{"id":3119,"date":"2013-02-12T18:42:26","date_gmt":"2013-02-12T17:42:26","guid":{"rendered":"http:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=3119"},"modified":"2013-02-12T18:42:26","modified_gmt":"2013-02-12T17:42:26","slug":"probleme-des-landes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/probleme-des-landes\/","title":{"rendered":"Probleme des Landes"},"content":{"rendered":"<p>Ich verbrachte die Nacht also drau\u00dfen zusammen mit Hjaldar, welcher schnell und laut einschlief. Normalerweise h\u00e4tte ich mir den Sternenhimmel angesehen, aber da ich dieses mal Wache halten sollte, begn\u00fcgte ich mich mit dem Feld, oder dem was ich von dem Feld zu sehen in der Lage war. Trotz meiner unerm\u00fcdlichen Wache, wurde Muhalla entf\u00fchrt, wie sich herausstellte allerdings nicht aufgrund eineer Unachtsamkeit meinerseits, sondern weil die Entf\u00fchrerin des n\u00e4chtens durch das Hintertor schlich, vorbei an allen drinnen ruhenden, naja mehr oder minder. Aber als Ausgleich gab es wenigstens einen herrlich erfrischenden Niederschlag am Morgen, es war zwar nicht das endlose Meer aber dennoch ein wahrer Balsam f\u00fcr mich, als ich merkte wie das erfrischende Nass auf meine Haut niederprasselte, ich konnte nicht umhin kommen und tollte etwas in dem Niederschlag herum, aber auch meine Wasserschl\u00e4uche f\u00fcllte ich auf. Sp\u00e4ter an diesem Tag brachen also Sieghelm, Jane, Delia, Beremosch, Hjaldar und ich auf um nach Muhalla zu suchen. Unser Weg f\u00fchrte, gewiesen durch Hjaldars Nase, in den Wald der drei milden Schwestern. Bis auf Hjaldar ritten wir alle, naja mehr oder weniger, da ich keine Erfahrung mit dem reiten von Pferden hatte, verbrachte ich die Stunden des reitens festgeklammert an Delia, welche \u00fcber eine weitausgr\u00f6\u00dfere Erfahrung im Umgang mit diesen Tieren und der Art der Fortbewegung hatte. Wir fanden auch die Entf\u00fchrerin, dabei handelte es sich um die schon erw\u00e4hnte Radajana, allerdings wurde der entf\u00fchrte Muhalla der Entf\u00fchrerin entf\u00fchrt, von einem B\u00e4ren, sachen gibts. Wir folgten den Spuren solange es noch hell genug war. Als es begann dunkel zu werden unterbrachen wir vorerst unsere Verfolgung. Aufgrund der Ereignisse der letzten Tage begann ich auch mit dem schnitzen eines Speeres.<\/p>\n<p>Wie am gestrigen Tag ritten wir auch diesesmal der Spur hinterher, welche Hjaldar f\u00fcr uns hinterlie\u00df. Da sich gestern schon verschiedene Probleme meinerseits mit dem reiten zeigten, neigten wir heute zu etwas drastischeren mitteln um mich auf dem Pferd zu halten, wir banden meine H\u00e4nde zusammen,\u00a0 das funktionierte auch leidlich, ist allerdings keine sehr angenehme Art zu reiten. W\u00e4hrend der Rast am Abend schnitzte ich meinen Speer zuende.<\/p>\n<p>Heute erreichten wir das Gebirge, die Spur f\u00fchrte zu einer H\u00f6hle in der wir auch Muhalla fanden. Wobei Radajana, Delia und ich zuerst drau\u00dfen warteten. Durch die baldige R\u00fcckkehr und den Bericht der anderen, von einer seltsam leuchtenden Schriftrolle und einem Altar angestachelt, begab ich mich mit einem Flim Flam unterst\u00fctzt in die H\u00f6hle w\u00e4hrend die anderen noch beratschlagten. Dies blieb nicht unbemerkt und so gesellten sich schnell weitere Begleiter zu mir. In der H\u00f6hle selbst betrachtete ich die Schriftrolle und den Altar mittels eines Zaubers und beide wiesen einen Odem des Arkanen auf. Kurz darauf st\u00fcrmte der Entf\u00fchrer, also der bunte B\u00e4r auf die H\u00f6hle zu, jener wurde jedoch von Hjaldar in einen Zweikampf verwickelt. W\u00e4hrend Sie so mit einander rangen hatte ich eine Idee, ich lie\u00df die Schriftrolle holen, bat Delia jene mittels Ihrer Magie zwischen die beiden Kontrahenten zu bewegen und war mir sicher das dadurch etwas passieren w\u00fcrde. Doch es geschah nichts, erst nachdem Jane die Worte der Schriftrolle wiederholte, ereignete sich etwas sehr ungew\u00f6hnliches. Beide Wesen verschmolzen und wurden einst. Hjaldar wuchs und war nun viel gr\u00f6\u00dfer. Die anderen verbrachten die Nacht in der H\u00f6hle, w\u00e4hrend ich und Hjaldar drau\u00dfen blieben.<\/p>\n<p>Der R\u00fcckweg war recht ereignislos, Delia war sogar schon vorraus geflogen. Kurz vor dem Bauernhaus, wo Delia schon auf uns wartete verabschiedete sich Hjaldar von uns. Ich hoffe die gro\u00dfe Mutter und Ihr st\u00fcrmischer Sohn m\u00f6gen diesen B\u00e4ren beh\u00fcten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich verbrachte die Nacht also drau\u00dfen zusammen mit Hjaldar, welcher schnell und laut einschlief. Normalerweise h\u00e4tte ich mir den Sternenhimmel angesehen, aber da ich dieses mal Wache halten sollte, begn\u00fcgte ich mich mit dem Feld, oder dem was ich von dem Feld zu sehen in der Lage war. 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