{"id":6483,"date":"2015-03-23T12:28:50","date_gmt":"2015-03-23T11:28:50","guid":{"rendered":"http:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=6483"},"modified":"2015-03-23T12:28:50","modified_gmt":"2015-03-23T11:28:50","slug":"dokos-eintrag-vom-02-phex-1012-bf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=6483","title":{"rendered":"Dokos-Eintrag vom 02. Phex 1012 BF"},"content":{"rendered":"<p><a title=\"Dokos\" href=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/?page_id=5780\">-was bisher geschah-<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein Tag! Was f\u00fcr eine Nacht! Eine solch erlebnisreiche Patrouille h\u00e4tte ich mir nicht in meinen k\u00fchnsten Albtr\u00e4umen ausmalen k\u00f6nnen. Wir wateten\u00a0durch den Nebel, der \u00fcber den Schlachtfeldern waberte, als wir um uns herum Bewegungen ausmachen konnten. Ein Schrecken durchfuhr uns! Er wurde noch gr\u00f6\u00dfer, als wir bemerkten, dass wir von einer unendlichen Menge an kalten Alriks umgeben waren. Ich f\u00fchlte mich wie eine Sardelle umgeben von einem Schwarm Makrelen und entsprechend \u00fcbermannte mich mein spezieller \u00dcberlebenstrieb &#8211; oder auch meine \u00c4ngste &#8211; je nach Sichtweise. Ich wei\u00df nicht mehr, was dann geschah, aber ich erwachte aus einer boronischen Schw\u00e4rze in den Armen Brennos und Armandos.<\/p>\n<p>Wir befanden uns im Heerlager und ich wurde, so verwirrt wie ich noch war, in das Zelt seiner Ehrw\u00fcrden Reichserzmarschall Helma Hafax zur Audienz gebeten. Ha, der F\u00e4hnrich w\u00fcrde vor Neid erblassen. Apropos erblassen, ich sollte von den Vorkommnissen auf der Patrouille berichten. Auch wenn ich nicht viel dazu sagen konnte wurde unser Haufen offiziell gelobt und mit Pferden ausgestattet. Wir sollten als Nachhut dem Prinzregenten in den Kampf folgen.<\/p>\n<p>Als wir ihn erreichten war er grade von Orks umzingelt und neben ihn fanden wir auch den Rest unseres Haufens soweit wohlbehalten wieder. Schnell waren die Orks vernichtet und seine Hoheit und seine Spektabilit\u00e4t Saldor Foslarin gaben uns die Ehre, dass wir uns ihnen vorstellen durften. Der Herr Prinz war f\u00fcr die Verh\u00e4ltnisse und Umst\u00e4nde erstaunlich locker und formlos, ein Umstand, der zumindest mich irritierte, vielleicht den F\u00e4hnrich auch noch, aber er zeigte es zumindest nicht. Wir bekamen den Auftrag seine Spektabilit\u00e4t zu begleiten, um den sch\u00e4ndlichen Orkschamanen zu eliminieren. Zu meinem Missfallen wurden wieder Flammen eingesetzt, doch waren sie wieder erfolgreich, ein Umstand an den ich mich wohl gew\u00f6hnen muss &#8211; vorerst. Der Moha holte sich noch den Kopf des Schamanen und dann begaben wir uns auf den R\u00fcckweg erst zum Prinzen, um Bericht zu erstatten, und dann mit ihm gemeinsam zur\u00fcck zum Lager.<\/p>\n<p>In unserem Zelt fand ich die genesenen Xasch und Sylvia, die ich gleich mit in die Taverne nahm, weil dort der ganze Haufen seinen Erfolg feiern wollte. Tat er auch, abgesehen vom F\u00e4hnrich, der mal wieder Streit suchte und uns verlie\u00df. Naja, auf ihn kann der Haufen auch am ehesten verzichten. Au\u00dfer seinen ganz passablen Kampfk\u00fcnsten bietet er uns nur \u00c4rger. Wie es sich f\u00fcr diesen Griesgram geh\u00f6rt weckte er uns am n\u00e4chsten Morgen sehr unfreundlich. Wir hatten den Befehl bekommen nach Gareth zu gehen und in der Garnison vorstellig zu werden. Also brachten wir alle unsere Sachen auf Vordermann. Dabei half uns Dero sehr, der uns in die Geheimnisse seines Wasch-und-B\u00fcgel-Steins einweihte. ein Geschenk seiner Waisenhausmutter. Sehr hilfreich!<\/p>\n<p>In Gareth zogen wir ersteinmal wieder aller Aufmerksamkeit auf uns, als der Moha die Garnison erklomm und auf dem Tor einen Speer mit dem Kopf des Schamanen aufstellte. Im Innenhof wurden wir mit gro\u00dfen milit\u00e4rischen Ehren empfangen, seine Hoheit Prinz Brin pers\u00f6nlich wandte sich mit lobenden Worten an uns. Er erhob uns alle in den Rang von Korpor\u00e4len, nur den F\u00e4hnrich sogar in den Rang eines Leutnant. Zum Schluss bekam jeder von uns noch 100 Dukaten aus der pers\u00f6nlichen Schatulle des Prinzen, was f\u00fcr ein sch\u00f6nes S\u00fcmmchen. Der Moha benahm sich wiederholt daneben, aber ich habe den verdacht, dass seine Hoheit seinen Spa\u00df daran hat, sonst w\u00e4re der Moha schon l\u00e4ngst tot.<\/p>\n<p>Den Abend lie\u00dfen wir gem\u00fctlich im Badehaus Bellona ausklingen, ich g\u00f6nnte mir mit meiner Sylvia ein gem\u00fctliches Separe\u00e9. Wir m\u00fcssen uns erst in drei Tagen wieder in der Garnison melden, bis dahin haben wir so etwas wie Urlaub.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>-was bisher geschah- &nbsp; Was f\u00fcr ein Tag! Was f\u00fcr eine Nacht! Eine solch erlebnisreiche Patrouille h\u00e4tte ich mir nicht in meinen k\u00fchnsten Albtr\u00e4umen ausmalen k\u00f6nnen. 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