{"id":7474,"date":"2017-09-04T13:10:26","date_gmt":"2017-09-04T11:10:26","guid":{"rendered":"http:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=7474"},"modified":"2017-09-04T13:10:26","modified_gmt":"2017-09-04T11:10:26","slug":"der-abschied-von-hochstieg-wege-in-die-heimat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=7474","title":{"rendered":"Der Abschied von Hochstieg &#8211; Wege in die Heimat"},"content":{"rendered":"<p>Nach einer letzten gemeinsamen Nacht im Warnturm wurden die letzten Habseligkeiten wurden gepackt und verschn\u00fcrt. Delia und Kalkarib betraten ein letztes Mal Hochstieg, um sich von Sieghelm und ihren Freunden zu verabschieden.<\/p>\n<p>Es wurde Zeit in die Heimat zur\u00fcckzukehren. Die Wege ins Tal entglitten dem eisigen Griff des Winters und wurden wieder passierbar.\u00a0In Kohlh\u00fctten legten Sie eine kleine Rast ein. Delia stahl sich von der Seite ihres Mannes, mit der Ausrede sich erleichtern zu m\u00fcssen. In Wahrheit schlich sie sich zu der Stelle, an welcher sie das erste Mal die alte Vettel Kohlh\u00fcten sah. Dort legte sie ein kleines Geschenk nieder und w\u00fcnschte der Vettel alles Gute.\u00a0So setzten sie ihre Reise fort. Mit jedem H\u00f6henmeter abw\u00e4rts\u00a0schien es w\u00e4rmer zu werden, ganz zur Freude von Kalkarib. Ab und an blickte Delia ein wenig wehm\u00fctig zur\u00fcck. Ihr gefiel Hochstieg und sie hatte sich fast schon etwas heimisch dort gef\u00fchlt. Auch w\u00fcrde sie ihre Freunde nun eine ganze Weile nicht wiedersehen k\u00f6nnen. Bis auf Nehazet und Jane, welche nicht weit entfernt von El\u00b4Trutz wohnten. Doch Azina, Sieghelm und\u00a0Traviahold w\u00fcrde sie schon sehr vermissen. Sie w\u00fcrde sie jedoch wiedersehen, soviel war sicher. Das Schicksal verband die Freunde miteinander und so war es nur eine Frage der Zeit und davon hatte die Hexe eine ganze Menge. Vielleicht w\u00fcrde sie eines fernen Tages auch nach Hochstieg ziehen. Sp\u00e4testens wenn Kalkarib starb oder ihre Alterslosigkeit zu sehr auffiel.<\/p>\n<p>Ab Dettenhofen wurde ihre Reise deutlich einfacher. Die Stra\u00dfen waren ausgebaut und breit genug f\u00fcr eine angenehme Reise. Kurz vor der Grenze zu den Tulamidenlanden\u00a0tauschten sie ihre mittell\u00e4ndische W\u00e4hrung in\u00a0ihre heimische W\u00e4hrung um. Delia bemerkte, dass Kalkarib mit jeder Meile n\u00e4her an El\u00b4Trutz freudiger wurde. Er freute sich sehr auf das Wiedersehen mit seiner\u00a0Familie. Obwohl ihm sein &#8222;Geschenk&#8220;, welches als Waffe in ihm ruhte,\u00a0viel Unbehagen bereitete. Kurz war er verleitet mit seiner jungen Familie ein einsames Dasein fern ab von allem zu f\u00fchren. Doch wie sollte er das seiner Familie erkl\u00e4ren? Delia nutzte die lange\u00a0Reise, um ihn mit ihrer geschickten Zunge gut zu zureden. Letztlich gelang es ihr, ihn zu \u00fcberzeugen, dass es f\u00fcr\u00a0sie und das ungeborene Kind bessere w\u00e4re innerhalb von El\u00b4Trutz zu wohnen und somit auch\u00a0den Schutz seiner Sippe genie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Delia brachte Kalkarib\u00a0Meditationen bei, mit denen\u00a0er sich beruhigen und zentrieren konnte. Auch war sie sich bewusst, dass sie\u00a0selbst der Ausl\u00f6ser f\u00fcr die Waffe war, so wurde es ihr gesagt.<\/p>\n<p>Die Ankunft in El\u00b4Trutz wurde geb\u00fchrend gefeiert. Erst recht, als Kalkarib der Sippe verk\u00fcndete, dass Delia ein Kind von ihm empfangen w\u00fcrde. F\u00fcr Delia war es nicht leicht sich in die Sippe zu integrieren. Zwar waren alle sehr freundlich und nahmen sie gerne auf, doch aufgrund ihrer Schwangerschaft durfte sie sich nicht so in die Sippe einbringen, wie sie es sich w\u00fcnschte. Kalkaribs Eltern waren sehr stolz auf ihren Sohn und auf darauf, dass Delia ihm ein Kind schenken w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Nun von einem Kind wussten sie, doch von dem befleckten Kind erz\u00e4hlte Delia nichts. Nur Ihrer Mutter Isaria teilte sie diesen Umstand mit. Sicherlich w\u00fcrde sich auch hierf\u00fcr eine L\u00f6sung finden lassen. Die Geburt und die Feierlichkeiten hierzu lie\u00dfen jedoch Spannendes erwarten.<\/p>\n<p>F\u00fcr Delia stellte sich mit jedem Tag aufs neue heraus, dass es die richtige Entscheidung war Kalkarib zu heiraten und mit ihm eine Familie zu gr\u00fcnden. Obwohl sie schon ihre alte Lebensweise misste, doch das wurde von der Liebe der Sippe und von ihrem Ehemann, der sie auf H\u00e4nden trug, wieder wett gemacht.<\/p>\n<p>Die Monde zogen ins Land und ihr Bauch wurde immer runder. Dann war es an der Zeit ihre Freunde zu, Fest der Geburt einzuladen. Hierf\u00fcr hatte sie sich etwas besonderes ausgedacht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer letzten gemeinsamen Nacht im Warnturm wurden die letzten Habseligkeiten wurden gepackt und verschn\u00fcrt. Delia und Kalkarib betraten ein letztes Mal Hochstieg, um sich von Sieghelm und ihren Freunden zu verabschieden. Es wurde Zeit in die Heimat zur\u00fcckzukehren. 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