{"id":332,"date":"2011-08-01T13:45:45","date_gmt":"2011-08-01T11:45:45","guid":{"rendered":"http:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=332"},"modified":"2011-11-22T13:50:49","modified_gmt":"2011-11-22T12:50:49","slug":"manner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=332","title":{"rendered":"!!!M\u00e4nner!!!"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>Endlich habe ich genug Zeit und etwas Ruhe um einen Eintrag in mein Tagebuch zu verfassen\u2026<\/p>\n<p><em>Delia geht im ihr zugewiesenen G\u00e4stezimmer auf und ab, w\u00e4rend sie die Worte niederschreibt. Ab und an blickt sie sich nerv\u00f6s um. Sie f\u00fchlt sich hier nicht wohl, ganz und gar nicht.<\/em><\/p>\n<p><del>Tag \u2026. wie viel auch immer meiner Reise, die Vorr\u00e4te gehen zur Neige<\/del><\/p>\n<p><em>*seufz*<\/em> Mutter sagt \u201cWerde erwachsen Kind\u2026 Du bist eine rote Frau\u2026 wie willst Du jemals den Sprung schaffen\u2026\u201d *seufz* Ist ja schon gut. Wenn meine Frau Mutter nur das einzige Problem w\u00e4re das ich h\u00e4tte, obwohl Mutter kein Problem ist\u2026 nun ja sie hat mich aus einem Ei geboren, ich bin die Tochter einer Anf\u00fchrerin eines Zirkels\u2026 aus all dem k\u00f6nnte man schon gro\u00dfe Probleme machen. Jedoch ist es in Aranien nicht so schlimm wie ich immer dachte. Mittlerweile wei\u00df ich warum Mutter und der Zirkel mich mit dieser Aufgabe betraut haben.<\/p>\n<p>1. um dem Land zu helfen.<\/p>\n<p>2. um mich weiter zu entwickeln<\/p>\n<p>3. um zu begreifen, dass es zu Hause nicht so schlecht ist wie \u2026 HIER!<\/p>\n<p>Dieses Land und deren M\u00e4nner machen mich krank! Ich bin t\u00e4glich umgeben von trotteligen, hochn\u00e4sigen, minderbemittelten und spirituell unbegabeten Ausw\u00fcchsen des m\u00e4nnlichen Geschlechts. Gro\u00dfe Mutter! Sollte dies, wie sie immer behaupten und sich gebaren, die beste und h\u00f6chste Entwicklung des Mannes und der Kultur sein?\u2026 na dann gute Nacht! Die einzig guten und wahren M\u00e4nner die es hier gibt sind Ferkinas, angeblich wilde und r\u00e4uberische Barbaren, welche jedoch mehr Kultur und Benehmen haben als alle anderen \u201chohen Herren\u201d zusammen. Ach ja die Ferkinas\u2026 zu den Jungs muss ich noch mal zur\u00fcck. Ich sage nur \u201cSchmucknarben\u201d meine Lieben \u201cSchmucknarben\u201d! Ach und dieses herrliche Ritual zu Ehren der gro\u00dfen Mutter\u2026 gro\u00dfartig!<\/p>\n<p><em>vertr\u00e4umt bleibt sie stehen und schaut in die Nacht hinaus, durch das offene Fenster weht der laue Abendwind und spielt mit ihrem flammenden Haar. Wie eine Liebkosung der Natur und ein Zeichen von \u201cIch lebe und habe nicht vergessen\u2026\u201d<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Nichts ist vergessen nichts ist jemals vergessen.<\/p>\n<p><em>Dann sch\u00fcttelt sie sich und f\u00e4hrt mit ihren Eintr\u00e4gen fort.<\/em><\/p>\n<p>Sie, also die gew\u00f6hnlichen \u201cM\u00e4nner\u201d dieses Landes, haben Ihr Spiel schon soweit getrieben, dass ich einem Akademiemagier ansatzweise vertraue und die merkw\u00fcrdige Reisebegleitung von Azina, Bakkus und Rovin genie\u00dfe. \u2026 Ach so schlimm sind sie eigentlich nicht. Sie besitzten alle samt komische Riten, Gebr\u00e4uche und Benehmen, jedoch sind sie im Grunde ihres Herzens ganz nette Wesen und ich reise gerne mit ihnen. Mit dieser Gruppe k\u00f6nnte es uns sogar gelingen den Geist des Staudamms sein Ritual zu geben und ihn dazu zu bewegen, dass er das Wasser wieder flie\u00dfen l\u00e4sst. Sofern wir, bzw. ich, den Emir des Landes noch absetzte und enthaupte. Dieser Kreatur ist es zu verdanken, dass das ganze Land Hunger leidet. Er hat sich unrechtm\u00e4\u00dfig an dem Land vergriffen und dieses r\u00e4cht sich nun. Eigentlich sollte es ja die Aufgabe der M\u00e4nner sein, einen unf\u00e4higen Herrscher abzusetzten und vom Land erw\u00e4hlte Personen an die Spitze zu setzten, aber jene \u201cHerren\u201d hier sind alle samt unf\u00e4hig! Wenn die M\u00e4nner dazu nicht in der Lage sind, dann m\u00fcssen die Frauen ran. Ich werde dem Emir mit Freuden sein Herz aus der Brust rei\u00dfen.<br \/>\nBeinahe h\u00e4tte ich es schon geschafft, ich war so kurz davor\u2026 Na warte ich kriege Dich noch!<\/p>\n<p><em>Delia vollf\u00fchrt einge Gesten mit der linken Hand, Symbole aus Glauben und Macht, um ihren Schwur zu erneuern und zu verst\u00e4reken. Jedoch ohne ihre Kraft flie\u00dfen zu lassen oder die der gro\u00dfen Mutter zu rufen. Das w\u00e4re an so einem Ort nicht gut.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Oh ja ich bekomme Dich noch in meine Klauen.<\/p>\n<p><em>Aus ihren Augen weicht der fr\u00f6hlich, leidenschaftliche Glanz. Sturmgraue Perlen des Hasses befinden sich an den Stellen wo eben noch ihre Augen waren. Wenn sie k\u00f6nnten w\u00fcrden sie Blitz und Sturm speien. Nach ein paar Augenblicken beruhigt sie sich wieder. Die Stumwolken weichen dem Licht des Mondes und Delia\u00b4s <\/em>Gesicht wirkt wie eh und je. Bis auf einen kleinen Schatten der Sorge.<\/p>\n<p>Tja und nun sitzte ich hier\u2026 in einem Zimmer eines schwarz Magiers, welche seine Tiere nach D\u00e4monenpaktierern benennt! Es bl\u00fcht hier alles und duftet fein, Diener lesen einen die W\u00fcnsche von den Augen ab, ist es nicht sch\u00f6n? Ja es ist nicht sch\u00f6n! Man m\u00f6chte brechen bei soviel Luxus! Es ist ein goldener K\u00e4fig, ein Schein der aufgebaut wurde um andere zu blenden. Aber nicht mit mir mein Herr. Den Magier hast Du wohl um den Finger gewickelt, aber nicht mich! Vertrauen will sich verdient werden und da reichen hohle magietheoretische Frasen nicht aus! Ich hoffe nur, dass wir hier alle heil an K\u00f6rper und Geist wieder raus kommen.<br \/>\nDa w\u00e4re ich doch lieber bei der seltsamen Truppe aus \u201celfischen\u201d Horaiser, Thorwaler und Zwerg geblieben. Zu den Herren hatte mich der Wind und das Schicksal getrieben\u2026 ja gut ich gebe es zu. Ich habe mich verflogen. Kann nach Jahrzenten aufdem gleichen Besen auch mal passieren\u2026 Wie dem auch sei. Die Herren waren schon lustig, obwohl ich nicht weis, was sie mit mir angestellt h\u00e4tten w\u00e4re ich noch l\u00e4nger geblieben.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Endlich habe ich genug Zeit und etwas Ruhe um einen Eintrag in mein Tagebuch zu verfassen\u2026 Delia geht im ihr zugewiesenen G\u00e4stezimmer auf und ab, w\u00e4rend sie die Worte niederschreibt. 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