{"id":1689,"date":"2012-07-24T09:30:29","date_gmt":"2012-07-24T07:30:29","guid":{"rendered":"http:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=1689"},"modified":"2012-07-25T08:15:55","modified_gmt":"2012-07-25T06:15:55","slug":"kampf-der-freiheit-kapitel-ii-krankeit-und-hilfe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=1689","title":{"rendered":"Kampf der Freiheit \u2013 Kapitel II \u2013 Krankeit und Hilfe"},"content":{"rendered":"<p><em>Nach langen Wochen des Weges erreicht Azina saba Belima schlie\u00dflich ihr Elternhaus nahe Barburin. Sogleich st\u00fcrmt sie in das Innere des alten Anwesens und begibt sich an das Bett ihrer kranken Mutter Belima saba Carima. Azinas Vater, Alev ibn Eslam, ist bei ihr und h\u00e4lt mit verheulten Augen ihre Hand.<\/em><\/p>\n<p>\u201eKind! Du bist da, endlich bist du da. Ein Gl\u00fcck, dass es dir gut geht!\u201c<em> Belima streckt die H\u00e4nde nach ihrer Tochter aus.<\/em><\/p>\n<p>\u201eSchhhht. Ruhig. Sag, was fehlt dir Mutter?\u201c <em>Sorgsam tupft Azina mit einem feuchten Lappen ihrer Mutter Stirn. Ihr Vater schaut die beiden ergriffen an und schlie\u00dft dann ohnm\u00e4chtig die Augen. Er schwankt leicht und muss sich setzen, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. So gro\u00df ist die Erleichterung, dass seine \u00e4lteste Tochter wohlbehalten daheim ist. Die einj\u00e4hrige Arima schl\u00e4ft unterdessen friedlich im Nebenraum.<\/em><\/p>\n<p>\u201eIch \u2026 ich wei\u00df es nicht.\u201c<\/p>\n<p>Oh Nein, was hat sie nur? Die Symptome sagen mir nichts. Ich selbst kann ihr nicht helfen. Jane k\u00f6nnte es vielleicht, aber ehe sie hier ist, k\u00f6nnte es zu sp\u00e4t sein. Ich brauche sofort einen Heilkundigen. Nur wie soll ich ihn bezahlen?<\/p>\n<p>Ich k\u00f6nnte \u2026 ja, das ist es. Ich werde Palmeya aufsuchen!<\/p>\n<p>\u201eWarte, wo willst du hin?\u201c <em>fragte Alev als Azina unvermittelt aufspringt und zur T\u00fcr hechtet<\/em>. \u201eIch werde Hilfe holen!\u201c<\/p>\n<p><em>Geschwind macht sich Azina auf dem Weg zur Residenz von Palmeya, eben jener edlen Dame, der sie einst \u00fcber den Rashtulswall half. Jenem Schicksalshaften Ort, wo sie einst den Speer verlor. Nun ist der Tag der Vergeltung gekommen. Trotz der langen Zeit erinnert sich Palmeya an Azina und versprich ihr Unterst\u00fctzung. Mit einer kleinen Delegation im Schlepptau erreicht die junge Falknerin abermals das Gut ihrer Eltern.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Heilkundigen untersuchen Belima gr\u00fcndlich. Jedoch m\u00fcssen sie Azina davon unterrichten, dass sie nichts tun k\u00f6nnen. Sie h\u00e4tten zwar eine Ahnung worum es sich handeln k\u00f6nne, aber ihnen seien die Einzelheiten unbekannt und so auch die Mittel zur Heilung. Eine Frau aus der Gruppe bleibt ein wenig hinter Ihren Kollegen zur\u00fcck, die sich bereits wieder auf den R\u00fcckweg machen und fl\u00fcstert der verst\u00f6rten Frau zu: <\/em>\u201eEs gibt noch Hoffnung! Der Hexenzirkel der Linken Hand w\u00fcsste vielleicht einen Rat. Aber nehmt euch in Acht!\u201c<\/p>\n<p>Der Hexenzirkel der Linken Hand &#8230; k\u00f6nnte Delia\u00a0 mit ihm bekannt sein? Ich werde es versuchen!<\/p>\n<p><em>Nach einigen Recherchen findet sie dank Omar einen Hinweis, wo sich der Zirkel aufhalten k\u00f6nnte. Bei dieser Gelegenheit \u00fcbergibt Azina ihm den Brief von Bey Nehazet ibn Tulachim und verspricht, sich zu melden sobald sie wieder da ist, um wichtige famili\u00e4re Angelegenheiten zu besprechen. Eilig packt sie sich ein paar Sachen ein und macht sich auf dem Weg. Als sie schlie\u00dflich sie den Zirkel findet, wird sie zun\u00e4chst nicht zu Isaria vorgelassen. Die Hexen wollen sie bereits wieder wegschicken, da nennt die Falknerin den Namen Delias\u2018 und verspricht wertvolle Kunde von ihr. Erst dann wird sie vorsichtig vorgelassen.<\/em><\/p>\n<p><em>Nachdem Azina den Hexen alles \u00fcber Delias Tun berichtet hat, erkl\u00e4rt sie ihnen ihr dringendes Anliegen. Die darauf folgende Stille ist ohrenbet\u00e4ubend. Isarias Blick schweift erst \u00fcber den blauen Speer, dann \u00fcber das funkelnde Amulett und bleibt schlie\u00dflich <strong>in<\/strong> den Augen der Firungl\u00e4ubigen h\u00e4ngen. \u2026 ohne den Blick abzuwenden, nickt sie bed\u00e4chtig und erkl\u00e4rt mit fester Stimme: <\/em>\u201eWir sind bereit dieser Belima zu helfen, wenn \u2026 ja, wenn es dir gelingt, was uns versagt blieb. In den W\u00e4ldern gen Effert lebt eine m\u00e4chtige Wildsau. Sie verw\u00fcstet den Wald und die umliegenden D\u00f6rfer und schlachtet die hilflosen Menschen gnadenlos ab. Alle Versuche der Bestie Herr zu werden scheiterten j\u00e4mmerlich. T\u00f6te das Untier und wir werden dir helfen.\u201c<\/p>\n<p>______________________________<\/p>\n<div>\n<p>Gedanken der Azina<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach langen Wochen des Weges erreicht Azina saba Belima schlie\u00dflich ihr Elternhaus nahe Barburin. Sogleich st\u00fcrmt sie in das Innere des alten Anwesens und begibt sich an das Bett ihrer kranken Mutter Belima saba Carima. Azinas Vater, Alev ibn Eslam, ist bei ihr und h\u00e4lt mit verheulten Augen ihre Hand. \u201eKind! 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