{"id":3845,"date":"2013-05-10T23:56:59","date_gmt":"2013-05-10T21:56:59","guid":{"rendered":"http:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=3845"},"modified":"2013-05-11T00:22:46","modified_gmt":"2013-05-10T22:22:46","slug":"ein-magischer-ort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=3845","title":{"rendered":"Ein magischer Ort"},"content":{"rendered":"<p>Das Fest wogte lange und st\u00fcrmisch hin und her, der Bruder Delias sorgte f\u00fcr Stimmung und Unterhaltung, so wie des Efferds Element den Durst aller Wesen zu stillen vermag, ausgelassen wurde getanzt, gesungen, gespeist und getrunken. Dabei wurde die Stimmungen zum schluss nach dem Verzehr einiger Gurkenst\u00fccke noch einmal angehoben. Viele Geschichten, welche die anderen erheiterten wurden ausgetauscht, auch wenn ich viel davon nicht verstand, aber die anderen waren gl\u00fccklich. Ich rang mich zum schluss durch auch eines der Gurkenst\u00fccken zu probieren, mir fiel der strahlenden irisierende Glanz der Dinge auf, welcher mir vorher nicht bewusst war, es war wie der Blick aus einer anderen Perspektive. In den n\u00e4chsten Tagen habe ich viel Zeit damit verbracht Schrift und Sprache der Tulamiden und die Zeichen Kusliks zu erlernen. Den Kampf gegen den Sieger der letzten Turnier hat Sieghelm trotz seiner vorherigen \u00fcberragenden Leistungen, zumindest gehe ich davon aus das jene \u00fcberagend war, nicht gewonnen, aber er war wohl in den Augen aller ein sehr ehrhafter Wettstreit zwischen zwei Dienern der Leuin. Aufgrund der schweren, wenn auch oberfl\u00e4chlichen, Verletzungen heilten sowohl Jane, Delia als auch ich ihn, wobei Delia und ich auf unsere Kr\u00e4fte zur\u00fcckgriffen, so wie auch schon bei Azina vor ein paar Tagen.<\/p>\n<p>Am 20.Firun, waren wir wie verabredet im Rondratempel, ich wollte ja eigentlich nicht hinein in diese unwirtlichen feurigen Hallen, aber ich fasste meinen Mut zusammen, wenn gleich ich dies wohl ohne meine Freunde nicht getan h\u00e4tte, und wagte mich in die H\u00f6hle der L\u00f6win, selbige war erleuchtet von unz\u00e4hligen Feuerbecken und die Sch\u00e4ge des Gongs t\u00f6nten wie ein Donnerschlag in diesen Hallen, die Diener der L\u00f6win die Anwesend waren schienen auf uns zu warten. Hm eigentlich seltsam, das einer Sturm und Regengottheit, auch Feuer zugeordnet wird, erscheint mir etwas kontraintuitiv. Die Atmosph\u00e4re im Tempel war wirklich bedr\u00fcckend, so das ich mich an Jane wandte, nur meine Freunde, welche in meiner N\u00e4he weilten, verhinderten das ich vor Schreck erstarrte oder aus Panik davon rannte, an Jane gekauert schritt ich hinter ihr her den anderen folgend weiter durch den Tempel. Bis Wir weit genug in dem Inneren des Tempels waren und die Meisterin der Senne S\u00fcd, sich an uns, nun mehr an meine Freunde, denn mich, aber das war in Ordnung, ich war ja nur wegen meinen Freunden hier, wandte und uns, also ihnen, eine Frage stellte. Jene wurde von ihr allerdings in k\u00fcrzester Zeit selbst beantwortet und dabei zeigte sie Sieghelm eine ungew\u00f6hnlich gezackte Klinge, welche sie ihm darbot. Diese heilige Klinge der L\u00f6win sollte f\u00fcr einen w\u00fcrdigen Diener der Leuin sein, und die Meisterin der Senne S\u00fcd meinte diesen in Sieghelm gefunden zu haben. Nachdem Sieghelm die Klinge in seine H\u00e4nde nahm, wurde er von der Meisterin der Senne S\u00fcd angegriffen, aber mit dieser Waffe parierte er jeden einzelnen Angriff. Delia und ich wollten schon zu unseren Kr\u00e4ften greifen um unseren zur hilfe zu eilen aber, Jane deutete Delia, und damit mir da ich ja immer noch in ihrer N\u00e4he stand, an das dies keine Weise wahl w\u00e4re, da es sich dabei wohl um einen Test handel w\u00fcrde. Dieser wurde dann auch von Sieghelm bestanden. Danach wurde noch eine Klinge f\u00fcr den neuen Waffenknecht von Sieghelm erworben.<\/p>\n<p>Am darauffolgenden Tag brachen wir auch in Richtung des Heimatdorfes von Delia auf. Wir reisten auf unsere Art, Sieghelm hoch zu Pferde, Jane, Azina, Delia und Rondrian laufend und ich laufend oder schwimmend, je nachdem was sich gerade anbot.<\/p>\n<p>Nachdem wir die Grenzfestung Araniens hinter uns gelassen hatten wanderten wir durch einen Wald, bis wir an einen Ort kammen der gezeichnet war von zwei Birken die einen Eingang formten, wenn man davon wusste, an den Birken wuchsen Beeren und ein Stein mit dem Symbol der Phasen der Mada war ersichtlich. Die Tatsache das Delia meinte Ihr Dorf w\u00e4re direkt vor uns und das sie nach durchschreiiten des Eingang nicht mehr zu sehen war, war genug um mich zu veranlassen mir diesen Eingang genauer nach dem Odem des Arcanen anzusehen. Und tats\u00e4chlich entpuppte es sich das hier Magie herrschte, wahrscheinlich alte und m\u00e4chtige, wenn gleich doch offensichtliche, Magie. Wir waren In Delias Dorf, ein kleinen Siedlung vornehmlich aus Fachwerkgeb\u00e4uden und einzelnen H\u00e4usern mit B\u00e4umen oder aus B\u00e4umen, welche den Namen Mahtab trug, angekommen. Unser Weg f\u00fchrten uns zu einem Gasthaus, welches wohl keinen Namen trug, Azina entschied selbst f\u00fcr ihr Mahl zu Sorgen, als wir durch die T\u00fcr traten und eines Barden ansichtig wurden, welcher auf einem Instrument, das aussah wie als w\u00e4re es aus Eis, spielte, wurde uns gewahr das wir uns nicht mehr bewegen konnten, tats\u00e4chlich schien sich nichts mehr zu bewegen, auch die Sprache versagte uns den Dienst, ich beschaute mir die Situation an und suchte nachdem Odem des Arcanen und fand diesen auch, bei dem seltsam gewandten Barden mit den Hautbildern der auf diesem k\u00fchlen Instrument vor seinem Buch und Gef\u00e4\u00df spielte. Kaum war seine Laute und seine Stimme verklungen, endete auch sein Bann auf uns und wir waren wieder im Besitz unserer Kr\u00e4fte, aber von dem Barden war nichts mehr zu sehen. Der Wirt ein Tuluf ibn Ali bewirtete uns noch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Fest wogte lange und st\u00fcrmisch hin und her, der Bruder Delias sorgte f\u00fcr Stimmung und Unterhaltung, so wie des Efferds Element den Durst aller Wesen zu stillen vermag, ausgelassen wurde getanzt, gesungen, gespeist und getrunken. Dabei wurde die Stimmungen zum schluss nach dem Verzehr einiger Gurkenst\u00fccke noch einmal angehoben. 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