{"id":7162,"date":"2016-11-01T13:26:13","date_gmt":"2016-11-01T12:26:13","guid":{"rendered":"http:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=7162"},"modified":"2016-11-01T13:29:52","modified_gmt":"2016-11-01T12:29:52","slug":"unfrieden-in-der-lathjutok","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=7162","title":{"rendered":"Unfrieden in der Lathjutok"},"content":{"rendered":"<p>\u2014 als Kelva von den Kisa-Nivayak \u2014<\/p>\n<p>Da sind wir nun. Hier im S\u00fcden. In einer gro\u00dfen steinernen Jurte, die aus mehreren Teilen besteht. Sie ist sehr sch\u00f6n geschm\u00fcckt mit allerlei Wandbemalungen und Schmuckgegenst\u00e4nden. Teileweise sind die W\u00e4nde mit handbearbeiteten bunten Fellen behangen. Die gefallen mir. So einen Teppich, wie sie ihn nannten, w\u00e4re auch etwas f\u00fcr uns, um die Jurten warm zu halten. Insgesamt sind die Jurten jedoch sehr ungeeignet f\u00fcr ein Nomadenleben in den Steppen der Tuundra. Aber hier im S\u00fcden ist es ja sehr warm und selbst im Fien, sollte es noch warm genug sein. So m\u00fcssen die J\u00e4nak nicht zusammen mit den Kamelen im Wind singen und k\u00f6nnen hier bleiben. Wozu aber brauchen sie dann die Kamele? Sie essen sie nicht, hat Surtha gesagt. Nur zum Tragen sind sie gut. Aber was tragen sie, wenn sie nicht wandern?<\/p>\n<p>Und hier hin haben uns die Himmelsw\u00f6lfe gef\u00fchrt. Sogar Surtha und ihre Dekurio hat es hierher verschlagen. Auch wenn sie den Ruf der Manikku nicht h\u00f6ren k\u00f6nnen, sind sie doch hier und helfen uns die Aufgabe mit dieser Sanduhr zu l\u00f6sen. Nach einigen Fragen und einer unheimlichen Begegnung mit einem Geisterseher fanden wir heraus, dass hier \u00dcbles am Werk ist. Au\u00dferdem ist die ganze Jurte von Geistern besetzt. Aber nicht solche Geister, wie der Geisterseher meint, der mit den Toten hier auf der Erde spricht. <em>Kelva sch\u00fcttelt sich vor Abscheu und Angst.<\/em> Sondern mit den guten Geistern der Natur. Vor allem die Gabetaj scheinen sich hier wohl zu f\u00fchlen und verbergen geheime Kammern vor unseren Blicken. Kelva-mi kelvo! Wir haben sie gefunden. Doch die Geister sind nicht das Problem. Der Friede in der Lathjutok ist gest\u00f6rt. Selim ist verschwunden und Sedef scheint daf\u00fcr verantwortlich zu sein. So schreibt es Selim selbst auf einem geheimen Papier, das Surtha gefunden hat.<\/p>\n<p>Der Sohn des Lathi Aslaban, Nihabat hei\u00dft er, bat uns ihm zu helfen seinen Freund Selim zu finden. Dieser kommt von einer Schule, die eine Sanduhr hat. Er erkl\u00e4rte das mit der Art der Magie. Der Magie der Zeit. So konnte Nihabat pl\u00f6tzlich hinter uns sein, ohne, dass wir es bemerkten. Er kann die Zeit beeinflussen. Ich wei\u00df nicht recht, ob die Manikku das f\u00fcr richtig halten. Wir Kaskju kennen so etwas nicht. Es gibt nur diese Zeit in der wir leben. Die Gegenwart liegt hinter uns und die Zukunft liegt vor uns. Wie kann denn etwas K\u00fcnftiges jetzt passieren? Das verstehe ich nicht. Ich werde Saari fragen, wenn wir zur\u00fcckkommen. Ich hoffe ihr und den anderen geht es gut.<\/p>\n<p>Jedenfalls konnte ich mit Hilfe der Fetische von Selim die Spur seines Geistes zur\u00fcckverfolgen. Er befindet sich in einem Jutenteil unter dem Brunnen an der Wand gefesselt. Ich berichtete Nihabat davon. Doch bisher haben wir noch keine Idee, wie wir ihn da rausholen k\u00f6nnen. Wir wissen auch nicht, ob Nihabats Vater Aslaban davon wei\u00df. Er mag Sedef wohl sehr und wird nicht erfreut sein, dass dieser seinen Bruder festh\u00e4lt. Oder doch?<\/p>\n<p>Vielleicht haben Imion und sein Freund Hamil eine Idee! F\u00fcr Geschichten, so wichtig sie auch sind, um die Geschehnisse den Nachkommen zu hinterlassen, ist sp\u00e4ter noch genug Zeit. Wir m\u00fcssen das R\u00e4tsel der Sanduhr in unseren Tr\u00e4umen entschl\u00fcsseln. Daf\u00fcr sind wir hier.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p>Kelvas Erlebnisse<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2014 als Kelva von den Kisa-Nivayak \u2014 Da sind wir nun. Hier im S\u00fcden. In einer gro\u00dfen steinernen Jurte, die aus mehreren Teilen besteht. Sie ist sehr sch\u00f6n geschm\u00fcckt mit allerlei Wandbemalungen und Schmuckgegenst\u00e4nden. Teileweise sind die W\u00e4nde mit handbearbeiteten bunten Fellen behangen. Die gefallen mir. 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