{"id":143,"date":"2011-06-23T16:04:52","date_gmt":"2011-06-23T14:04:52","guid":{"rendered":"http:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=143"},"modified":"2011-11-24T03:49:56","modified_gmt":"2011-11-24T02:49:56","slug":"probleme-in-khorrestan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/?p=143","title":{"rendered":"Probleme in Khorrestan"},"content":{"rendered":"<p>Es war im Rahja, wir befanden uns gerade auf den Weg in das innere der Tulamidenlande, Azina und ich waren in einer weiteren Partie rote und wei\u00dfe Kamele vertieft. Als die Karawane mit der wir reisten angehalten wurde, ich muss mir wirklich eine effektivere Art des reisens einfallen lassen, ich denke ich sollte den Transversalis Cantus eingehender studieren, es muss doch m\u00f6glich sein ihn Reichweiteneffezient zu modifizieren. Es stellte sich heraus das der lokale Potentat nach einem f\u00e4higen arkanbegabten suchte um ein Problem zu l\u00f6sen, da ich sowohl f\u00e4hig als auch arkanbegabt bin, entschloss ich mich, mich von den Dienern des Potentaten zu ihm geleiten zu lassen, auf das er mir seine diffizile Angelenheit vortragen k\u00f6nne. Azina schien das auch zu interessieren, sie stie\u00df sp\u00e4ter zu uns.<\/p>\n<p>Der Potentat selbst war eher uninteressant, anders als sein Problem und eines seiner Tiere, h\u00e4lt er doch tats\u00e4chlich einen Nachtwind. Wie es aussieht gab es seit einem pl\u00f6tzlichen Machtwechsel vor zwei G\u00f6tterl\u00e4ufen ein kleines Problem. Die Bediensteten des jetzigen Potentaten waren nicht imstande (und er auch nicht) eine gewisse Anzahl an Gegenst\u00e4nden zu sichern, welche f\u00fcr ein lokal abzuhaltendes Ritual vonn\u00f6ten w\u00e4ren. Diese Gegenst\u00e4nde sollten es erlauben mit einem Wesen in Verbindung zu treten, welches den hiesigen Staudamm und damit den Wasserfluss kontrolliert. Da dies in den letzten zwei G\u00f6tterl\u00e4ufen nicht geschah, leidet die Umgebung unter einem entsprechenden defizit an Wasser. Meine Aufgabe sei es nun diese Gegenst\u00e4nde aufzufinden. Gesucht waren das \u201cHerrschaftliche Rollsiegel\u201d, ich vermute als Zeichen der Legitimation um mit dem Wesen in Kontakt zu treten, ein \u201corangenes Tuch mit arkanen Symbolen\u201d, wahrscheinlich den Ablauf des Rituals umschreibend und mit wichtigen Informationen versehen und eine gewisse Anzahl an \u201cRollsiegeln\u201d um die Wasserverteilung zu organisieren.<\/p>\n<p>Der Wesir des Emir f\u00fchrte uns zu besagtem Staudamm, ich wollte dort einige Sachen \u00fcberpr\u00fcfen. Die Wasserknappheit f\u00fchrte zu einer deutlichen Anreicherung der Schwefelkonzentration, was aktuell nicht weiter von Belang ist. Der Staudamm war recht gro\u00df, 15 Schritt hoch und 3 Meilen breit, aus massivem Gestein. Ich suchte den Ritualplatz auf, lie\u00df sich auch recht einfach ausfindig machen.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend begann ich mit der arkanen Visitation der Umgebung, zuerst eine Bestimmung der Intensit\u00e4t der astralquanten dichte mittels des Cantus Odem Arcanum, jener gelang, wie \u00fcblich, ich erkannte eine hohe Intensit\u00e4t an astraler Energie. Anschlie\u00dfend f\u00fchrte ich die Visitation mittels des Cantus Analys Arcanstructur fort, nun betrachtete ich die Struktur der vorliegenden Astralen Verflechtungen die die arkanen Matrizen bildeten. Dabei stellte ich fest, ad primo die vermittels magica clarobservantia betrachtete Magie entstammt dem Felde der magica invocatio\/convocatio elementharii, und dient der Bindung einer m\u00e4chtigen Creatorum Archoelementarum, welche potenter ist als ein \u201cgew\u00f6hnlicher\u201d Dschinn es je w\u00e4hre, ad secundo (und auch viel interessanter) die Strukturen der betrachteten Magie wiesen, aufgrund ihrer Schlichtheit und fehlenden Finesse (beinahe schon Grobheit), fort von der Gildenmagischen Repr\u00e4sentation, es erschien urt\u00fcmlicher, \u00e4hnlich der (schon beobachteten) druidischen (oder geodischen) Repr\u00e4sentation.<\/p>\n<p>Als ich meine Untersuchung beendete waren wir pl\u00f6tzlich in Begleitung, weiterer \u00e4h Begleiter. Einer Kr\u00e4uterfrau, welche sich mit dem Namen Delia vorstellte und einem Schwertgesellen, welcher sich mit dem Namen Robin (oder Rowin) vorstellte, letzterer entstammte wohl dem fernen Bornland, dennoch kannte er Collega Hesinja nicht (w\u00e4re ja auch zu sch\u00f6n gewesen auf jemanden zu treffen, der mir etwas neues von einer Studienkollegin h\u00e4tte berichten k\u00f6nnen). Ich teilte meine Erkenntnisse den anwesenden Personen mit. Anschlie\u00dfend begaben wir uns in das Dorf zur\u00fcck. Ich stellte erste Berechnungen f\u00fcr ein Thaumatursom an, welches einen Alternativplan zur Wasserversorgung erm\u00f6glichen sollte. Auf dem Weg in das Dorf kammen wir an zwei Schreinen vorbei, der erste war ein Schrein f\u00fcr den Geist des Dammes, unverst\u00e4ndlicherweise wurdem dem Geist Gaben des Humus als Geschenk dargebracht, f\u00fcr ein Wesen des Erzes\u2026, der zweite Schrein war ein, dem lokalen Glauben angepasster, Radscha (Usch\u2019Tamar?) Schrein. Es war schon dunkel als wir im Dorf wieder ankammen, Azina und ich erlebten noch eine Prozession und ein Ritual am Feqzschrein mit, die ewige Flamme erwies mir hier doppelte dienste. Das abgehaltene Ritual schien zur Zufriedenheit der Dorfbewohner zu ende gegangen zu sein. Ich beschloss den Schrein im Lichte eines neuen Tages einger genaueren Examination zu unterziehen. Wir verbrachten die Nacht in der \u00f6rtlichen Karawanserei, eigentlich wollte ich nur einen Ring aus Mondsilber, mit einem dem Wasser affinen Stein erwerben und weitere Informationen \u00fcber das Ritual erhalten, doch Kost und Logis h\u00e4tten uns eigentlich vom Emir zugestanden werden sollen, schlie\u00dflich beheben WIR SEIN Problem. Nun das Essen (und vor allem der Tee) waren mehr als akzeptabel, das Zimmer musste ich jedoch mit Azina teilen, welche sich sofort ins Bett begab. Ich studierte noch einige Aufzeichnungen und arbeitete an einigen Manuskripten. Anschlie\u00dfend legte ich mich ebenfalls schlafen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag erfuhren wir weitere Einzelheiten zum verbleib der gesuchten Gegenst\u00e4nde, die Tochter des Wirtes, eine gewisse Peribert, erz\u00e4hlte uns das das \u201cHerrschaftliche Rollsiegel\u201d von einer der Frauen des vormaligen Emir nach El\u2019Trutz entwendet wurde. Zu den anderen Gegenst\u00e4nden wusste sie jedoch nichts sachdienliches zu berichten.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend besah ich mir den Feqzschrein, da Feqz als Urtulamidischer Gott der Magie verehrt wird, hielt ich es f\u00fcr nicht allzu abwegig nach Residualstrahlung an diesem Ort zu suchen. Ich vernahm eine deutliche Residualstrahlung, welche darauf hinwies, dass unter dem Schrein ein Thaumatursom verborgen sei. Bevor ich weitere Schritte planen konnte, wurden wir von einem \u00e4lteren Tulamiden, welcher sich als Dorf\u00e4ltester vorstellte, unterbrochen, er empfand es allen Anschein nach als Suspekt, das wir im Lichte des Tages den Schrein besuchten. Er lie\u00df sich jedoch recht schnell bes\u00e4nftigen (das Wort erschein tmir unangebracht, war er doch nicht w\u00fctend, zumindest sofern ich das mitbekamm) und entschwand dann auch in b\u00e4lde wieder. W\u00e4hrend die anderen noch am \u00fcberlegen waren, wie das gesichtete Thaumatursom in der kommenden Nacht extrahiert werden k\u00f6nnte, schritt ich mittels meiner Kenntnisse der Magica Transformatorica und Aqua Elementherii zu tate, ich wirkte einen Hartes schmelze und weichte einfach den Boden auf und ergriff das Thaumatursom, dabei erschreckte ich wohl ein unterirdisch lebendes Tier. Die mir verbliebende Zeit nutze ich umden Schrein um einige Feqzgef\u00e4llige Spr\u00fcche in verschiedenen Sprachen zu erweitern.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend besuchten wir nocheinmal den Staudamm, w\u00e4hrend meine Begleiter mit anderen DIngen besch\u00e4ftigt waren, unterzog ich den geborgenen Spiegel, besagtes Thaumatursom, einer eingehenden arkanen Visitation. Mein erster Eindruck mittels Odem Arcanum war ein glei\u00dfendes Blenden, interessant, \u00fcber diesen sogenannten \u201cTeclador Effekt\u201d habe ich einiges geh\u00f6rt, ich selbst wurde seiner bislang jedoch nicht angesichtig. Zumindest lie\u00df es auf eine erstaunliche hohe Impensation an arkaner Macht schlie\u00dfen. Anschlie\u00dfend folgte die Strukturanalyse mittels Analys Arcanstructur. Dabei stellte ich fest das es sich um ein Thaumatursom satuarischen Ursprunges handelte, in welchem zwei Canti der Clarobservantia gebunden waren, der zweite Cantus wies auch Spuren der Communicatia auf. Von meinen Beobachtungen ausgehend, gehe ich von 3-5 Ladungen aus. Eine Inschrift auf der R\u00fcckseite des Spiegels deutet daraufhin, das es zum Auffinden verlorener Wesen oder Objekte gedacht sei, also \u00e4hnlich eines Schwarzen Auges. Ich probierte den schriftlich niedergelegten Abraxas aus und suchte mittels des Thaumatursoms nach dem \u201cHerrschaftlichen Rollsiegel\u201d, auf der Oberfl\u00e4che des Spiegels verschwand mein Antlitz und wurde ausgetauscht gegen eine Flussszenerie, an dem Ufer des Flusses stand ein Knabe, um die sechs G\u00f6tterl\u00e4ufe alt, um seinen hals trug er das gesuchte Rollsiegel, gewandet war er in blauen Tuchen, \u00e4hnlich der Frau dem er ein Trinkgef\u00e4\u00df reichte (m\u00f6glicherweise seine Mutter, dementsprechend k\u00f6nnte es sich um die Frau des vormaligen Potentaten handeln), ich wurde einem Religi\u00f6sen Ritual ansichtig. Da das Thaumatursom zu funktionieren schien, nutze ich es noch zweimal um die anderen Gegenst\u00e4nde zu lokalisieren. Das Tuch mit den Instruktionen diente einem Troll als G\u00fcrtel, da jener Troll recht farbenpr\u00e4chtig war, dachte ich mir, dass wir m\u00f6glicherweise das Tuch gegen entsprechend farbige Stoffe eintauschen k\u00f6nnen. Die Kiste mit den Rollsiegeln befindet sich in der n\u00e4he eines Schreins an dem ein Wollnashorn graste, und zwar unter den Wurzeln einer abgestorbenen Akazie.<\/p>\n<p>Kaum hatte ich diese Inforamtionen erlangt, da kamm en auch schon Robin und Azina von ihrer Besch\u00e4ftigung zur\u00fcck. Nachdem ich mich noch provisorisch von meinem Blut befreite und den Spiegel verstaute, berichtete ich von meinen neuen Erkenntnissen. Anschlie\u00dfend begaben wir uns wieder in das Dorf. Robin und Azina wollten eine neue Lederr\u00fcstung f\u00fcr Azina erwerben, ich erworb hingegen ein Mittel zur Abschreckung von Wollnash\u00f6rnern, zwei Beutel aromatischer Duftstoffe aber leider keinen Ring.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend beuschten wir den Wohnsitz des hiesigen Potentaten, ich hielt es f\u00fcr eine sinnvolle Idee die Bibliothek des Emir zu untersuchen. Doch dort wurde uns mittgeteilt, das die Bibliothek des Emir, dessen Feiern zum Opfe fiel. (Ich musste mich beherrschen, was mir auch relativ gut gelang, um nicht unangemessen \u00fcber dieses Verhalten hinaus die Person, einen gewissen Chadim, zu r\u00fcgen \u00fcber diese idiotische Idee)<\/p>\n<p>Wir untersuchten dennoch die Bibliothek (oder das was davon \u00fcbrig war), ich sammelte die Pergamentreste ein die ic finden konnte, einige Besitzurkunden konnte ich, zumindest partiell wieder zusammen kratzen, \u00e4hnliches galt f\u00fcr weiteres profanes und unwichtiges, nur bez\u00fcglich wichtiger Dinge war die Extermination so gelungen das es mir nicht m\u00f6glich war weiteres herauszufinden.<\/p>\n<p>Azina sp\u00fcrte eine Leiche auf, vermutlich ein Praioti.<\/p>\n<p>Da die Bibliothekst\u00fcr verschlossen war, \u00f6ffnete Robin eine andere T\u00fcr, nach einigem Suchen fanden wir auch etwas was uns noch hilfreich sein k\u00f6nnte, einen Ballen bunten Tuches, ich schnitt ein m\u00f6glichst gro\u00dfes St\u00fcck ab um es dem Troll als Tauschm\u00f6glichkeit anzubieten. Mit einigen Eisenstangen kehrten wir zu der verschlossenen T\u00fcr zur\u00fcck, gerade als Robin sie halb ge\u00f6ffnet hatte, wurde diese von au\u00dfen durch einen Diener des Emir ge\u00f6ffnet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war im Rahja, wir befanden uns gerade auf den Weg in das innere der Tulamidenlande, Azina und ich waren in einer weiteren Partie rote und wei\u00dfe Kamele vertieft. 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