{"id":9126,"date":"2025-01-02T13:35:12","date_gmt":"2025-01-02T12:35:12","guid":{"rendered":"http:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=9126"},"modified":"2025-01-02T13:57:46","modified_gmt":"2025-01-02T12:57:46","slug":"azina-in-aranien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=9126","title":{"rendered":"Azina in Aranien"},"content":{"rendered":"\n<p>Ein junger in d\u00fcnnes Leder ger\u00fcsteter Tulamide mit kurzem braunen Haaren und einem spitzb\u00fcbischen L\u00e4cheln betritt ihr Arbeitszimmer auf dem ausgebauten heimischen Hof. Er st\u00f6\u00dft dabei mit seinen Reiterstiefeln absichtlich gegen den T\u00fcrrahmen noch bevor er den Mund \u00f6ffnet um zu sagen: \u201eOh gro\u00dfartige Meisterin des Nordens, kann ich euch kurz ersuchen?\u201c \u201eRashim, du sollst mich nicht so nennen.\u201c Streng wirft sie kurz ihren Blick nach oben, ehe sie sich wieder ihren Schriftrollen widmet. Nach einer schwungvollen Unterschrift rollt sie das Pergament zusammen und verstaut es in einer Kartusche. \u201eJane w\u00e4re stolz auf mich\u201c, denkt sie bei sich. Dann steht sie auf und tippt Rashim mit der Rolle auf die Brust. \u201eWas ist?\u201c fragt sie ihn, die Augen zu Schlitzen verengt. \u201eNun Herrin, oh Eisblume des S\u00fcdens, ich habe eine Nachricht f\u00fcr euch.\u201c Und reicht ihr einen versiegelten Brief.<\/p>\n<p><br \/>Sie verzieht die Lippen leicht und nimmt ihm den Brief sanft ab. \u201eDas ist alles? \u2026 Dann geh.\u201c Er verbeugt sich l\u00e4chelnd und geht r\u00fcckw\u00e4rts zur T\u00fcr hinaus. Danach betrachtet sie das Siegel und l\u00e4chelt. Es ist ihr eigenes. Sie bricht es rasch und \u00fcberfliegt die Zeilen. Mit eisiger Mine zerkn\u00fcllt sie den Zettel und schreitet mit sauert\u00f6pferischem Gesichtsausdruck zur T\u00fcr hinaus.<\/p>\n<p><br \/>\u201eSattelt mein Pferd!\u201c, w\u00fcrde jeder andere Hausherr jetzt sagen. Doch nicht sie. Sie lenkt ihre Schritte wortlos zum Tor der St\u00e4lle und greift sich im Vorbeigehen einen beliebigen Sattel, den sie auf das erstbeste Pferd wirft. Dieses Mal handelt es sich um einen Hengst namens Aslan. \u00dcberhaupt reitet sie am Liebsten Hengste. Sie haben Feuer im Blut. \u201eKomm Aslan, wir reiten aus.\u201c Dem Stallknecht wirft sie nur ein Nicken zu.<\/p>\n<p><br \/>Sie f\u00fchrt Aslan am Z\u00fcgel an den Arbeitern vorbei, die den inzwischen gro\u00dfen wildw\u00fcchsigen Bau um weitere Einheiten erg\u00e4nzen. Alle blicken von ihrem Tagewerk auf und winken ihr fr\u00f6hlich zu. Sie muss sich noch an die ganze Ehrerbietung gew\u00f6hnen, die ihr die Menschen hier zuteil kommen lassen. Sie gab vielen eine zweite Chance und etwas zu tun, um ihr Brot zu verdienen. Das war nur zweckdienlich, da die Mittel begrenzt sind und diese Menschen dankbar die Arbeit annahmen. Der h\u00f6here Zweck ihrer Mission beseelt sie zus\u00e4tzlich. Nicht Wenige sind sogar Opfer von d\u00e4monischen oder vortexischen Umtrieben. Dank ihrer zweiten Sicht, die ihr Firun f\u00fcr ihre Aufgabe verliehen hat, erkennt sie eine Pervertierung sofort. Und mit ihrem eisblauen Speer verf\u00fcgt sie auch \u00fcber das Mittel, um alles Verderbte auszumerzen. Jeder verdient eine zweite Chance \u2026 sofern er bereit ist den rechten Pfad zu beschreiten.<\/p>\n<p><br \/>Sie muss sich nicht umsehen, um sich zu vergewissern, dass Rashim ihr mit seinem eigenen Pferd mit respektvollen Abstand folgt. Seit sie ihn von seinem Pakt befreit hat, weicht er ihr nicht mehr von der Seite. Machmal ist es ihr etwas l\u00e4stig, doch er erkennt ihre Stimmung und zieht sich dann freiwillig \u2013 aber nicht ohne Provokation &#8211; zur\u00fcck. Meist ist er sehr n\u00fctzlich, da er in seinem fr\u00fcheren Leben offenbar schon einmal einem Herrn gedient hat und W\u00fcnsche zu erf\u00fcllen wei\u00df. Er spricht jedoch nicht \u00fcber diese Zeit. Und sie fragt nicht danach.<\/p>\n<p><br \/>Wichtig ist nur die Sache: Hier in Aranien nahe Baburin auf dem ehemaligen Hof ihrer Familie einen Hauptposten des Schutzordens der Sch\u00f6pfung zu errichten, zu verwalten und ihn zu halten, gegen alles was da kommen mag. Dazu hat sie Kooperationen mit den hiesigen Adligen geschlossen. Vor allem die Familie der Sarjabarans, mit denen sie einst eine Fehde austrug. Doch diese Fehde konnte \u00fcber den D\u00e4chern von Fasar im 1026 G\u00f6tterlauf n. BF in einem Falkner-Schwert-Kampf g\u00fctlich beendet werden.<\/p>\n<p><br \/>Seitdem ist viel passiert, was sie reifen und h\u00e4rten lie\u00df, obgleich sie mit ihren 19 G\u00f6tterl\u00e4ufen eigentlich noch viel zu jung f\u00fcr eine solche Verantwortung ist. Doch sie konnte von ihren Gef\u00e4hrten sehr viel lernen. Von Sieghelm lernte sie, wie man Menschen um sich scharrt. Von Jane schaute sie sich das Staatsm\u00e4nnische und die Verwaltungsarbeit ab, ohne dass diese es bemerkte. Nehazet verbesserte ihr Lesen und Schreiben, w\u00e4hrend sie sehr viel \u00fcber Magie lernte. Delia war immer f\u00fcr eine \u00dcberraschung gut: sie dachte um die Ecken und ihre ungezwungene Herzlichkeit erinnerte sie an ihr fr\u00fcheres Ich. Das war bevor sie von Firun erw\u00e4hlt wurde. Von Bothor blieb ihr die Ehre und Rechtschaffenheit, wobei auch Sieghelm Ehre besa\u00df, nur es bei ihm eher eine Frage des Prinzips war. Bisweilen recht nervig, aber auch beeindruckend. Was wohl aus ihnen allen \u2026<\/p>\n<p><br \/>\u201eOrdensmeisterin! \u2026\u201c wird sie aus ihren Gedanken gerissen. \u201eSchau, wie gut das Getreide w\u00e4chst.\u201c Sie hei\u00dft die Ablenkung willkommen, springt aus dem Sattel und b\u00fcckt sich am Feld zu den ersten Pfl\u00e4nzchen hinunter und betrachtet sie eingehend. Sie l\u00e4chelt den Bauer freundlich an: \u201eIn der Tat, das sieht wirklich hervorragend aus. Wir k\u00f6nnen auf eine reiche Ernte hoffen. Gute Arbeit.\u201c Lobt sie ihn. \u201eGute Arbeit!\u201c ruft sie laut, so dass alle sie h\u00f6ren konnten.<\/p>\n<p><br \/>Sie gehen zu ihren Pferden zur\u00fcck. \u201eDiese Leute beten euch an.\u201c Bemerkt Rashim nicht zum ersten Mal spitzb\u00fcbisch. Leichte R\u00f6te zieht ihre Wangen hinauf. Nach langem Schweigen antwortet sie ihm: \u201eDas sollten sie nicht. Sie sollten die G\u00f6tter anbeten! Sie sind es, deren Segen wir erbeten m\u00fcssen.\u201c Rashim winkt ab: \u201eIn diesem Punkt irrt ihr, sonst so unfehlbarer Stern aus Eis. Was haben die G\u00f6tter f\u00fcr diese armen Menschen bisher getan? Waren sie nicht alle gottesf\u00fcrchtig genug? Dennoch erlitten sie sehr viel Leid. Ihr seid es, die ihnen Hoffnung gebt und die ihnen bewiesen hat, welch k\u00fchle, aber herzliche Macht ihr besitzt und wie ihr sie einsetzt.\u201c Jetzt ist es an ihr abzuwinken: \u201eDas ist nur verliehe Macht bis meine Mission erf\u00fcllt ist. Was danach folgt, wissen nur die Zw\u00f6lfe. Uns stehen schwere Zeiten bevor. Wir m\u00fcssen uns wappnen.\u201c Sie breitet die Arme aus. \u201eDies alles wird sehr bald n\u00f6tig sein. Wenn erst die Verheerung beginnt. Es wird Hunger und noch viel mehr Leid geben. Ich benutze diese flei\u00dfigen Menschen nur gegen das Schicksal.\u201c Rashim lacht kurz auf. \u201eHA! Sie wollen doch von euch benutzt werden.\u201c Die Stirn in Falten ziehend wendet sie sich von ihm ab und sitzt wieder auf. Rashim schaut ihr einen Augenblick l\u00e4chelnd nach, eher er ihr folgt.<\/p>\n<p><br \/>Eine Weile reiten sie schweigend die Grenzen ihres kleinen Reiches ab. Sie denkt dabei an ihren Brief, der sie zur Tat zu schreiten zwingt. \u201eWir hatten eine Vereinbarung! Ich hier, du dort. Was soll das nun? Was ist im Effert des Reiches so wichtig, dass ich unsere Kinder verlassen soll, um das Volk ihres Vaters zu retten? Und was ist mit meiner Aufgabe hier? Wer soll diesen St\u00fctzpunkt aufbauen? \u2026 Nun ja, zugegeben, das k\u00f6nnen auch Andere, F\u00e4higere. \u2026 Aber was soll nur aus Zahira und Zahir werden? Ich kann sie doch nicht zur\u00fccklassen!\u201c Tiefe Traurigkeit \u00fcberf\u00e4llt sie. Gut, dass hier in dem kleinen W\u00e4ldchen, welches sie gerade durchreiten, niemand ist, der die Tr\u00e4nen sehen kann.<\/p>\n<p><br \/>\u201eAlles in Ordnung, meine Eisblume?\u201c Fast niemand. Rashim ist pl\u00f6tzlich heran und legt aus seinem Sattel heraus einen Arm um ihre Schultern. Er muss ihren Stimmungsumschwung gesp\u00fcrt haben. \u201eAch Rashim, ich muss fort. Fort, um ein Volk zu retten.\u201c \u201eWarum denn, oh zarter Eiskristall?\u201c Schwach versucht sie seinen Arm wegzuschieben. \u201eLass das.\u201c Doch er gibt nicht nach. Eine Weile l\u00e4sst sie es geschehen. L\u00e4sst diese Schw\u00e4che geschehen. Sie hat sich ver\u00e4ndert, seit sie hier ist. Seid sie Mutter ist. Sie kann doch nicht weggehen. Aber wenn die Pflicht es doch verlangt?<\/p>\n<p><br \/>Als der Moment der Schw\u00e4che verfliegt, sch\u00fcttelt sie seinen Arm und ihre Gef\u00fchle ab, schnalzt einmal mit der Zunge und gibt ihrem Hengst die Hacken. In wildem Galopp reitet sie auf den H\u00fcgel, der sich \u00fcber nahe dem Anwesen erhebt und blickt in die Ferne. Tief atmet sie ein und nimmt den Anblick selbstberuhigend in sich auf. Wie automatisch schlie\u00dft sie die Augen und ihr Sichtfeldver\u00e4ndert sich. Nun sieht sie alles in rot und blau vor sich ausgebreitet. Die blauen Fl\u00e4chen mit den roten wimmelnden Bewegungen darauf. Alles ist wie immer. Doch halt. Etwas n\u00e4hert sich dem Anwesen. Erneut treibt sie ihr Pferd an. Dieses Mal noch schneller. Den H\u00fcgel hinunter zum Haupttor. Kurz bevor der Karren das Tor passiert, prescht sie durch Selbiges hindurch und wendet Aslan hart, sodass er sich aufb\u00e4umt und ein klagendes Wiehern ausst\u00f6\u00dft. Beruhigend kopft sie ihm auf die Schulter und fl\u00fcstert ihm einige Worte zu, ehe sie ruft: \u201eBleibt stehen.\u201c Doch das war gar nicht mehr n\u00f6tig. Der Kutscher hat seinen Karren bereits zum Stehen gebracht und starrt sie mit schreckensgeweiteten Augen an.<\/p>\n<p><br \/>Beh\u00e4nde springt sie vom Pferd und tritt zur Seite mit dem R\u00fccken zum Anwesen, den Blick fest auf den Karrenlenker gerichtet, der furchtvoll immer kleiner zu werden schien. \u201eAhhh.\u201c St\u00f6hnt die umstehende Menge auf, als aus dem Haus der wohlbekannte Speer herausfliegt und ihr direkt in die Hand gleitet. Fest packt sie ihn, w\u00e4hrend sie zur R\u00fcckseite des Karrens geht und dort mit der Speerspitze etwas aus der Ladefl\u00e4che hebelt und zu Boden purzeln l\u00e4sst. Es ist ein kleines h\u00f6lzernes K\u00e4stchen. Wortlos geht sie zum Zugpferd des Karrens und deutet dem Kutscher weiterzufahren. Dieser gehorcht und wendet sein Gef\u00e4hrt auf dem Hof, um zu sehen, was da hinter ihm zur\u00fcckblieb. Rashim treibt sein Pferd neben ihn und zieht seinen Khumchomer.<\/p>\n<p><br \/>Azina begutachtet w\u00e4hrenddessen unbeirrt das K\u00e4stchen, das da vor dem Tor so harmlos auf dem Boden liegt. Nachdem sie es einmal umrundet hat, st\u00f6\u00dft sie unvermittelt ihren Speer in den schmalen Schlitz des Deckels und treibt ihn so tief hinein, dass das K\u00e4stchen zerspringt. Zeitgleich erhebt sich ein Kreischen und Qietschen, das nach einer kurzen Zeit wie in weiter Ferne abklingt. Die Umstehenden nehmen sich erst nach und nach schaudernd die H\u00e4nde von den Ohren und murmeln Gebete vor sich hin.<\/p>\n<p><br \/>Azina zieht ihren Speer aus dem K\u00e4stchen, macht ein paar Schritte und wirft ihn wieder zum Haus, wo er in einer Spalte verschwindet und wo er offenbar irgendwo steckenblieb ohne klappernd herunterzufallen. \u201eBearbeite seinen Ersuch und dann lass ihn weiterziehen.\u201c wirft Azina Rashim im Vorbeigehen zu und betritt wieder das Haus auf dem Weg zu ihrem Arbeitszimmer. Den Brief von Azina l\u00e4sst sie in den Eimer fallen und schaut mit verschr\u00e4nkten Armen aus dem Fenster.<\/p>\n<p><br \/>Rashim tritt etwas sp\u00e4ter zur T\u00fcr herein. \u201eErneut eine Nachricht, oh Auserw\u00e4hlte Firuns, vom gleichen Absender.\u201c \u201eWas?\u201c hektisch dreht sie sich um und rei\u00dft ihm das Pergament mit dem Siegel aus der Hand.\u201c Sie wendet sich rasch wieder dem Fenster zu, bricht das Siegel und \u00fcberfliegt die Zeilen. Seufszend wirft sie den Brief in den Eimer und schaut wieder aus dem Fenster.<\/p>\n<p><br \/>Von Neugier gepackt nimmt Rashim die Briefe aus dem Eimer. Dabei sorgt er daf\u00fcr, dass sie das Knistern h\u00f6ren muss. Als eine Reaktion ausblieb, liest er die Briefe in der richtigen Reihenfolge.<\/p>\n<p><br \/>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p>Ahlan und Firun zum Gru\u00dfe Azina,<\/p>\n<p>die schwarzen Lande sind noch nicht besiegt. Wir sollten an Borans Volk und die m\u00f6glichen Folgen denken.<\/p>\n<p>Es tut mir Leid.<\/p>\n<p>Dare az\u00eez<\/p>\n<p>Deine Reisende Azina<\/p>\n<p>13. Ingerim 1027 n. BF \u2013 Abilacht\/Albernia<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p>Ich schreibe diese Zeilen voller Hast. Ahlan Azina, ich werde selbst gehen. M\u00f6gen unsere Gef\u00e4hrten ihren eigenen Weg finden. Sorge du das Deine.<\/p>\n<p>Dare az\u00eez<\/p>\n<p>Deine Reisende Azina<\/p>\n<p>16. Ingerim 1027 n. BF \u2013 Abilacht\/Albernia<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p><br \/>Verwirrt schaut Rashim zu ihr am Fenster und legt die Stirn in Falten.<\/p>\n<p><br \/>Sie hingegen blickt wieder hinaus auf die Felder und die Menschen und l\u00e4chelt breit.<\/p>\n<p><br \/>\u201eHier geh\u00f6re ich hin.\u201c<\/p>\n<p>___________________________<\/p>\n<p>Azinas Schicksal<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein junger in d\u00fcnnes Leder ger\u00fcsteter Tulamide mit kurzem braunen Haaren und einem spitzb\u00fcbischen L\u00e4cheln betritt ihr Arbeitszimmer auf dem ausgebauten heimischen Hof. 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