{"id":3037,"date":"2013-01-19T00:44:45","date_gmt":"2013-01-18T23:44:45","guid":{"rendered":"http:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=3037"},"modified":"2013-01-19T00:44:45","modified_gmt":"2013-01-18T23:44:45","slug":"gen-baburin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=3037","title":{"rendered":"Gen Baburin"},"content":{"rendered":"<p>Gerade hatten wir Sieghelm, so schien es zumindest, davon \u00fcberzeugt das er zuerst mit einem Diener der Rondra sprechen sollte, da eskalierte die Situation zwischen ihm und diesen Herrn Muhalla auch schon. Ehe wir etwas unternehmen konnten befand er sich schon in einer Auseinandersetzung mit Muhalla, die sich zu einem bewaffneten Konflikt zusch\u00e4rfte, Delia tat Ihr bestes um Sieghelm zu helfen, ich versuchte die Gem\u00fcter mittels eines Nebels zu beruhigen, was nicht klappte, und Jane konnte die Entwicklung nicht nachvollziehen, nehme ich jedenfalls an. So schnell es begann, so schnell endete es auch, kaum Augenblicke nach dem ersten Schlag waren die Tr\u00e4ger am Boden, der Zwerg wand sich in Schmerzen und Muhalla war an einem Stuhl gebunden. In der Zwischenzeit hatte mein Versuch einen Nebel herbeizurufen, zu der Bildung eines silbern schimmernden Feldes um mich herum gef\u00fchrt, welches mich gl\u00fccklicherweise aber nicht an der Befeuchtung meiner Haut hinderte. W\u00e4hrend ich dies gerade feststellte, st\u00fcrmten weitere bewaffnete Menschen in das Zimmer, dabei handelte es sich um Gardisten dieser Stadt. Nach einem kurzen Gespr\u00e4ch und nachdem Delia ihn zwei M\u00fcnzen in der Farbe meiner Haare, nicht der meeresblauen Str\u00e4hnen, der anderen, gab gingen diese auch wieder. Die Gardisten blickten w\u00e4hrend Ihres Aufenthaltes in dem Zimmer immer mal wieder zu mir her\u00fcber, dies w\u00fcrden nicht die einzigen Blicke sein die ich auf mich ziehen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Sieghelm verblieb im Gasthaus um auf seine Sch\u00fctzlinge aufzupassen, Jane, Delia und ich wir begaben uns, erneut, zum Hesindetempel um nach Erkenntnis zu suchen. Schon im Gasthaus zog ich aufgrund meines gl\u00e4nzenden Aussehens weitere Blicke auf mich und auch au\u00dferhalb des Gasthauses, wurde dies nicht besser. Aber es gelang uns unbeschadet zum Hesindetempel zu gelangen, jener war abends viel st\u00e4rker besucht als am zu vorherigen Stunden des Tages. Die Diener der Hesinde erkl\u00e4rten mir das es sich wohl um einen Spruch aus der theoretica oder Metamagie handeln w\u00fcrde, welcher mich wohl vor Spr\u00fcchen der Combativa und Mutanda, sowie der Controllaria beh\u00fcten w\u00fcrde, normalerweise w\u00fcrde dieser nicht solange andauern, genaueres auch dazu wie es dazu kommen konnte, konnten Sie mir jedoch nicht sagen. Ich sagte doch schon, Magie ist etwas mysteri\u00f6ses, das ich nicht untersucht und erfasst werden, nicht analysiert werden kann, zumindest mein Vater hat mir nichts dergleichen beigebracht. Nachdem ich mir eine weile die Bilder und Statuen im Tempel besah, erweckte ich wohl das interesse einiger umstehender Diener Hesindes, ich wurde gebeten, mich von Ihnen untersuchen zu lassen. Da ich auch neugierig war, stimmte ich dem zu, Jane war so freundlich und begleitete mich und die Diener der Schlange. Wir begaben uns in einen anderen Raum und dort wurde ich ersteinmal ausgiebig befragt, danach wurde meine K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe ausgemessen, meine Schwimmh\u00e4ute beschaut, die Wadenschleier untersucht, es wurden Zeichnungen angefertigt. Und noch viel mehr, es war ein sehr genauer Prozess. Danach begaben wir uns in den Efferdtempel, ein Diener des alten Gottes erz\u00e4hlte uns einiges \u00fcber die Kunstwerke des Tempels. Ich begab mich in stiller Kontemplation und richtete ein Gebet an den ungest\u00fcmen Gott. Ich erfrischte mich noch kurz und danach begaben wir uns wieder in das Gasthaus.<\/p>\n<p>Im Gasthaus angekommen, verabschiedete sich Jane kurz, sie ging auf Ihr Zimmer und holte Ihre Staffelei, Delia und ich, wir setzten uns in der Zwischenzeit zu Sieghelm. Wir unterhielten uns noch eine weile. Die Nacht verlief ziemlich ereignislos, wobei das silberne St\u00f6rlich bei der Sternenbeobachtung aus dem Brunnen heraus schon st\u00f6rend war.<\/p>\n<p>Am Morgen begaben wir uns gen Baburin auf, da ich kein Pferd bei mir hatte, selbst wenn ich h\u00e4tte auch nicht Reiten k\u00f6nnen, lief ich zu Fu\u00df neben den anderen her, trotz meines langsamen Tempos an Land, kamm ich gut hinterher, da sich die Reisegruppe aufgrund der Kiste recht langsam bewegte. Eine halbe Tagesreise sp\u00e4ter erreichten wir eine Rastst\u00e4tte, an welcher wir unseren, nicht vorhandenen, Proviant auffrischten. Im Gasthaus selbst, wurde Delia dann noch zu einer Schwanenh\u00fcterin ernannt, was wohl nur getan wurde, damit Sieghelm wusste wie er sie ansprechen k\u00f6nnte, warum auch immer das so schwer sein sollte, bislang schien sie mir nicht durch die ansprache mit Delia gekr\u00e4nkt zu sein. Delia sollte infolgedessen ein Fest f\u00fcr Sieghelm ausrichten, dabei half ihr auch Jane. Delia nutzte Ihre Magie um es zu einem ganz besonderen Erlebnis zu machen, und zusammen mit vier anderen T\u00e4nzerinnen ergaben Sie sich den Str\u00f6mungen der Musik und lie\u00dfen Ihre K\u00f6rper zu dem Rhythmus des Tanzes treiben. Auch Sieghelm wurde davon ergriffen, nachdem Delia etwas nachhalf. Im Anschluss tauschten wir noch verschiedene Geschichten aus, Jane erz\u00e4hlte von Ihrer Zeit im Ehernen Schwert, Delia von einem Besuch ihrer Tante Nahema, Sieghelm von dem Kampf um das Praiosschild, Muhalla von einem gelungenen Gesch\u00e4ft, Alhina von einem Freund vergangener Tage und ich von meiner Reise in dies Land.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gerade hatten wir Sieghelm, so schien es zumindest, davon \u00fcberzeugt das er zuerst mit einem Diener der Rondra sprechen sollte, da eskalierte die Situation zwischen ihm und diesen Herrn Muhalla auch schon. 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