{"id":1561,"date":"2012-06-08T14:22:17","date_gmt":"2012-06-08T12:22:17","guid":{"rendered":"http:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=1561"},"modified":"2012-06-09T10:56:44","modified_gmt":"2012-06-09T08:56:44","slug":"die-reise-geht-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=1561","title":{"rendered":"Die Reise geht weiter."},"content":{"rendered":"<p>12. Travia 1026 Bf.<\/p>\n<p>Wir sind wohlbehalten in Ashakant angekommen. Ein sehr kleines verschlafendes Nest. Meine neue Sch\u00fclerin Sulibeth saba Abdul bestaunt alles mit gro\u00dfen Augen die Welt f\u00e4ngt gerade erst an sich vor ihr zu \u00f6ffnen. Ich h\u00e4tte vielleicht erstmal mit Mutter reden sollen aber die Angelegenheit war da also habe ich sie ergriffen. Ich hoffe das meine Depesche zu ihr bald eintrifft.<\/p>\n<p>13. Travia 1026 Bf.<\/p>\n<p>Der Tag heute war interessant. Es fing damit an das Nehazet mal wieder nicht aus seinem Zimmer kam. Da wir seine Meditationen durchaus schon gew\u00f6hnt sind dachten wir uns nichts ungew\u00f6hnliches. Bald darauf erhielten wir Antwort auf sein letztes Experiment. Ein Gezeter und Geschrei kam pl\u00f6tzlich vom Innenhof. Als wir aus Neugier heraus nachsehen gingen stand dort ein imposanter Krieger der auch wenn er es niemals zugeben w\u00fcrde, extrem ver\u00e4ngstigt und unsicher aber auch\u00a0 aggressiv verlangte zu erfahren wo er den ist und was das soll. Was auch immer &#8222;das&#8220; war. Da keiner der umstehenden Reisenden und Bauern sich durchringen konnte ihn auf Garthi anzusprechen entschloss ich mich das Wort an ihn zu Richten. Zum Dank richtete er seinen Anderthalbh\u00e4nder auf mich .. ich werde diese adligen Krieger niemals verstehen.<\/p>\n<p>Nach einer weile eines schlecht gef\u00fchrten Verh\u00f6r gleichem Gespr\u00e4ches gelang es mir herauszufinden was den nun passiert war. Der Verehrte Junker Sieghelm von Spichbrecher zu Dettenhofen, Hauptmann der Infanterie zu Hammerschlag, war gerade mit irgendetwas besch\u00e4ftigt gewesen als eine Luftelementar ihn Gepackt und nach Ashakant gebracht hatte. Es brauchte nicht viel Eingebung um das pl\u00f6tzliche erscheinen mit Nehazet&#8217;s Abwesenheit in Verbindung zu bringen, also fragte ich ihm ob er diesen kennen w\u00fcrde. Alleine seine Augen verrieten mir schon die Wahrheit. Doch als wir nachschauten wo den Nehazet blieb stellten wir fest das er wie tot auf seinem Bett da lag. Der Allwissenden sei dank das ich zu hause bei Meisterin Duwinde gelernt hatte den unterschied zwischen tot und der Schlafkrankheit zu erkennen. Doch Nehazets Anfall h\u00e4tte nicht unpassender kommen k\u00f6nnen. Den dieser ungehobelte Klotz von einem Krieger wagte es tats\u00e4chlich mir zu drohen. Als ob ich und nicht seine merkw\u00fcrdigen und scheinbar \u00e4u\u00dferst ungesunden Meditationen f\u00fcr seinen Zusammenbruch verantwortlich w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Da der Krieger es tats\u00e4chlich geschafft hatte es sich in den Kopf zu setzen Nehazet zu heilen und er offensichtlich nicht den unterschied zwischen Linderung und Heilung versteht hatte er fest gelegt das wir uns morgen nach Aranien aufmachen. Doch wie so oft die Zw\u00f6lf wollten es anders. Delia und ich hatten gerade f\u00fcr Nehazet Unterbringung bei der \u00d6rtlichen Heilerin einer Kr\u00e4uterfrau, vermutlich eine Hexen Schwester von Delia, gesorgt und waren auf dem R\u00fcckweg durch die hereinbrechende Dunkelheit als ich eine Spinne eindeckte so gro\u00df wie ein Pferd, ich hasse die Dunkelheit. Nicht nur die gro\u00dfe Spinne war da sondern auch hunderte bis tausende Kleinere Spinnen. Im Eiltempo kehrten wir zu Karawanserei zur\u00fcck.\u00a0 Dort bewies der Krieger das er durchaus sein Handwerk verstand und besiegte die Spinne. Leider gab es zwei verwundete. Eine war von den vielen kleinen Spinnen und Skorpionen gestochen wurden, ein andere hatte versucht sich dem Monstrum entgegen zu stellen. Diesen Jungen Mann namens Goswin konnte ich zusammen mit Delias Hilfe Retten. F\u00fcr den durch die Spinnen und Skorpione gestochenen kam jede Hilfe zu sp\u00e4t.<\/p>\n<p>Wir entschlossen uns, die Nacht erst mal mit aufgestellten Wachen in der Karawanserrei zu verbringen. Der Krieger hatte sich bei mir f\u00fcr seine Bedrohung entschuldigt gehabt.<\/p>\n<p>14. Travia 1026 Bf.<\/p>\n<p>Der Gestrige Tag war interessant gewesen der heutige sollte ihm in nichts nachstehen. Wir entschlossen uns nach der Quelle der spinnen zu forschen. Da sie eine nicht unerhebliche Bedrohung f\u00fcr Nehazet und das Dorf darstellt. Was wir aber entdeckten war mehr als ich erahnt hatte. Eine Grabanlage mit ziemlicher Sicherheit aus der Zeit des Diamanten Sulternats wir konnten f\u00fcnf Kammern erkunden. Gesch\u00fctzt durch schwere Steinerne T\u00fcren die blockkiert wurden durch dicke Steinquader. Die Vordersten beiden der Kammern beinhalteten aus Stein gehauene Bildnisse von W\u00e4chtern die Rund um eine Pyramide mit goldener Spitze standen. In der einen Kammer hatten Ferkinas anscheinend Versucht zu pl\u00fcndern und einer war von den Statuen erschlagen wurden. Diese Bewegten sich mit f\u00fcr Stein erstaunlichen Geschwindigkeiten sobald man den Raum betrat, blieben aber stehen sobald man sich wieder entfernte. Die andern beiden R\u00e4ume beinhalten die Leichen der ungl\u00fccklichen die zum Bau dieser anlange verwendet wurden, w\u00e4hrend die letzte Kammer eine \u00e4u\u00dferst unangenehme \u00dcberraschung bereithielt. Dort waren die Sch\u00f6pfungen des Meisters der Grabanlage in Tongef\u00e4\u00dfen einbalsamiert. Die F\u00fcnfte Kammer hingegen war zwar von der L\u00e4nge und Breite her recht ger\u00e4umig. Vermutlich um die zwanzig Rechtschritt gro\u00df war aber nur\u00a0 F\u00fcnf Spann Hoch. Wir alle vermuteten das dies nicht die nat\u00fcrliche Position der Decke dieses Raumes war doch Goswin<strong><\/strong> der neuerrnante Mundschenk des Junkers machte sich trotz der Gefahr an die Erkundung dieser Kammer. Es gelang ihm auszukundschaften das sich gegen\u00fcber ein weitere T\u00fcr befand links eine Treppe nach unten und rechts ein Raum mit Grabbeilagen. Doch ein angriff eine der Skorpionschrecken genannten Sch\u00f6pfungen zwang uns auf Grund der Verwundeten zum R\u00fcckzug. Als letzter gehend verbrannte der Junker Sieghelm die Skorpionsschrecken die in der Kammer einbalsamiert waren mithilfe des von mir mitgef\u00fchrten Lampen\u00f6ls. Danach entschlossen wir uns am n\u00e4chsten morgen zur\u00fcck zu kommen.<\/p>\n<p>15. Travia 1026 Bf.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnschte Nehazet w\u00e4re wach. Alleine die Grabkammer h\u00e4tte ihn vermutlich in Ohnmacht fallen lassen. Aber alles der Reihe nach. Wir hatten uns entschlossen zur\u00fcck zu kehren und dieses mal gelang es uns weiter vorzudringen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>12. Travia 1026 Bf. Wir sind wohlbehalten in Ashakant angekommen. Ein sehr kleines verschlafendes Nest. Meine neue Sch\u00fclerin Sulibeth saba Abdul bestaunt alles mit gro\u00dfen Augen die Welt f\u00e4ngt gerade erst an sich vor ihr zu \u00f6ffnen. Ich h\u00e4tte vielleicht erstmal mit Mutter reden sollen aber die Angelegenheit war da also habe ich sie ergriffen. 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