{"id":335,"date":"2011-08-23T13:46:21","date_gmt":"2011-08-23T11:46:21","guid":{"rendered":"http:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=335"},"modified":"2011-11-22T13:50:20","modified_gmt":"2011-11-22T12:50:20","slug":"das-suse-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/das-suse-leben\/","title":{"rendered":"Das s\u00fc\u00dfe Leben"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>Wie meine Mutter dereinst sagte. \u201cEgal wie es aus sieht, wie furchtbar es ist, so schlimm kann es unm\u00f6glich sein.\u201d oder sagte sie \u201c\u2026 es kann noch viel schlimmer kommen!\u201d ? Ich denke beides ist m\u00f6glich bei meiner Frau Mutter und beides bewahrheitet sich auch auf meiner Reise. Der Herr Magus und D\u00e4monologe ist nicht so schlimm wie ich dachte, da war meine Paranoia wieder einmal st\u00e4rker. Au\u00dferdem waren Spei\u00df und Trank nicht vergiftet, die Bewohner des Hauses und Tiere wollten uns ebenfalls nicht fressen. hm\u2026 die Haustiere\u2026<\/p>\n<p>Was trug sich zu? Nun ja\u2026 so genau wei\u00df ich es auch nicht mehr. Ger\u00fcchte besagen: Wir h\u00e4tten bei dem Gauklerfest die eine oder andere Rauschgurke und etwas Zittabar-Tabak zu uns genommen. Wir h\u00e4tten ausgelassen gefeiert und Azina h\u00e4tte dann wohl mehr Gurken gesucht. Dabei w\u00e4re sie wohl auf einen Katzenartigen D\u00e4mon gesto\u00dfen, welcher in ihr einen Besch\u00fctzerinstinkt weckte. Merkw\u00fcrdige Kreatur! Bisher dachte ich immer, dass D\u00e4monen einen t\u00f6ten, h\u00e4uten, zerteilen, aussaugen, zerstampfen, platzen lassen, die Seele rauben oder so. Aber nein diese Kreatur \u201ckuschelt\u201d ihr Opfer zu Tode\u2026 also bitte, welche kranke Gottheit denkt sich denn soetwas aus? Wie dem auch sei, es war so. Da ich die arme Azina nicht in diesem Zustand lassen wollte, auch Backus zu liebe nicht, f\u00fchrte ich Krieg gegen dieses Vieh! Es begann mit dem Niederschlag von Azina und einer gekonnten Ausf\u00fchrung des Radau Zaubers. Dieser \u201cdekorierte\u201d zwar den halben Ostfl\u00fcgel um, hielt das Kuschelmonster aber im Zaum. Zum Gl\u00fcck kam Rovin mir zur Hilfe, er lieferte sich einen harten Kampf mit dem Biest, w\u00e4hrend ich Azina sch\u00fctzte. Nun kommt der unglaubliche Teil, ich erschlug das Biest mit\u2026 einem PRAIOSGEWEIHTEM BRETTSPIEL! Das allein ist schon ein Wiederspruch in sich, aber das ICH sowas auch noch benutzte\u2026 oh man\u2026 es kann wirklich immer viel schlimmer kommen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag wurden wir hinausgebeten. Der freundlichste Rauswurf meines Lebens. Wirklich ein netter D\u00e4monologe.<br \/>\nAm Tage verdiente ich Geld mit Tanz und \u00e4hnlichem. Aufgrund dessen bekamen wir eine \u00dcbernachtung und der ehrenwehrte Sahib Selim wurde aufmerksam und nahm uns mit seiner Karawane bis Fasar mit. Rovin und Azina sollten arbeiten, mit Bezahlung, und Nehazet sollte zahlen. Ich dagegen sollte bei Sahib Selim auf dem Kamel mitreiten. \u201cWunderbar, noch<del> ein alter williger Sack<\/del> edeler Herr, welcher auf mich scharf ist\u201d dachte ich. Doch auch hier sollte meine Mutter recht behalten \u201c\u2026 so schlimm kann es unm\u00f6glich sein\u201d. So war es auch. Sahib Selim war eine der charmantesten Reisebegleitungen die ich je kennenlernen durfte, ein anst\u00e4ndiger und sehr ehrenwerter junger Mann von 45 G\u00f6tterl\u00e4ufen. Irgendwie h\u00e4tte er auch was. Ich wurde fast schon auf H\u00e4nden getragen w\u00e4hrend der Reise. Es war so sch\u00f6n auf dem Kamel zu reisen, die t\u00e4glichen Badezuber, das wunderbare Essen, die Spiele und seine Gesellschaft genie\u00dfen zu d\u00fcrfen. Ach kann das Leben sch\u00f6n sein, endlich werde ich behandelt wie es mein Stand gebietet. Ja ich wei\u00df \u201cIm Zentrum des Zirkels steht OFT eine Hexe, gleich mit den anderen und respektiert f\u00fcr ihren Wert\u201d oft nicht immer, aber sch\u00f6n ist es trotzdem!<\/p>\n<p>Einwenig taten mir meine Mitreisenden schon leid. Nehazet ist mittlerweile so verwirrt, dass er absurde Ebenentheorien entwickelt und einfach so arme Steinelementare in die Gegend stellt. Gro\u00dfe Mutter war der kleine Kerl niedlich, grummelig aber niedlich, ich will auch so einen haben \u2026 einen Steinelemtar und einen starken Ferkinakrieger\u2026.<\/p>\n<p>*ein merkw\u00fcrdig entr\u00fcckter Blick bef\u00e4llt Delia f\u00fcr einige Augenblicke*<\/p>\n<p>\u00c4hm wo war ich \u2026 ach ja Steinelemtar und starke Ferkinakrieger *Delia versucht zwanghaft an etwas anderes zu denken* \u2026 *zu sp\u00e4t*<\/p>\n<p>*weitere Augenblicke sp\u00e4ter*<\/p>\n<p>Ach so ja der arme Nehazet\u2026 Rovin ergeht es noch am Besten. Azina hingegen, die arme Frau hatte ganz wunde H\u00e4nde von der harten Arbeit, das konnte ich nicht mit ansehen. Somit braute ich eine kleine Paste f\u00fcr sie und kaufte obendrein noch ein paar Rauschgurken und etwas K\u00f6rpercreme. Sie ist eine treue Seele und sollte so nicht leiden.<\/p>\n<p>Nach viel zu wenig Tagen der Entspannung trafen wir endlich in Fasar ein. Bei unser Ankunft erweichte ein Kind mein Herz\u2026 ich stieg vom Kamel ab und hob es vom Boden auf. Es erhielt von mir etwas Geld und sollte schleunigst damit nach Hause gehen. Der ehrenwerte Sahib Selim war daraufhin etwas irritiert. Nun ja Fasar! Endlich! Hier in dieser Stadt steht der einzige \u201coffizielle\u201d Tempel Levthans. Als wenn er einen Tempel br\u00e4uchte! Die Herren sollten ihn nur mal in sich entdecken, so wie unsere M\u00e4nner dies tun, dann \u2026 aber ich schweife ab. Rovin und Sahib Selim wollten mich dorthin begleiten. Keiner von beiden wusste was auf ihn zukommt. Arme arme unschuldige Seelen \u2026 Ich stellte mich in korrekter Art und Weise dem Priester vor und erhielt sogleich freundlichste Unterst\u00fctzung. Sahib Selim \u00fcberviel beim Anblick der leichtbekleideten Tempeldiener \/-dienerinin und der Statue des Levthans, mit dem riesigen Gem\u00e4cht, ein arg traviagef\u00e4lliger Anfall und er wartete drau\u00dfen. Rovin verfiel in Schockstarre und wir warfen ihm einer Tempeldienerin zum Fra\u00df vor. Vor dem n\u00e4chsten Morgen werden wir ihn wohl nicht wiedersehen.<br \/>\nWie dem auch sei. Ich sagte dem Priester, dass ich im Traviatempel zu finden sei. Daraufhin l\u00e4chtelte er etwas, aufgrund der Ironie. Ich wollte Sahib Selim nicht warten lassen und den letzten Abend mit ihm genie\u00dfen. Er war ein wunderbarer Abend, mit Spei\u00df, Trank und Spiel, welcher dem Sahib viel Geld kostete. Ich wei\u00df bisher nicht warum er das alles f\u00fcr mich tut\u2026<\/p>\n<p>Ich bin gespannt wie es Rovin ergangen ist und mache mich nun auf dem Weg zur\u00fcck zum Traviatempel. Morgen Nacht bin ich dann soweit mit dem Hohepriester im Tempel Levthans zu opfern, gerne auch die ganze Nacht.<\/p>\n<p>*Mit vor Erregung gl\u00fchenden Augen schreitet Delia durch die Nacht*<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie meine Mutter dereinst sagte. \u201cEgal wie es aus sieht, wie furchtbar es ist, so schlimm kann es unm\u00f6glich sein.\u201d oder sagte sie \u201c\u2026 es kann noch viel schlimmer kommen!\u201d ? Ich denke beides ist m\u00f6glich bei meiner Frau Mutter und beides bewahrheitet sich auch auf meiner Reise. 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