{"id":2904,"date":"2012-12-10T11:00:51","date_gmt":"2012-12-10T10:00:51","guid":{"rendered":"http:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=2904"},"modified":"2013-02-12T14:47:10","modified_gmt":"2013-02-12T13:47:10","slug":"die-letzte-reise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=2904","title":{"rendered":"Die letzte Reise"},"content":{"rendered":"<p>Sehns\u00fcchtig schaut Muhalla ibn Hamar in die Ferne. Am Bug der Reling gelehnt blickt er gen Praios. Seine Gedanken gleiten fort von diesem Ort. Mit einer Hand h\u00e4lt der Edle geistesabwesend seinen Turban fest. Der Wind zerrt an ihm, so wie er an seiner Seele zerrt. Zerrissen ist sein Herz. Schmerz steht in seinem Gesicht geschrieben. Gut, dass es niemand bemerkt. In der anderen Hand presst der den Brief seiner Mutter fest zusammen.<\/p>\n<p>\u201eEine firungef\u00e4llige Tulamidin? Was hat sich Mutter dabei nur gedacht? Ist sie denn von Sinnen, die alte N\u00e4rrin. Was soll ich mit dieser Frau nur anfangen? Sie wird mit mir nicht gl\u00fccklich sein. Zu Hause einsperren muss ich sie, wo sie doch frei sein m\u00f6chte. \u2026 Nun, mir geht es \u00e4hnlich. Ich hoffe, die Maske der Arroganz verbirgt meine Gedanken an sie \u2026 ach Rada \u2026<\/p>\n<p>*seufzend sch\u00fcttelt Muhalla den Kopf*<\/p>\n<p>Interessant diese Geschichten des von Rotwassers. Das Buch habe ich bereits ausgelesen. Die Schreibe mag besser m\u00f6glich sein, aber die Abenteuer sind daf\u00fcr umso erz\u00e4hlungsreicher. Gern schl\u00f6sse ich mich ihm an, um die Welt zu entdecken. So viel gibt es noch zusehen, so viele Handel sind noch zu schlie\u00dfen. Ist mein Geschick darin nicht besser als das Verm\u00f6gen meiner Familie vor Ort zu verwalten? Soll das doch mein Bruder mit seiner Frau machen. Obwohl. Wenn ich den Ausf\u00fchrungen der Sahiba Delia Glauben schenken darf, sind die Praktiken Sefiras zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>&#8230; sp\u00e4ter \u2026<\/p>\n<p>\u201eDieser Wichtigtuer! Was f\u00e4llt ihm eigentlich ein?\u201c<\/p>\n<p>W\u00fctend stiefelt Muhalla in seinem Zimmer im Gasthaus zum gr\u00fcnen Spiegelkapfen in der befestigten Hafenstadt Mendlicum auf und ab.<\/p>\n<p>\u201eEr ist hier fremd. Und ich erlaubte ihm, mich zu begleiten. Nichts wei\u00df er von meinen F\u00e4higkeiten. Nichts! Plump waren seine Versuche mich dazu zu \u00fcberreden, doch eher auf Abenteuer zu gehen als Azina zu ehelichen. Durch ihn gewarnt sehe ich nun auch die Bem\u00fchungen der Sahiba Delia mit anderen Augen. Nun liegt mir der Zweck ihrer Anwesendheit offen. Ablenken sollen sie mich. Steckt gar Azina selbst dahinter? Warum sollte sie dies wollen? Erst eine Hochzeit mit mir arrangieren und dann so etwas. Ich werde sie vor meinem Urteil selbst befragen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eBeremosch!\u201c<\/p>\n<p>\u201eJa, Herr?\u201c<\/p>\n<p>\u201eLasst die Diener kommen, wir ziehen f\u00fcr diese Nacht in ein anderes Gasthaus. Morgen werden wir beratschlagen, was wir f\u00fcr eine solche Abenteuerreise alles ben\u00f6tigen. Ihr habt doch sicherlich schon einiges an Erfahrung auf diesem Gebiet.\u201c<\/p>\n<p>\u201eEin wenig. Ich sollte schon daf\u00fcr sorgen k\u00f6nnen, dass wir nicht verhungern und verdursten. Seid ihr sicher, dass ihr dies tun wollt?\u201c<\/p>\n<p>\u201eJa, Beremosch, ich bin mir sicher. Die Werte Azina wird sich noch ein wenig gedulden m\u00fcssen. Schwer wird es ihr sicher nicht fallen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWie ihr w\u00fcnscht, Herr.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8212;&#8211;<\/p>\n<p>Einige Stunden zuvor nahe Baburin:<\/p>\n<p>\u201eWas soll das hei\u00dfen, ihr k\u00f6nnt nicht? Nat\u00fcrlich k\u00f6nnt ihr. Ich b\u00fcrge daf\u00fcr. Verkauft mir das Vieh. Ihr werdet es nicht bereuen. Unsere neue kleine Herde ben\u00f6tigt noch Zuwachs f\u00fcr die Zucht. Das vierte K\u00e4lbchen des n\u00e4chsten Jahres soll euch geh\u00f6ren. Zus\u00e4tzlich zur Bezahlung des Bullen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df nicht recht \u2026\u201c<\/p>\n<p>\u201eNun, ihr habt doch sicherlich von meiner anstehenden Hochzeit mit Muhalla ibn Hammar as Sarjabaran geh\u00f6rt? Oder von dem toten D\u00e4monenschwein? Ihr m\u00f6chtet mich doch nicht ver\u00e4rgern, indem ihr mir das Vieh vorenthaltet?\u201c<\/p>\n<p>*bedrohlich blitzen ihre Augen so eisblau wie der Speer in ihren H\u00e4nden als sie grimmig die Mine anspannt*<\/p>\n<p>\u201eNein Herrin ..\u201c<\/p>\n<p>\u201eNun, dann sind wir uns ja einig.\u201c L\u00e4chelnd zieht sie den Bullen aus dem Gatter. \u201eIch danke euch. Firun stehe euch bei, so wie ich es tue.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sehns\u00fcchtig schaut Muhalla ibn Hamar in die Ferne. 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