{"id":725,"date":"2012-01-12T12:50:27","date_gmt":"2012-01-12T11:50:27","guid":{"rendered":"http:\/\/teehausgeschichten.de\/?page_id=725"},"modified":"2012-01-12T12:50:27","modified_gmt":"2012-01-12T11:50:27","slug":"enzyklopedia-polterica","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/?page_id=725","title":{"rendered":"Enzyklopedia Polterica"},"content":{"rendered":"<h1><em>Enzyklopedia Polterica &#8211; &#8222;\u00dcberfall der Seebarbaren&#8220;<\/em><\/h1>\n<h4>Wenige Seemeilen vor der K\u00fcste von Neersand<br \/>\n29. Regenmond 30 n.Hal<\/p>\n<p><em>Eine Flaute und aufkommender Nebel zwang unsere Schiffe die Segel zu raffen. Nach einiger Zeit stie\u00dfen mehrere dutzend \u2013 bewaffneter \u2013 Seebarbaren auf Entbooten auf unsere Seekolonne. Der Verband feindlicher unzivilisierter Wilder hielt uns von der Weiterreise ab, und bedrohte uns mit ihren primitiven Waffen \u2013 ein \u00dcbergriff konnte durch die blo\u00dfe Pr\u00e4senz der Rondragef\u00e4lligen Ritter verhindert werden &#8211;\u00a0 woraufhin der Efferd-Geweihte vom anderen Schiff versuchte mit ihnen Kontakt aufzunehmen, doch letztendlich vergeblich da der Schamane oder H\u00e4uptling der Wilden versuchte ihm seinen Efferdbart zu entrei\u00dfen. Dank Wulfhelm und Lingmars schnelles Eingreifen und zu Wasser lassen eines Beibootes ist es jedoch den beiden tapferen Streitern der Leuin gelungen die Wilden davon abzuhalten den Geweihten zu entf\u00fchren. Ein Kampf konnte jedoch durch eine Anweisung von Wulfhelm Polter verhindert werden, da einer seiner Begleiter \u2013 ein unbedeutender Magister in seltsam bunten Kleidern \u2013 laienhaft die Sprache der Wilden verstand. In Anbetracht der klaren \u00dcberlegenheit seitens der tapferen weidener Ritter erkl\u00e4rten sich die Wilden bereit uns gefahrlos bis nach Neersand zu schleppen, wenn wir ihnen daf\u00fcr im Gegenzug \u201cEisen\u201d \u00fcberlassen w\u00fcrden das sie ihren frevlerischen G\u00f6ttern im Malstrom opfern wollten.<\/em><\/h4>\n<h4>\n<em>Daraufhin lie\u00df der Kommandant des Schiffes Pfannen, T\u00f6pfe und anderes wertloses Metall den Wilden ausliefern und unter Aufsicht der Ritter wurden Seile zwischen den Booten und den Schiffen gespannt und die Barbaren zogen ehrf\u00fcchtig im Antlitz der kr\u00e4ftigen M\u00e4nner die Reisegruppe gen Neersand.<\/em><\/h4>\n<h4>\n<em>Conclusio: Nur dank das geistengegenw\u00e4rtigen und heldenhaften Einschreiens der weidener Ritter konnte ein phexgef\u00e4lliger Hinterhalt der Seebarbaren auf den bornische Handelszug vereitelt werden, dar\u00fcber hinaus konnte sogar ein Efferd-Geweihter vor den sicheren Tod bewahrt werden. Ein Kampf \u2013 so er stattgefunden h\u00e4tte \u2013 w\u00e4re dank der klaren \u00dcberlegenheit an Ausr\u00fcstung, Erfahrung und Heldenmut zugunsten\u00a0 des zivilisierten Volks entschieden worden, doch die Seebarbaren haben diese klare \u00dcberlegenheit erkannt und sich dem Willen Rondras gebeugt.<\/em><\/h4>\n<h4><em>Diktat an Lingmar von Falkentrutz zu Schroffenfels von Wulfhelm Polter von Maurenbrecher zu Rotenwasser<\/em><\/h4>\n<h1><\/h1>\n<h1><em>Enzyklopedia Polterica &#8211; &#8222;Sieg \u00fcber die Walsachpiraten&#8220;<\/em><\/h1>\n<h4>Eine halbe Tagesreise von der Baronie Elkenacker am Walsach<br \/>\n2. Weinmond 30 n.Hal<\/p>\n<p><em>Nach unserer Abreise von Bronjar Barris von Elkenacker stie\u00dfen wir auf\u00a0 k\u00fcnstliches Hindernis auf dem Weg nach Pusperrauken-Giskoje. Der Walsach \u2013 Ein Fluss \u2013 wurde an einer Stelle mittels Ge\u00e4st gestaut und so kam es auf unserem Weg zu einer \u00dcberflutung. Die elfische Beraterin von Wulfhelm Polter meinte das man die \u00dcberschwemmung ohne Probleme \u00fcberqueren k\u00f6nne, was sich jedoch als schwierig herausstellte. <\/em><\/h4>\n<h4><em>Nachdem Magister Tsukasa sich entgegen den Befehlen von Ritter Wulfhelm Polter von Maurenbrecher zu Rotenwasser auf die andere Seite schweben lie\u00df, kam es wie es kommen musste, eine Lanze anfangs motivierter Walsachpiraten mit mehreren Jagdhunden schlug sich aus ihren Verstecken und drohte den hilflosen Gaukler gefangen zu nehmen. (H\u00e4tte der Magister auf den Befehl des Ritters geh\u00f6rt w\u00e4re es nichtzu diesem strategisch h\u00f6chst bedenklichen Nachteil gekommen) Dank des raschen Eingreifens von Ritter Wulfhelm Polter, der sich behende auf sein Streitross schwang und seinem Pferd die Z\u00fcgel gab um vor den Piraten bei dem Gaukler anzukommen, konnte schlimmeres verhindert werden. Der Magister zauberte in seiner Angst hastig eine Feuerwand, durch die der Ritter mit seinem gut ausgebildetem Schlachtross und gezogenem Schwert sprang, um auf der anderen Seite einen Haufen von der \u00dcberlegenheit des Weidenerseingesch\u00fcchterter Piraten bei einem kurzem Scharm\u00fctzel gefangen zu nehmen. L\u00f6blich ist dabei das Eingreifen der Elfe zu erw\u00e4hnen, die nach einer taktischen Anweisung die Jagdhunde aus gro\u00dfer Entfernung zielgenau niederstreckte da diese seinen Knappen Lingmar bedrohten der zu diesem Gefecht seinen \u2013 wenn auch strategisch unbedeutenden \u2013 Teil beigetragen hatte.<\/em><\/h4>\n<h4>\n<em>Conclusio: Es konnten vier Walsach Piraten gefangen genommen und weitere in die Flucht geschlagen werden. Die Insubordination des Magisters f\u00fchrte letztendlich zur Ausl\u00f6schung einer regionalen Bedrohung durch militante Flu\u00dfpiraten. Die Gefangenen wurden im n\u00e4chsten Dorf der \u00f6rtlichen Gerichtsbarkeit zugef\u00fchrt, Praios m\u00f6ge sie Gerechtigkeit erfahren lassen. Ein anschlie\u00dfendes Verh\u00f6r der Gefangenen w\u00fcrde mit Sicherheit zu einer kompletten Zerschlagung dieses R\u00e4uberhortsf\u00fchren.<\/em><\/h4>\n<h4>\n<em>Diktat an Knappe Lingmar von Falkentrutz zu Schroffenfels von Ritter Wulfhelm Polter von Maurenbrecher zu Rotenwasser<\/em><\/h4>\n<h1><em>Enzyklopedia Polterica &#8211; &#8222;Zucker und Salz &#8211; Elfe erhalts!&#8220;<\/em><\/h1>\n<h4>Eine Tagesreise vor der Ankunft auf Pusperrauken-Giskoje<br \/>\n3. Weinmond 30 n.Hal<\/p>\n<p><em>Dem Ritter Wulfhelm Polter von Maurenbrecher zu Rotenwasser seis gedankt das ein kulturelles Mi\u00dfverst\u00e4ndnis von h\u00f6chster diplomatischer Wichtigkeit ausger\u00e4umt werden konnte! Der althergebrachten weidener Etikette entsprechend, lie\u00df der ehrenwerte Ritter seiner elfischen Begleiterin, zu Gast in einer Sch\u00e4nke eines Hofes, Zucker &amp; Salz servieren, nachdem seinem aufmerksamen Auge nicht entgangen war das diese ungebildeten bornischen Landsleute ihr f\u00e4lschlicherweise Gefl\u00fcgel und Speck servierten. Eine Tradition die man seit Jahrhunderten in Weiden pflegte, stellte sich dank der Wortgewandheit des Ritters zu den Elfe als falsch heraus.\u00a0 Die Begleiterin des Ritters beteuerte, dass sie Zucker und Salz \u2013 nach ihrer Tradition \u2013 nur alleine und zu bestimmten Tageszeiten zu sich nehmen d\u00fcrfe. Nat\u00fcrlich entschuldigte sich der Hochgeborene Ritter f\u00fcr seinen Fehltritt bei der elfischen Dame, doch eine Publikmachung dieser Erkenntnis w\u00fcrde in Weiden in Zukunft diplomatische Fehltritte mit den Elfen im Keim ersticken. Dem ehrenwerten Ritter Wulfhelm Polter und seiner wahrhaft Hesindegef\u00e4lligen Tat sei es gedankt!<\/em><br \/>\n<em><\/em><\/h4>\n<h4><em>Diktat an Knappe Lingmar von Falkentrutz zu Schroffenfels von Ritter Wulfhelm Polter von Maurenbrecher zu Rotenwasser<\/em><\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Enzyklopedia Polterica &#8211; &#8222;\u00dcberfall der Seebarbaren&#8220; Wenige Seemeilen vor der K\u00fcste von Neersand 29. Regenmond 30 n.Hal Eine Flaute und aufkommender Nebel zwang unsere Schiffe die Segel zu raffen. Nach einiger Zeit stie\u00dfen mehrere dutzend \u2013 bewaffneter \u2013 Seebarbaren auf Entbooten auf unsere Seekolonne. 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