{"id":1710,"date":"2012-08-09T01:29:25","date_gmt":"2012-08-08T23:29:25","guid":{"rendered":"http:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=1710"},"modified":"2012-08-09T01:29:25","modified_gmt":"2012-08-08T23:29:25","slug":"khunchom-die-niemals-schlafende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=1710","title":{"rendered":"Khunchom die niemals Schlafende"},"content":{"rendered":"<h2>Aimar-Zahbahr, das Tor Khunchoms am Perlenmeer<\/h2>\n<p><em>Endlich wieder in Khunchom, bei dem Geschaukel an Bord des Schiffes konnte doch keine normale Person schreiben, bei n\u00e4chster Gelegenheit mal gedanken \u00fcber ein D\u00e4mpfungssystem machen, aber Feqz sei dank habe ich ja meine Feder, jene funktionierte auch unter diesen Bedingungen in einem akzeptablen Rahmen. Ich kann es kaum erwarten Tulachim mit meiner geliebten Zafia bekannt zu machen, noch vor einem Mond h\u00e4tte ich ihn mit meiner ebenfalls geliebten Vitalfeldtheorie bekannt gemacht, ach das kann warten, zuerst einmal kommt Zafia. Wenn ich schon einmal hier bin sollte ich auch nach geeigneten Personen f\u00fcr mein kleines Reich suchen, sowie entsprechende Abnehmer finden, eventuell kann ich \u00fcber Tulachim entsprechende Kontakte kn\u00fcpfen. Aber vorher werde ich mich wohl mit seiner Wohlgeboren zur Abgabe meines SZEPTERS begeben, ob die sich wohl f\u00fcr sein Nachthemd interessieren w\u00fcrden? Immernoch besser als wenn wir das Szepter an die Praioten oder die Dracheneiakademie geben w\u00fcrden, bei ersteren w\u00fcrde es zerst\u00f6rt werden und wann ich es bei letzteren wiedersehen w\u00fcrde, nunja eventuell irgendwann einmal, bei der Hesindekirche k\u00f6nnte ich, unterst\u00fctzt von einem Geweihten des Listigen, mein Szepter nach einer entsprechenden Analyse eventuell sogar recht schnell wieder erhalten, kann ja nicht so schwer sein so ein Szepter zu entschl\u00fcsseln. <\/em>Denkt sich der endlich wieder auf dem Boden seiner Heimatstadt befindliche Nehazet ibn Tulachim, als er sieht wie einer nachden anderen von dem genutzten Schiff herabsteigt, der stolze Sieghelm, der die Kiste mit dem Szepter tr\u00e4gt als h\u00fcte er eine Abschrift der System der Magie, gefolgt von der liebreizenden Zafia abgeschlossen wird das ganze durch eine aufgeregte und aus dem staunen nicht herauskommende Sulibeth und einer n\u00fcchternen Jane, welche Ihrer Sch\u00fclerin wohl wieder mal verschiedenste Dinge der Welt erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p><em>Shabra nun endlich sind wir also nach Khunchom gekommen, diese Stadt pulsiert voller Leben, ganz anders als das kleine thalusische Dorf Ashlakand, aber meiner urspr\u00fcnglichen Heimat doch wieder sehr nahe, Nehazet ist mir verfallen, das war fast schon zu einfach, nicht wahr Shabra. Wie dem auch sei, ich komme nicht umhin zu bemerken warum Delia, diesen Magus so interessant findet, er hat etwas an sich, so als w\u00e4re er nicht von dieser Welt, nicht das er ein Fall f\u00fcr Noiona w\u00e4re, nein er ist gescheit und gleichzeitig so unbeholfen und naiv in diversen Angelegenheiten, das ist schon wieder liebensw\u00fcrdig. Dazu stellt sich dann noch heraus das er nicht nur ein begnadeter Magus und Bey \u00fcber sein Land ist, nein sein Vater Tulachim ist wohl auch noch ein erfolgreicher H\u00e4ndler, was bedeutet das er zahlreiche Kontakte haben sollte, das kommt uns gelegen nicht wahr Shabra, somit k\u00f6nnen wir frei spinnen und weben. <\/em>Murmelt Zafia zu ihren Vertrautentier, w\u00e4hrend Sie die Stadt vollkommen in sich aufzunehmen sucht, f\u00fcr eine Dorfbewohnerin verh\u00e4lt Sie sich sehr ruhig bei dem Anblick des gr\u00f6\u00dften Hafen des Perlenmeeres.<em><\/em><\/p>\n<h2>Auf zum\u00a0 Tempel der magischen Schlange<\/h2>\n<p>Nehazet f\u00fchrt den stolzen Darpaten von Aimar-Zahbahr aus, zum Tempel der magischen Schlange, begleitet werden beide von der stillen Collega Peddersen. Dabei wird jener durch das Hafenviertel vorbei am Tempel der neun Fl\u00fcsse, auf die F\u00fcrst-Istav-Allee, zum Hesindetempel gef\u00fchrt, welcher direkt gegen\u00fcber des Betshauses des einen Gottes der Novadi liegt. Dabei f\u00e4llt der deutliche Unterschied zwischen dem hektischen Leben des Hafenviertels, wo gesch\u00e4ftige Menschen waren l\u00f6schen, Schiffe beladen und Seem\u00e4nner, und -frauen, aus verschiedensten L\u00e4ndern sich zu einem Umtrunk in einer der zahlreichen Gasth\u00e4user am Hafen verabredet. Und auf der anderen Seite, die Prachtallee Khunchoms, die Diamantene Allee, breit genug um einen Aufmarsch von Kriegselefanten gen\u00fcgend Platz zu bieten, die Allee, an der sich, wie auf einer Perlenkette aufges\u00e4umt, die wohlhabenden H\u00e4user Khunchoms finden. Zur weiteren Pracht tragen die wei\u00dfen Steine bei, welche die Allee pflastern. Wie jede Stadt ist ein deutliches gef\u00e4lle zu sehen, so auch beim Hesindetempel, jener mag fr\u00fcher prachtvoll gewesen sein, aber mittlerweile ist der Marmorbau am verwittern, der Sternenturm ist sogar so schief, das dieser wohl nur \u00fcber eine schmale Holzbr\u00fccke in einem der oberen Stockwerke zu erreichen sei. Die beiden Herren von adligem Gebl\u00fct und ein Hund, treten an den Tempel heran. Das Tempelinnere ist ein wahrer Hort der Gelehrsamkeit, die Diener der Allweisen und diverse Bittsteller sind in verschiedensten T\u00e4tigkeiten, ihren Geist zu sch\u00e4rfen und um Einsicht zu beten in ihren aktivit\u00e4ten vertieft. Doch dies f\u00e4llt Sieghelm dem Begleiter Nehazet nicht auf, da jener wohl noch \u00fcber etwas sinniert, was der Graumagier a\u00fc\u00dferte. Die Privatlehrerin, Jane Peddersen, hat sich ruhig an ihrer Seite gehalten. Ein Novize der Allweisen n\u00e4hert sich der kleinen Gruppe und schon bald ist Ihr Anliegen den Dienern Hesindes n\u00e4her gebracht. Umgehend werden Sieghelm und Nehazet in einen Nebenraum gef\u00fchrt, w\u00e4hrend Jane Ihre Aufzeichnungen abgibt und sich in die Bibliothek zum Studium weiterer Schriften zur\u00fcckzieht. Von der Befragung Sieghelms bekommt, der besch\u00e4ftigte Adept nichts mit, nein seine Gedanken, sind bei seinem Szepter, welches er schnell und effektiv, analysiert und entschl\u00fcsselt. Aber das erkl\u00e4ren der Zusammenh\u00e4nge der arkanen Visitation, den Dienern Hesindes, nimmt, aufgrund deren mangelhafter Bewandnis, in den Begriffen der in Punin gepr\u00e4gten, magica theoretica, ein vielfaches der Zeit, der Analyse ein.<\/p>\n<h2>Die Diamantene-Allee entlang zum Anwesen Tulachim ibn Rashims<\/h2>\n<p>Zafia setzt sich in Bewegung um sich zu Tulachims Anwesen auf den Weg zu machen, welches ebenfalls an der F\u00fcrst-Istav-Allee liegt, dank Nehazets Beschreibung findet Sie das pr\u00e4chtige Anwesen recht schnell, dabei handelt es sich um ein, anscheinend, typisch wohlhabendes Tulamidisches Anwesen, was bedeutet, das das Geb\u00e4ude von einer Mauer umgeben ist, \u00fcber einen Garten mit verschiedenen Zierpflanzen verf\u00fcgt und ein ausgedehntes Geb\u00e4ude beherbegt. Zafia muss bei diesen Anblick unweigerlich an einige Geb\u00e4ude auf dem Silberberg denken, gut die meisten Villen dort waren Atemberaubender, aber dieses Anwesen ist auch nicht schlecht, und es ist weitaus besser in die umgebende Stadt eingef\u00fcgt. Und nicht so isoliert, wie die Granden und deren Behausungen. Damit ergeben sich exzellente M\u00f6glichkeiten ein Netz zu spinnen. Kaum das Zafia davon berichtet, das Sie Kunde von Nehazet bringe und dieser in b\u00e4lde hier erscheinen w\u00fcrde, wurde Sie auch schon in das Anwesen gelassen und zu dem Hausherren vorgelassen.<\/p>\n<p>Zur sp\u00e4ter Abendstunde, begeben sich der Darpatische Krieger, eine vom Wissen der Bibliothek des Hesindetempels, fr\u00f6hlich gestimme Jane Peddersen, und ein von den Hesindegeweihten, leicht, entt\u00e4uschter, Nehazet ibn Tulachim. Zu dessen Vaters Behausung. Dabei f\u00e4llt Nehazets Begleitern, auf das dieses Haus einigerma\u00dfen schnell zu erreichen ist, und ebenfalls an der F\u00fcrst-Istav-Allee liegt, allerdings im Viertel Quad&#8217;El&#8217;Basar, was, wenn Nehazets Worte bedacht werden, das es sich bei seinem Vater, um einen Gro\u00dfh\u00e4ndler handelt, nicht ungew\u00f6hnlich erscheint.Trotz der Tatsache, das Nehazet das Anwesen seines Vaters, seit \u00fcber zehn G\u00f6tterl\u00e4ufen, nicht mehr, sah, wird er relativ schnell wiedererkannt, und samt seiner Freunde in das Anwesen gef\u00fchrt. Dort wird die Gruppe von einem fr\u00f6hlich \u00fcberraschten Tulachim ibn Rashim empfangen, der sich wohl schon dachte, das Nehazet ihn heute besuchen w\u00fcrde, da seine baldig angetraute Zafia, wohl in der Zwischenzeit schon ihren Weg zum Anwesen fand.<\/p>\n<p>Somit neigte sich der erste Tag der Teehausgruppe in der niemals Schlafenden seinem Ende zu.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aimar-Zahbahr, das Tor Khunchoms am Perlenmeer Endlich wieder in Khunchom, bei dem Geschaukel an Bord des Schiffes konnte doch keine normale Person schreiben, bei n\u00e4chster Gelegenheit mal gedanken \u00fcber ein D\u00e4mpfungssystem machen, aber Feqz sei dank habe ich ja meine Feder, jene funktionierte auch unter diesen Bedingungen in einem akzeptablen Rahmen. 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