{"id":7902,"date":"2018-09-02T13:01:29","date_gmt":"2018-09-02T11:01:29","guid":{"rendered":"http:\/\/teehausgeschichten.de\/?page_id=7902"},"modified":"2018-09-02T13:08:23","modified_gmt":"2018-09-02T11:08:23","slug":"kloster-st-tamano-des-propheten-der-mutter-travia","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/?page_id=7902","title":{"rendered":"Kloster St. Tamano des Propheten der Mutter Travia"},"content":{"rendered":"<p>D<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-7906 alignleft\" src=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/index.png\" alt=\"\" width=\"179\" height=\"203\" \/>as &#8222;Rote Kloster&#8220;, wie es im allgemeinen Sprachgebrauch meistens genannt wird, liegt innerhalb der Landkomturei Hochstieg des Ordens zum Schutze der Sch\u00f6pfung. Das Kloster ist eine direkte Tochter des Friedenskaiser-Yulag-Tempels in Rommilys, doch geh\u00f6rt es De Facto zum Orden. Diese spezielle Struktur begr\u00fcndet sich aus drei Fakten. Erstens stammen nahezu alle finanziellen Mittel zur Errichtung des Klosters aus den H\u00e4nden des Ordens, zweitens ist der Klosterabt selber Mitglied des Ordens und drittens ist der im Namen des Klosters verehrte Prophet der Mutter Travia ebenfalls ein Mitglied des Ordens. Das Heilige Ehepaar hat jedoch nicht nur den Propheten und den Orden legitimiert, sondern auch die speziellen Strukturen des Klosters.<\/p>\n<p>Das Kloster wurde an der Zusammenf\u00fchrung des Firunspasses und des Roten Passes, etwa einen Tagesmarsch vor den Toren des Ortes Hochstieg, als Wehrkloster errichtet. Als Material f\u00fcr die Wehrmauern und -t\u00fcrme wurde Gestein des Roten Riesen, dem gr\u00f6\u00dften Berg der Umgebung, verwendet. Durch dessen rote F\u00e4rbung erhielt das Kloster seinen Beinamen.<\/p>\n<p>Wenn man das Kloster durch sein <strong>Haupttor<\/strong> betritt gelangt man in den \u00f6ffentlichen Bereich. Geradezu \u00fcberragt das dreigesch\u00f6ssige Haupthaus alle anderen Geb\u00e4ude des Klosters. Zur linken Seite <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-7903\" src=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Map3-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"423\" height=\"317\" srcset=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Map3-300x225.jpg 300w, https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Map3-768x576.jpg 768w, https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Map3-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Map3.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 423px) 85vw, 423px\" \/>finden sich angelehnt an die Mauer eine <strong>Wachstube f\u00fcr die Soldaten<\/strong> sowie die <strong>Stallungen f\u00fcr die G\u00e4ste<\/strong>. Auch das <strong>G\u00e4stehaus<\/strong>, ein Geb\u00e4ude mit zwei Etagen, befindet sich dort. Auf der R\u00fcckseite hat ein einen kleinen <strong>Blumengarten<\/strong> und ein ummauerter Zugang f\u00fchrt direkt in das Haupthaus. Vor dem G\u00e4stehaus findet sich ein <strong>Brunnen<\/strong> und ein Teil des gro\u00dfen Vorplatzes wird von einem <strong>Apfelhain<\/strong> dominiert. Zur rechten Hand, vom Haupttor aus gesehen, findet sich ein weiteres kleineres Tor, durch das man in den, den Klostereinwohnern vorbehaltenen, inneren Bereich gelangt. Die innere Begrenzungsmauer wird durchbrochen durch das ebenfalls zweietagige <strong>Wohnhaus des Abtes<\/strong>. An seiner Seite befindet sich ein kleiner weiterer <strong>Obstgarten<\/strong>, mit verschiedenen B\u00e4umen. <strong>Das gr<\/strong><strong>o\u00dfe Haupthaus <\/strong>besteht im Erdgeschoss nur aus einer gro\u00dfen offenen Halle, deren W\u00e4nde mit Teppichen und Gem\u00e4lden behangen sind. An der rechten Stirnseite befindet sich eine gro\u00dfe Feuerstelle, deren steinerne Umbauung allerhand Steinmetzarbeiten zeigen, viele G\u00e4nse darunter, aber an zentraler Stelle auch einen schmalen Zauberer mit Turban. Links der Feuerstelle f\u00fchrt eine T\u00fcr direkt in die angebaute K\u00fcche und die Lager, recht der Feuerstelle versperrt eine schwere eisenbeschlagene T\u00fcr den Weg in die Schatzkammer des Klosters im Kellergeschoss. An der anderen Stirnseite f\u00fchrt eine breite Treppe hinauf in die erste Etage, in der sich die Arbeitsr\u00e4ume und Wohnr\u00e4ume der h\u00f6heren Br\u00fcder und Schwerstern befinden. Die Novizen und viele der Akoluthen, schlafen in gr\u00f6\u00dferen Schlafs\u00e4len im Dachgeschoss.<\/p>\n<p>Wenn man das <strong>Innere Kloster<\/strong> betritt, so kommt zu erst an Unterst\u00e4nden f\u00fcr Wagen und Karren, an St\u00e4llen und Ger\u00e4teschuppen vorbei. Doch schon da f\u00e4llt einem das gro\u00dfe Geb\u00e4ude an der gegen\u00fcberliegenden Mauer auf: Die <strong>Brauerei &#8222;Roter Pilger&#8220;<\/strong>. Auf seiner R\u00fcckseite stehen zwei gro\u00dfe <strong>Getreidesilos<\/strong>, sein Wasser bezieht er entweder aus der Hard vor den Toren des Klosters oder aus seinem eigenen Brunnen. Der Brauerei gegen\u00fcber, zwischen dem Haus des Abtes und der K\u00fcche, befindet sich das gro\u00dfe <strong>G\u00e4nsegatter<\/strong> mit kleinem Teich. Im Klosterbereich hinter dem Haupthaus lassen sich ein gr\u00f6\u00dferer Gem\u00fcsegarten und allerhand kleine Betriebe finden, wie eine Metzgerei, eine Backstube, ein Mahlstein, eine Apfelmostproduktion und eine kleine Heilstube. Ein kleines Tor f\u00fchrt hinaus aus dem Kloster auf die Weiden und Felder, mit denen sich das Kloster gr\u00f6\u00dftenteils selbst versorgt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Seine Hauptaufgabe sieht das Kloster im Schutze der Pilger, die \u00fcber die P\u00e4sse nach Hochstieg kommen, um von dort aus die Pilgerst\u00e4tte &#8222;Travias Erscheinen&#8220; zu besuchen. Daher wurde auch St. Tamano als Namensgeber f\u00fcr das Kloster gew\u00e4hlt, da er der ist, der den Wanderer willkommen hei\u00dft. Aus Ehrerbietung gegen\u00fcber Nehazet Alam el Ketab ay Yash-Hualay von Punin Rohaldor ibn Tulachim, dem von Travia zur\u00fcck ins Leben geholten Auserw\u00e4hlten, der sp\u00e4ter von einem hohen Ehepaar zum Propheten ernannt wurde, kommt auch er im Klosternamen vor. Derzeit gibt es zwei <strong>Feiertage<\/strong>, die innerhalb der Klostermauern begangen werden. Am <strong>10. Travia<\/strong> wird der Fertigstellung und Einweihung des Klosters im Jahre 1027 BF gedacht. Am <strong>9. Ingerimm<\/strong> wird das Entz\u00fcnden der Feuerstelle im Jahre 1026 BF gefeiert. Dazu kommen am <strong>27. Rondra<\/strong> ein Gedenktag zum &#8222;Buchenwunder&#8220; im Jahre 1027 BF, der am Pilgerschrein begangen wird und eine Prozession vom Kloster zum Pilgerschrein am <strong>3. Phex<\/strong>, dem Jahrestag des Erscheinens der Herrin Mutter und der Erw\u00e4hlung des Propheten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die wichtigsten Personen des Klosters:<\/p>\n<p><strong>Traviahold Badilak von Spichbrecher-Hardmund<\/strong> &#8211; Travia-Erzpriester &#8211; Abt des Klosters, Ordenspr\u00e4tor vom Schutzorden<\/p>\n<p><strong>Trondbald von Bregelsaum<\/strong> &#8211; Travia-Praetor &#8211; Prior und K\u00e4mmerer und Bibliothekar des Klosters (dazu zust\u00e4ndig f\u00fcr das G\u00e4stehaus und die Sakristei)<\/p>\n<p><strong>Helfwiege von Bregelsaum<\/strong> &#8211; Travia-Praetorin &#8211; Cellerarin und Novizenmeisterin des Klosters (dazu zust\u00e4ndig f\u00fcr die K\u00fcche)<\/p>\n<p><strong>Swelinja Prutz<\/strong> &#8211; Peraine-Geweihte &#8211; Infirmarin des Klosters (dazu zust\u00e4ndig f\u00fcr den Apfelhain und die Apfelmostproduktion)<\/p>\n<p><strong>Ulfred Br\u00e4uer<\/strong> &#8211; Braumeister<\/p>\n<p><strong>Travian<\/strong> &#8211; Erster G\u00e4nserich des Klosters<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dazu kommt eine handvoll Novizen, die mit dem Hohen Ehepaar aus Rommilys nach Hochstieg kamen, sowie einige Akoluthen und Mitarbeiter, die haupts\u00e4chlich vom Traviawunder zur Speisung der Fl\u00fcchtlinge in Hochstieg \u00fcberzeugt wurden, im Kloster zu arbeiten (vor allem in der Brauerei, der K\u00fcche und auf den Feldern) und derzeit nicht in ihre Heimat in der Warunkei zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das &#8222;Rote Kloster&#8220;, wie es im allgemeinen Sprachgebrauch meistens genannt wird, liegt innerhalb der Landkomturei Hochstieg des Ordens zum Schutze der Sch\u00f6pfung. Das Kloster ist eine direkte Tochter des Friedenskaiser-Yulag-Tempels in Rommilys, doch geh\u00f6rt es De Facto zum Orden. Diese spezielle Struktur begr\u00fcndet sich aus drei Fakten. 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