{"id":6215,"date":"2015-01-05T19:29:52","date_gmt":"2015-01-05T18:29:52","guid":{"rendered":"http:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=6215"},"modified":"2015-01-05T19:29:52","modified_gmt":"2015-01-05T18:29:52","slug":"dokos-eintrag-vom-28-tsa-1012-bf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=6215","title":{"rendered":"Dokos-Eintrag vom 28. Tsa 1012 BF"},"content":{"rendered":"<p><a title=\"Dokos\" href=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/?page_id=5780\" target=\"_blank\">-was bisher geschah-<\/a><\/p>\n<p>Die letzten Tage verliefen unglaublich ereignislos. Tagein tagaus die gleiche Routine, die selben Menschen, die \u00e4hnlichen Gespr\u00e4che. Das einzig Erfreuliche, das es zu vermelden gibt, ist, dass sich zwischen Sylvia und mir eine innige Beziehung aufgebaut hat. Und damit meine ich nicht nur, dass wir nun regelm\u00e4\u00dfig das Lager teilen. Ich mag sie wirklich und es sticht mir ins Herz wenn ich an die M\u00f6glichkeit denke, dass sie die folgende Schlacht nicht \u00fcberleben sollte. Ich werde ein Auge auf sie haben und ihr beistehen wie ich nur kann. Mein Herr, du kennst die Liebe, die Donnernde zeigte es mir. Habt beide, die ihr den gro\u00dfen Wal erschaffen habt, ein Auge auf die meinige und m\u00f6ge Regen, Blitz und Donner all jene treffen, die ihr schaden wollen.<\/p>\n<p>Wobei ich froh bin \u00fcberhaupt diese Zeilen schreiben zu k\u00f6nnen. Ich h\u00f6rte schon das Meeresrauschen und die Delphinges\u00e4nge, wie sie mich im gro\u00dfen Meer willkommen hie\u00dfen. Doch der Launenhafte hatte gute Laune und so sollte ich nun der Reihe nach alles aufschreiben. Wir wurden am heutigen Nachmittag endlich auf die Silkwiesen verlegt. Wobei ich bei unserer Positionierung nicht das beste Gef\u00fchl habe. Aber wir werden sehen. In einem Gespr\u00e4ch konnte ich der ehrenwerten Hauptfrau Ira von Seewiesen meinen hohen Wert vermitteln und unterbreitete ihr einige Ideen, die sie jedoch gr\u00f6\u00dftenteils ablehnte. Vielleicht ganz gut so, denn ich bin mir nicht sicher, ob deren Ausf\u00fchrung meine F\u00e4higkeiten nicht ein bisschen \u00fcberstiegen h\u00e4tten. Mit anderen Worten, selbst eine Gruppe von Bewahrern von Wind und Wogen h\u00e4tte an meinen Ideen scheitern k\u00f6nnen. Auf dem R\u00fcckweg zum Lager f\u00fchrte ich ein erhabenes Gespr\u00e4ch mit dem werten Herrn Magier. Er wird mir von Tag zu Tag sympathischer, auch wenn er weiterhin etwas mysteri\u00f6s erscheint.<\/p>\n<p>Am Lager hatte ich mal wieder, wie sollte es auch anders sein, einen Disput mit dem Herrn F\u00e4hnrich. Was soll ich dazu gro\u00df sagen, er gab einen Befehl, ich versprach ihn rechtzeitig auszuf\u00fchren &#8211; er gab uns 5 Augenblicke Zeit daf\u00fcr &#8211; und wollte mich kurz vom Lager entfernen. Ich hatte ja noch Zeit! Da fiel er mir wie von D\u00e4monen besessen von hinten mit gezogenem Schwert in den R\u00fccken und schlug auf mich ein. Ich wehrte mich nat\u00fcrlich dagegen, bis ich pl\u00f6tzlich und unerwartet zusammenbrach und eben oben erw\u00e4hnte Willkommensmusik h\u00f6rte. Doch ebenso pl\u00f6tzlich und ebenso unerwartet sah ich das Antlitz der Elfe Sartassa vor mir, wie sie mich heilte. In dem Moment war ich ihr dankbar, doch sp\u00e4ter erfuhr ich, dass sie es war, die mich mittels eines Zaubers niederstreckte. Warum sie mich daraufhin wiederbelebte und was dazwischen geschah wei\u00df ich nicht. Bisher habe ich nicht gefragt und ich wei\u00df nicht, ob ich es \u00fcberhaupt tun werde. Wir erkl\u00e4rten ihr unseren Disput und mit einer unelfischen Diplomatie gab sie uns beiden Recht und beendete den Streit f\u00fcrs erste.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der F\u00e4hnrich also seine bl\u00f6den \u00dcbungen machte hatte ich frei und begab mich in die Arme meines Vaters, um mich von allen Wunden zu heilen. Daraufhin wartete ich am Lager auf den Rest. Der Zwerg und Lumin waren mit Abstand als erste wieder da und wir f\u00fchrten ein herrlich l\u00e4sterliches Gespr\u00e4ch \u00fcber den F\u00e4hnrich. Aber man muss ja aufpassen, dass kein Wort in die falschen Ohren ger\u00e4t. Als der F\u00e4hnrich zur\u00fcckkehrte verlangte er &#8211; oh Wunder &#8211; ein Vier-Augen-Gespr\u00e4ch mit mir. Ich erwartete eine weitere Eskalation seinerseits, doch ich t\u00e4uschte mich. Er war sehr vers\u00f6hnlich und wir f\u00fchrten ein offenes Gespr\u00e4ch, in dem wir uns mehr oder weniger vertrugen. Wenn ich sage es war ein offenes Gespr\u00e4ch, so l\u00fcge ich zum Teil, denn der F\u00e4hnrich ist weiterhin sehr verschlossen. Seine Andeutungen lassen aber vermuten, dass er f\u00fcchsischer ist, als anfangs gedacht. Vielleicht ist ein gar ein echter Fuchs? Zuzutrauen ist es ihm. Ich werde ein Auge auf ihn haben. Da ich aber nicht blind durch die Welt laufen will bekommt er meine Aufmerksamkeit nur, wenn ich sie entbehren kann.<\/p>\n<p>Am Abend wurden wir eine lustige Runde am Feuer und kl\u00e4rten Lumin und den Moha \u00fcber die G\u00f6tter weiter auf. Heute waren Travia, Rahja und Levthan an der Reihe und ihre Standpunkte zur Liebe. Da ich mich damit bekanntlich gut auskenne durfte ich die Erkl\u00e4rungen f\u00fchren. Sp\u00e4ter merkten wir, dass Dero uns belauschte und es entbrannte ein Streit darum, ob Dero nun ein Mann sei, der davon h\u00f6ren darf, oder noch ein Knabe, dem solch sch\u00f6ne Dinge vorenthalten bleiben sollen. Wir einigten uns darauf, dass er als Mann gilt, sollte er die Schlacht irgendwie \u00fcberleben. Hoffen wir f\u00fcr ihn das beste.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>-was bisher geschah- Die letzten Tage verliefen unglaublich ereignislos. Tagein tagaus die gleiche Routine, die selben Menschen, die \u00e4hnlichen Gespr\u00e4che. Das einzig Erfreuliche, das es zu vermelden gibt, ist, dass sich zwischen Sylvia und mir eine innige Beziehung aufgebaut hat. Und damit meine ich nicht nur, dass wir nun regelm\u00e4\u00dfig das Lager teilen. 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