{"id":3477,"date":"2013-03-19T00:23:59","date_gmt":"2013-03-18T23:23:59","guid":{"rendered":"http:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=3477"},"modified":"2013-03-19T14:29:20","modified_gmt":"2013-03-19T13:29:20","slug":"eine-nacht-voller-geheimnisse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=3477","title":{"rendered":"Eine Nacht voller Geheimnisse"},"content":{"rendered":"<h4><em><span style=\"color: #333399;\"><em><a href=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/bdwp_2010.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"bdwp_2010\" alt=\"\" src=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/bdwp_2010-150x150.png\" width=\"79\" height=\"79\" \/><\/a><\/em><\/span><\/em><span style=\"color: #000080;\">18. Efferd 1022 n.BF<\/span><\/h4>\n<h5><em><span style=\"color: #000080;\">Auszug aus dem Diarium<\/span><\/em><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nur mit M\u00fche gelingt es mir den ledernen Einband der Dich zusammenh\u00e4lt in meinen m\u00fcden H\u00e4nden zu halten, verehrtes Diarium.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist morgens und meine gro\u00dfgewachsenen Commilitones, mit Ausnahme von <span style=\"color: #000080;\"><em>Herrn Arvesson<\/em><\/span>, haben sich in ihren Zelten zur Ruhe begeben. Wir befinden und im Wald n\u00f6rdlich von Daspota abseits des Weges in Richtung Olport. Wir wurden in der verregneten Nacht von einem Rudel W\u00f6lfe \u00fcberrascht und waren dadurch gezwungen einen mehr oder minder geordneten receptus zu einer nahegelegenen H\u00f6hle anzutreten. Welche ein weiterer archetypischer Vertreter der Thorwaler Kultur, den wir in Despota kennengelernt hatten, uns nahegelegt hatte. Sein Name ist <span style=\"color: #333399;\"><em>Halvar Surasson<\/em><\/span> &#8211; ob er wohl mit dem schlichten <span style=\"color: #333399;\"><em>Aki Surasson<\/em> <\/span>verwandt ist, der mich in der H\u00f6hle des Eisdrachen gerettet hatte und eine mir schleierhafte Affini\u00e4t f\u00fcr sein Equus (Parenthetisch: Pferd) besa\u00df?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir wurden jedenfalls in einen H\u00f6hleneigang gedr\u00e4ngt, der kurzerhand \u00fcber uns zusammenbrach und mich unter einem Gemisch aus Lehm und Schotter begrub, Hesinde sei Dank blieb ich dabei unverletzt. meine Commilitones konnten mich jedoch befreien und wir drangen dann gezwungenerma\u00dfen in die interna der H\u00f6hle ein. Wie sich herausstellte, waren wir in eine Krypta der Angroschim gestolpert, wir durchforsteten die G\u00e4nge, wobei einige der \u00dcberreste der Zwerge begannen uns anzugreifen. <span style=\"color: #333399;\"><em>Herrn Arvesson<\/em><\/span> gelang es jedoch in Zusammenarbeit mit <span style=\"color: #333399;\"><em>Herrn Eiriksson<\/em><\/span> dem Bogensch\u00fctzen selbige wieder zu Boden zu schicken. Da es unsere prim\u00e4re Aufgabe war einen Ausgang aus diesem Labyrinth zu finden, verzichtete ich zugunsten unseren \u00dcberlebens auf eine arkane Untersuchung des locus delicti.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach eingehender Durchsuchung der Gew\u00f6lbe gelang es uns dann eine Art Wohnst\u00e4tte ausfindig zu machen, eine Art Tagebuch &#8211; in der mir nicht m\u00e4chtigen Sprache und Schrift der alten Angroschim geschrieben &#8211; konnte geborgen werden, welches mir nach einer Transkription mittels eines secund\u00e4ren Referenzbuches Aufschluss dar\u00fcber gab, weshalb hier niemand mehr anzutreffen war und was der Grund f\u00fcr die gehackten Nebeng\u00e4nge war die in die Ruhest\u00e4tten der Zwerge Hineingehauen wurden. Es gelang uns den vor 42 G\u00f6tterl\u00e4ufen hier verstobenen Zwerg aus einem Erdrutsch zu bergen und ihn anschlie\u00dfend, gem\u00e4\u00df seines letzten in Schriftform formulierten Wunsches, auf dem schlichten Altar des Herrn der Esse beizusetzen. Seine <span style=\"color: #333399;\"><em>Gnaden V\u00e6rgersson<\/em><\/span> gelang es seine Vorbehalte bez\u00fcglich des Herrn des Feuers beiseite zu schieben und wir wohnten einer von ihm improvisierten Messe bei, bei der die letzten \u00dcberreste des Zwergs mit dem klangvollen Namen <span style=\"color: #333399;\"><em>Runosch, Sohn des Rogok<\/em><\/span>, dem Herrn \u00fcber Wind und Wogen \u00fcbergeben wurden. Woraufhin uns allen der Ruhelose Geist des Zwerges erschien, sich verneigte und uns die Geheimt\u00fcr nach drau\u00dfen zeigte. Mein Versuch mit dem Geist zu interagieren blieb fruchtlos. Die vier B\u00fccher, darunter zwei \u00fcber Geologie und Bergbau, \u00fcbereignete ich meinen Besitz, da sein Vorbesitzer daran wohl keine weitere Verwendung haben wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es stellte sich heraus, dass sich der Geheimgang unter der Schlafstatt des gierigen Zwergs befand, der &#8211; wie wir seinem Tagebuch entnehmen konnten &#8211; \u00fcbrigens nur hier war, weil er einer alten Legende bez\u00fcglich dieser Zwergensippe hinterherjagte. Laut seinen Aufzeichnungen sollte diese inzwischen ausgestobene Sippe ihre ehrvollen Toten in den<span style=\"color: #333399;\"><em> &#8222;Goldenen Hallen&#8220;<\/em> <\/span>beisetzen, was wohl nur metaphorisch zu verstehen war. Was der Zwerg wohl nicht verstand und ganz nach archetypisch weiter suchte &#8211; was ihm zum Verh\u00e4ngnis wurde. Es gelang uns noch zwei alte Truhen zu \u00f6ffnen &#8211; dessen Hab und Gut wir uns ebenfalls aneigneten, darunter ein beachtliches Verm\u00f6gen von 45 Dukaten, einer goldenen Brosche, zwei Silberringen und einem legend\u00e4ren Drachenzahn &#8211; der geschmiedeten Typus, versteht sich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><strong><span style=\"color: #3366ff;\"><i>&#8222;Der alles haben will, soll nichts haben.&#8220;<\/i><\/span><\/strong> &#8211; Magister Okil Porgajeff<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch einen engen schmutzigen Gang gelang uns dann nach einer Kletterpartie den Weg in die Freiheit zu finden, leider zog ich mir dabei eine schwere Verletzung zu. Klettern war noch nie meine St\u00e4rke! Nandus sei Dank, konnte ich vorher jedoch noch den Gef\u00e4hrten von Wind und Wogen mittels eines \u00c4ngste-Lindern-Cantus von seiner Raumangst befreien. Als wir final die Grasnarbe passierten, war es schon Tags &#8211; die Praiosscheibe ging gerade auf, wir hatten die ganze Nacht in der Krypta verbracht. Wir kehren dann zur\u00fcck zu unserem Lager, in der Hoffnung das Rudel W\u00f6lfe sei inzwischen verschwunden. Was f\u00fcr eine Nacht &#8230; \u00fcber die weiteren Auswirkungen und Vorgehensweisen werde ich mich mit meinem Commilitones nach einem erholsamen kleinen Schlaf Gedanken machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #000080;\"><em>&#8211; Adeptus Minor Jasper J. Ouvensen<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>18. Efferd 1022 n.BF Auszug aus dem Diarium Nur mit M\u00fche gelingt es mir den ledernen Einband der Dich zusammenh\u00e4lt in meinen m\u00fcden H\u00e4nden zu halten, verehrtes Diarium. Es ist morgens und meine gro\u00dfgewachsenen Commilitones, mit Ausnahme von Herrn Arvesson, haben sich in ihren Zelten zur Ruhe begeben. 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