{"id":1298,"date":"2012-05-08T00:15:51","date_gmt":"2012-05-07T22:15:51","guid":{"rendered":"http:\/\/teehausgeschichten.de\/?page_id=1298"},"modified":"2013-03-19T14:29:48","modified_gmt":"2013-03-19T13:29:48","slug":"diarium-des-adeptus-ouvensen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/?page_id=1298","title":{"rendered":"Diarium"},"content":{"rendered":"<div>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000080;\"><em><a href=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Norburg.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1306 aligncenter\" title=\"Norburg\" alt=\"\" src=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Norburg.png\" width=\"189\" height=\"189\" srcset=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Norburg.png 450w, https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Norburg-150x150.png 150w, https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Norburg-300x300.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 189px) 85vw, 189px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/bdwp_2010.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-1308\" title=\"bdwp_2010\" alt=\"\" src=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/bdwp_2010-150x150.png\" width=\"79\" height=\"79\" srcset=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/bdwp_2010-150x150.png 150w, https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/bdwp_2010-300x300.png 300w, https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/bdwp_2010.png 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 79px) 85vw, 79px\" \/><\/a>2. Peraine 1021 n.BF<\/em><\/span><\/h3>\n<h5 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000080;\"><em>Auszug aus dem Diarium<br \/>\n<\/em><\/span><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 und dann erreichte ich Albenhus, leider musste ich meinen Besuch beim gar pr\u00e4chtigsten Efferd-Tempel auf ganz Dere verschieben, denn schon bald bekam ich einen Auftrag von der Laienbruderschaft des Ordens zur F\u00f6rderung der Heilzauberei des Heiligen Anconius, dessen Rahmen mich in meinen F\u00e4higkeiten als Detektiv schulen lie\u00df. Ich sollte drei gar seltsam anmutende Personen studieren \u2013 Ihre Namen waren Aki, Arisha und Ragnar \u2013 welche ich nach Paragraph 53 Absatz 2 des Lehrbuches der Magica\u00a0 Observantia zu Norbug folgend nur noch als Subjekt 1, 2 und 3 Bezeichnen werde.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><em><span style=\"color: #000080;\">Auszug aus dem Studiosibuch<\/span><br \/>\n<\/em><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><strong>Charakternotizen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\">Subjekt 1: M\u00e4nnlich, Rothaarig, Statur eines Thorwalers, Kleidung eines Mittell\u00e4nders, Geistiger Zustand: Lateral Debil, jedoch Zuverl\u00e4ssig. Dieses Subjekt scheint im engen Bunde mit einem Vierbeiner zu stehen, und zwar einem Equus (Parenthetisch: Pferd). Subjekt 1 konnte dabei beobachtet werden wie es abermals mit dem selbigen sprach. Weitere Charakterstudien erforderlich!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\">Subjekt 2: Weiblich, Rothaarig, Statur eher schm\u00e4chtig, Kleidung einer Tagel\u00f6hnerin, Geistiger Zustand wirkt stabil, scheint jedoch der Autoreflexion nicht m\u00e4chtig zu sein, was sich in \u2013 im Bezug auf Ort- und Zeitpunkt \u2013 unangebrachten verbalen Lauten \u00e4u\u00dfert. Des Weiteren scheint Subjekt 2, gem\u00e4\u00dft ihrem Auftretens, aus niederem Stande zu sein, da man grundlegende Tischmanieren bei ihr vergeblich suchen wird. Weitere Charakterstudien erforderlich!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\">Subjekt 3: Weiblich (?), Rothaarig, Statur eines Thorwalers, Kleidung undefinierbar, Geistiger Zustand: inh\u00e4hernte typische Charakteristika. Subjekt 3 ist lateral agressiv und potenziell gef\u00e4hrlich, was sich daraus schlie\u00dfen l\u00e4sst, das Subjekt 3 eine Abneigung gegen jede Art von Autorit\u00e4t zu haben scheint (Parenthetisch: Ein Fachbegriff f\u00fcr diese Art von geistiger St\u00f6rung w\u00e4re hier von n\u00f6ten [Notiz: Einen Neuoniten konsultieren]). Als Beweis daf\u00fcr m\u00f6chte ich einenVorfall mit einer Goblingruppe anf\u00fchren welchen ich in meinem Vademecum beschrieben habe. Weitere Charakterstudien nicht erforderlich, da Subjekt 3\u2032s Charaktertypus an jeder Stra\u00dfenecke zu fnden ist.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000080;\"><em><\/em><em><a href=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/bdwp_2010.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"bdwp_2010\" alt=\"\" src=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/bdwp_2010-150x150.png\" width=\"79\" height=\"79\" \/><\/a><\/em>08. Peraine 1021 n.BF<\/span><\/h3>\n<h5 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000080;\"><em>Auszug aus dem Diarium<br \/>\n<\/em><\/span><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Hesinde m\u00f6ge mir beistehen in dieser schweren Zeit, gar seltsame Dinge gehen hier von statten. Eine Okkuputation des G\u00f6tterf\u00fcrsten steht uns bevor! Primo:\u00a0 Hypothetisch sollte ich\u00a0 eine Zusammenarbeit anstreben. Secundo: Ich bin nach Codex Albyricus der Claraobservantia verpflichtet. Conclusio: Keine Apperzipierbarkeit der Canti m\u00f6glich \u2013 oder kurzum: Ungew\u00f6hnliche Zeiten verlangen ungew\u00f6hnliche Ma\u00dfnahmen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei einer Meliorisation der M\u00fcllerstochter mittels eines Odem Arcanus und eines Cogitiones-Arcanis, war es mir m\u00f6glich ein Ergebnis zu akkumulieren \u2013 das junge M\u00e4dchen ist Unschuldig \u2013 und zudem ein inh\u00e4renter hoher Wert auf der Okharim-Skala! In Hesindes Namen, sie ben\u00f6tigt eine akademische Ausbildung und keinen Schafrichter.\u00a0 Mittels eines simplen Camelzugs \u00fcberlasse ich den drei Rothaarigen die Handlungsdominanz, w\u00e4hrend ich selbst, zur Schaffung eines Alibis, eine eher rudiment\u00e4re Rolle einnehmen werde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><del>Phe<\/del> Nandus m\u00f6ge uns beistehen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000080;\"><em><\/em><em><\/em><em><a href=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/bdwp_2010.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"bdwp_2010\" alt=\"\" src=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/bdwp_2010-150x150.png\" width=\"79\" height=\"79\" \/><\/a><\/em>12. Peraine 1021 n.BF<\/span><\/h3>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<h5 style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000080;\"><em>Auszug aus dem Diarium<br \/>\n<\/em><\/span><\/h5>\n<p>\u2026 Bei Aves\u2019 Lapislazuli-Fl\u00f6te, Rondras Donner hat die Kutsche vom Weg gefegt, und beinahe h\u00e4tte ich in dem h\u00f6lzernen Gef\u00e4hrt mein Ende gefunden, doch Hesinde sei Dank hab ich es \u00fcberlebt, doch dem Kutscher ereilte wohl ein h\u00e4rteres Schicksal. Ich wei\u00df noch nicht so recht ob es ich Aves danken oder ob ich mich fragen soll wann ich ihm gefrevelt habe, denn die umgest\u00fcrzte Kutsche hat mich zur\u00fcck zu den drei rothaarigen gebracht, welche ich in einem kleinen Dorf Namens <em>Braunbach<\/em> traf, welches Phex sei Dank, ganz in der N\u00e4he lag.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong><span style=\"color: #3366ff;\"><em>\u201cPer noctem ad lucem\u201d<\/em> <\/span><\/strong><span style=\"color: #000000;\">\u2013 Magister Goljew N. Jannske<\/span><\/p>\n<p>Seine Worte sollten f\u00fcr mich einen ganz neuen Terminus bekommen, denn in dunkeln hab ich das Licht gefunden das mir wohl das Leben rettete, denn ich h\u00e4tte mich \u2013 bei Boron \u2013 bestimmt in der Nacht im Wald selbst dislociert \u2026<\/p>\n<p>\u2026 so konnte ich nach eine Visitation mittels Analys Arcanstructur in essentio zwei Hauptmarkmale eruieren, und zwar eine Xenophone Subart der Temporalmatrix, und die der Magica phantasmogarica die so ziemlich jedes Objekt und Subjekt des vermeidliches \u201cGeisterdorfes\u201d perfluktuieren. Somit ist die Theorie das es sich hiebei um Geister handle dementiert, allerdings ist es viel delicater als zuerst angenommen, denn der primordiale Cantus und seine Synthema m\u00fcssen betr\u00e4chtliche Ausma\u00dfe gehabt haben, ein Cantus dieser Intensit\u00e4t und Gr\u00f6\u00dfe mit semipermanentem Ereignishorizont kann nur auf einen m\u00e4chtigen Collega zur\u00fcckzuf\u00fchren sein \u2026<\/p>\n<p>\u2026 die werte Arisha hat mir von einem Collega erz\u00e4hlt, einem Mitglied der Bruderschaft der Wissenden, auch bekannt unter dem eher vulg\u00e4ren Namen \u201cSchwarzmagier\u201d. Ob er vielleicht das <em>Ab origine<\/em> dieser Hermetik ist? \u2026<\/p>\n<p>\u2026 doch Hesinde sein Dank f\u00fchren die Archive auf Burg Trauenstein recht genaue Chroniken. Das Dorf <em>Braunbach<\/em> wurde vor 13 G\u00f6tterl\u00e4ufen zerst\u00f6rt, es war ein Massaker bei dem kein \u00dcberlebender gefunden wurde, doch was ist der Grund f\u00fcr die vereinzelten Brandspuren an den Ruinen? Ist vielleicht Magica combattiva im Spiel? Eventuell ein Ignifaxius? Aus Braunbach wurde anschlie\u00dfend Brauntal und der Weg wurde umgeleitet, doch viel interessanter ist der Umstand das der Bruder des jetzigen Barons, ein gewisser Egon von Pechtelstein, aus dem Familienchronik gestrichen wurde. Eben jener welcher sich zu einer B\u00fcrgerlichen aus Braunbach hingezogen f\u00fchlte und mit ihr wohl in den Traviabund treten wollte, aber ob das allein Massaker auf das Dorf rechtfertigt? Und welche Bedeutung hat der Magier der angeblich keiner ist, sondern lediglich ein Weinh\u00e4ndler der den guten Liebfeldischen liefert? \u2026<\/p>\n<p>\u2026 und ich z\u00e4hlte sechs Finger an seiner Kn\u00f6chernden Hand, welche aus dem Fels ragte. Auch wenn er nur ungutes mit der armen Verlobten des Herrn von Pechtenstein im Sinn hatte, hineingezerrt in das Element und so zu sterben ist kein korrekter Lohn. Am liebsten h\u00e4tte ich noch vor Ort einen Analys gesprochen um den Canti herauszufinden um eine Verbindung mit dem Schwarzmagier herzustelleb, doch rief ich mir noch rechtzeitig in den Sinn das es sich hierbei nur um eine Illusion handelt \u2013 und mehr als weitere Reststrahlung der Magica Phantasmogarica h\u00e4tte ich wohl nicht zu sehen bekommen \u2026<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #3366ff;\"><strong><em>\u201cFortes furtuna adiuvat<\/em>\u201d<\/strong><\/span> \u2013 Magistra Jylani von Norburg<\/p>\n<p>Jene Worte meiner Dozentin kommen mir in den Sinn wenn ich \u00fcber alldies Nachdenke, ich hoffe nur Sie wird damit recht behalten, Hesinde m\u00f6ge mir dabei helfen wenn wir auf Praios Wegen wandeln.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<h3><span style=\"color: #000080;\"><em><\/em><em><a href=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/bdwp_2010.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"bdwp_2010\" alt=\"\" src=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/bdwp_2010-150x150.png\" width=\"79\" height=\"79\" \/><\/a><\/em>13. Peraine 1021 n.BF<\/span><\/h3>\n<\/div>\n<div>\n<div>\n<h5 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000080;\"><em>Auszug aus dem Diarium<\/em><\/span><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 und langsam beginnen die einzelnen Puzzleteile sich zu einem gro\u00dfen Ganzen zusammen zu f\u00fcgen. Leider verstehe ich zu wenig von der Temporalhermetik um hier eine fundierte Aussage treffen zu k\u00f6nnen \u2013 jedoch bin ich mir einer Sache gewi\u00df: Es sollte unterbunden werden, denn Zeitreisen \u2013 egal in welcher Form \u2013 sind gef\u00e4hrlich und verboten, bei Satinavs Zeitenschiff. Meine anf\u00e4ngliche Vermutung hat sich bewahrheitet, Opa Armin \u2013 der zerstr\u00e4ute alte Mann in der Illusionstaverne \u2013 hei\u00dft in Wahrheit Meister Arzul und ist in einem Magierturm unweit des Dorfes beherbergt, zusammen mit einem jungen Scholar namens Tino. Ich stie\u00df auf den Jungen als er gerade aus den Ruinen des Dorfes zur\u00fcckkehrte und eine Kiste ,die mittels eines Nihilgravo-Zaubers melorisiert wurde, hinter sich her zog. Sp\u00e4ter im Dorf konnte ich dann Kontakt zu Meister Arzul aufnehmen \u2013 er trug ein ausgebranntes Zeichen des Bruderschaft des Wissenden \u2013 zeigte mir jedoch auf seiner Robe die Symbolik der Gro\u00dfen Grauen Gilde des Geistes \u2013 offensichtlich ein konvertierter Collega. Mittels eines Odem Arcanum wohnte ich seinem Illusionsritual bei und konnte dabei folgende Canti verifizieren: Memorans Ged\u00e4chtniskraft, Auris Nasis Oculus, Magica Phantasmorgarica und ein quentchen Teporalhermetik. Offensichtlich konstruiert er dieses Dorf Nacht f\u00fcr Nacht aus seinem Ged\u00e4chtnis heraus und integriert einige Elemente aus einer anderen Zeit. Ein Versuch Meister Arzul von diesem Voraben mittels \u00dcberzeugungskraft abzubringen, schlug fehl \u2013 leider erkannte er nicht das seine Illusion gef\u00e4hrlich ist und dabei jemand zu Schaden kommen k\u00f6nnte, auch die Tatsache das einige Praiosdiener bereits nach ihm suchen schien ihn unber\u00fchrt zu lassen. Auch wenn Meister Arzl h\u00f6flich blieb, so konnte ich eine Innere Abwehrhaltung gegen mich ausmachen, zudem antwortete er auf meine Fachfragen ausweichend und teils philosophisch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nich nur das Dorf scheint das Opus dieses Magiers zu sein, sondern auch eine seltsame Anordnung von k\u00fcrzliche gef\u00e4llten B\u00e4umen die \u2013 wie mir Arisha versicherte \u2013 pl\u00f6tzlich neben ihr auftauchten. Bei n\u00e4herer arkaner Untersuchung lie\u00df sich feststellen, dass die B\u00e4ume tats\u00e4chlich einem Zeitph\u00e4nomen unterworfen waren, da jedoch an Ort und Stelle keine Zaubermatrix zu erkennen war und es nur eine Temporale Arkane Strahlung gab, lie\u00df sich daraus schlussfolgern dass die B\u00e4ume in der Vergangenheit gepflanzt wurden und dann hier \u2013 in unserer Zeit \u2013 ganz pl\u00f6tzlich \u201cauftauchen\u201d. Nach langer \u00dcberlegung kam ich zu dem Schluss, dass Magister Arzul die B\u00e4ume ben\u00f6tigt um herauszufinden wie weit er in die Vergangenheit zur\u00fcckgereist war, anscheinend scheint er diesen Zauber selbst nicht allzu gut zu beherrschen \u2013 er Reist durch die Zeit ohne zu wissen wie weit, um dann anschlie\u00dfend wieder in seine eigene Zeit zur\u00fcckzukehren um herauszufinden wie weit er in der Zeit zur\u00fcck gereist ist. Bei Nandus, eine Aufwendige \u2013 und vor allem sicherlich sehr gef\u00e4hrliche Methodik um einen genauen Zeitpunkt zu bestimmen, h\u00e4tte er sp\u00e4testens nach dem zweiten Wert ein einfaches Mathematikbuch oder die Sternenkonstellationen konsultiert, w\u00e4re es schon viel eher auf den Zeitpunkt seines Begehrens gekommen. Ich selbst bin sehr verwirrt, obgleich dieser Tatsachen, denn ein Collega der in der Lage ist durch die Zeit zu reisen \u2013 und hierf\u00fcr sind sicherlich allerhalb komplizierte Formeln von N\u00f6ten \u2013 ist nicht einmal in der Lage einen simplen Dreisatz zu bilden? Offensichtlich fehlt es Meister Arzul am n\u00f6tigen theoretischen Pragmatismus \u2013 wohl ein \u00dcberbleibsel aus seiner Zeit bei der Bruderschaft des Wissenden, die ja daf\u00fcr bekannt sich eher Impulsiv zu handeln als sich der einfachen Deduktion zu bedienen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin zu dem Entschluss gekommen, Magister Arzul alsbald beim Ordo Defensores Lecturia zu melden, damit diese diesem Mann zur Einhalt gebieten \u2013 denn soweit mir bekannt ist \u2013 ist Temporalmagie selbst bei den laxen Graumagiern untersagt.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000080;\"><em>Auszug aus dem Studiosibuch<br \/>\n<\/em><\/span><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Charakternotizen<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\">Hesinde hilf mir! Einen Beratungsresistenteren Schlag von Menschen habe ich noch nie erlebt! Ich war noch nie in Thorwal oder in den Tulamidenlanden, aber anscheinend lassen beide V\u00f6lker jegliche Art von Vernunft vermissen, ich frage mich wie lange ich dies noch aushalten kann \u2013 immerhin wurden mir diese Leute offiziell von Bannstrahler Petrow von Grangor unterstellt und sie machen trotzdem wonach ihnen beliebt \u2013 in handle in offizieller Mission der Praioskirche und diese \u2013 Verzeih mir G\u00f6ttin des Wissens \u2013 Landeier wagen es gegen mich und somit gegen Bannstrahler Petrow von Grangor selbst aufzubegehren? Ich wei\u00df nicht wohin das f\u00fchren soll \u2026 es muss etwas geschehen oder ich werde meinen ohnehin starken Drang wieder nach Norbug zur\u00fcckzukehren bald in die Tat umsetzen \u2013 sobald dieser Auftrag hier erledigt ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\">Arisha hat \u2013 obwohl ich sie mehrmals darauf hingewiesen habe dies nicht zu tun \u2013 die arkanen Edelsteine innerhalb des Ritualkreises von Magister Arzul entwendet, offensichtlich zur pers\u00f6nlichen Bereicherung! Ich kann ihren primitiven Drang nach Reichtum und Macht nachvollziehen \u2013 aber wir wu\u00dften zu diesem Zeitpunkt absolut nichts \u00fcber diesen Magier und h\u00e4tte er nicht so freundlich und verst\u00e4ndnisvoll Reagiert, und w\u00e4re ich nicht so h\u00f6flich und zuvorkommend eingeschritten \u2013 dann wei\u00df Hesinde alleine was ihr und wohl auch mir widerfahren w\u00e4re! T\u00f6richtes M\u00e4dchen \u2013 Phex scheint mit ihr gewesen zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\">Ich wei\u00df gar nicht wieso ich mir \u00fcberhaupt noch die M\u00fche mache \u00fcber Ragnas Geisteszustand zu schreiben, allein die Tinte auf diesem Papier ist daf\u00fcr zu schade \u2013 ausdr\u00fccklich hab ich ihr gesagt dass sie den jungen Tino nur verfolgen solle, aber auf keinen Fall irgend ein Geb\u00e4ude betreten darf \u2013 aber anscheinend tut die gro\u00dfe Frau stets das Gegenteil von dem was ich ihr sage. Da Hesinde sie offenbar inzwischen aufgegeben hat, muss sich Phex ihrer angenommen haben \u2013 denn sie drang in einen Magierturm ein ohne \u00fcber eine einzige arkane Falle zu stolpern. Ich habe mal gelesen, das Gl\u00fcck sei mit den Kindern und den Dummen, nun \u2013 dieses b\u00fcrgerliche Sprichwort scheint tats\u00e4chlich wahr zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\">Zuletzt w\u00e4re hier noch Aki Surason \u2013 von dem ich wesentlich mehr Verstand erwartete hatte \u2013 zu erw\u00e4hnen. Trotz mehrmaliger Erkl\u00e4rung a\u00df er von einem von mir mit Drogen versetzten Hasen (Der Hose sollte urspr\u00fcnglich zum Einschl\u00e4fern eines Raubtieres eingesetzte werden, welches sich jedoch bereits auf tot herausstellte), die von mir eingesetzte Dosis lag weit \u00fcber dem Normal, welches man einem Menschen verabreicht und er i\u00dft davon. Herrn Surasons Geisteshaltung scheint wohl ebenfalls verloren zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\">Schlussfolgernd m\u00f6chte ich hier f\u00fcr mich selbst erw\u00e4hnen, dass ich mit diesen dreien niemals \u2013 ich wiederhole niemals \u2013 etwas gemeinsam angehen sollte da sonst die starke Gefahr besteht, dass jeder tut was er will, keiner auf mich h\u00f6rt und es zu einem erheblichen Schaden kommt der schlimmstenfalls mit dem Tode endet. Wenn ich also in Zukunft etwas machen m\u00f6chte, dann werde ich davon Abstand nehmen meine \u2013 ich traue mich kaum dieses Wort zu schreiben \u2013 Gef\u00e4hrten damit zu beauftragen sondern erledige es lieber alleine, denn da bin ich mir sicher das diese Schaar von Kindern um mich herum nicht alles anfasst, umst\u00f6\u00dft, aufklappt, ber\u00fchrt, aufbricht, zerst\u00f6rt etc.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<h3><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #000080;\"><em><\/em><em><a href=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/bdwp_2010.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"bdwp_2010\" alt=\"\" src=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/bdwp_2010-150x150.png\" width=\"79\" height=\"79\" \/><\/a><\/em>16. Peraine 1021 n.BF<\/span><\/h3>\n<\/div>\n<h5 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000080;\"><em>Auszug aus dem Diarium<br \/>\n<\/em><\/span><\/h5>\n<div>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 bei der Mutter der Weisheit! All dieses Wissen \u2013 genommen vom Feuer! Warum bei Travia ist in der Alchemiek\u00fcche nur pl\u00f6tzlich ein Feuer ausgebrochen? Nun \u2013 der Magierturm von Meister Arzul steht in Flammen und wenn diese mit ihm fertig sind, wird wohl nur noch derdas Gem\u00e4uert dort stehen, ausgeh\u00f6hlt von dem Feuer und somit leer an wissen. Auch wenn Meister Arzul dort nach Codec Albyricus verbotene Forschungen an Chronocanti betrieben hat, so waren die B\u00fccher und Schriften die er besa\u00df von unsch\u00e4tzbarem Wert \u2013 zudem h\u00e4tte der Ordo Defensores Lecturia sicherlich gerne diese B\u00fccher sichergestellt, sie w\u00e4ren f\u00fcr die Anklagef\u00fchrung gegen Meister Arzul sicherlich sachdienlich gewesen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><span style=\"color: #3366ff;\"><strong><em>\u201cVivere militare est\u201d<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu einfach w\u00e4re es wohl gewesen, Meister Arzul zu stellen und anschlie\u00dfend die B\u00fccher aus seinem Turm mitzunehmen. Dennoch h\u00e4tte ich gerne mehr \u00fcber sein Opus erfahren, denn die Chononautik \u2013 auch wenn sie verboten ist \u2013 sollte n\u00e4her erforscht werden um gegen genau derlei Gesellen die Versuchen die Zeit zu manipulieren vorgehen zu k\u00f6nnen. Man kann sich nicht einem ganzen Forschungszweig erwehren wenn gildenlose potente Magier mit dem willen und der F\u00e4higkeit durch die Zeit zu reisen auf dere wandeln, dieser Lapsus wird sonst noch einst zu gro\u00dfen Problemen f\u00fchren, ich werde daher ein Schreiben an das Collegium Canonicum in Gareth aufsetzen. Die xenophoben Canti der Zeitmanipulation geh\u00f6ren in die H\u00e4nde von Rechtschaffenden Magiers wie denen des Bundes des Wei\u00dfen Pentegramms \u2013 zu denen auch ich mich z\u00e4hle.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000080;\"><em>Weitere Ausz\u00fcge aus dem Diarium<\/em><\/span><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 bei der Heiligen Sta. Canyzeth, ich danke Dir f\u00fcr die Erkenntnis \u2013 denn ich habe in meinen Begleitern neue Tugenden und S\u00fcnden entdeckt. Auch wenn Herr Surason nur einen seichten Geist besitzt, so ist er f\u00fcr einfache und klare Arbeiten gut einzusetzen, auch wenn ich einen innerliches Zwiespalt damit habe den Absolventen einer Kriegerakdemie wie einen besseren Scholaren einzusetzen der mir die B\u00fccher hinterher tr\u00e4gt. Es behagt mir nicht, doch \u2013 bei Hesinde \u2013 zu mehr ist er leider nicht zu gebrauchen (Wenn man mal von seiner F\u00e4higkeit im Umgang mit dem Schwerte absieht).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schwer ennt\u00e4uscht bin ich von der jungen Tulamidin, denn so viel Unvernunft h\u00e4tte ich nicht von ihr erwartet \u2013 sind meine Worte denn nicht einleuchtend und logisch? Habe ich denn einen Fehler in meinen Argumenationsketten? Oder w\u00e4hle ich gar die falschen Worte oder spreche ich zu kompliziert? Meine Anweisungen den alten Mann unter keinen Unst\u00e4nden loszubinden hat sie doch tats\u00e4chlich missachtet \u2013 woraufhin er auf das Dach des Turmes kam und Ragna und der junge Scholar \u2013 Satinav m\u00f6ge Ihnen verzeihen \u2013 durch das Zeitportal gesto\u00dfen wurden. W\u00e4re Meister Arzul unten festgebunden geblieben \u2013 dann h\u00e4tte der Bannstaub von Donator Lumini Petrow von Grangor auf dem jungen seine Wirkung entfaltet, wir h\u00e4tten ihn ebenfalls festgesetzt und anschlie\u00dfend gen\u00fcgend Zeit gehabt um herauszufinden was vorgefallen war, doch nun \u2013 ist durch Arishas verschulden sowohl Ragna als auch der junge Scholar hinfort durch die Zeit \u2013 meiner Annahme zur Folge wohl mindestens 20 G\u00f6tterl\u00e4ufe in die Vergangenheit. Meine gr\u00f6\u00dfte Sorge ist dabei, dass Ragna keinen Unfug anstellt, Ver\u00e4nderungen in der Zeit f\u00fchren zu schwerwiegenden Ver\u00e4nderungen \u2013 allein der Gedanke daran bereitet mir Kopfschmerzen. Zu meiner Entt\u00e4uschung \u00fcber Arishs kopflosen Lapsus, kommt noch hinzu das sie mir etwas zu verheimlichen scheint \u2013 den Brief den ich bei ihr fand \u2013 ein Brief von einem Unbekannten mit dem Inhalt das der junge Scholar in Gefahr sei, hatte sie mir ebenfalls verschwiegen \u2013 doch wieso nur? Ich vermag nicht zu sagen was dahinter steckt, soll sich Praios mit ihr befassen \u2013 daher hielt ich es auch nur f\u00fcr angebracht eine Spende in H\u00f6he von f\u00fcnf Goldst\u00fccken in ihren Namen an den Akoluthen der Praiosdiener zu \u00fcberreichen \u2013 auf das der Himmliche Richter er ihr Erleuchtung bringen soll.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><em><span style=\"color: #000080;\">Ein Brief an den Baron<\/span><\/em><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anl\u00e4sslich der Ereignisse, und vorallem auch weil sich das mysterium um die Zerst\u00f6rung des Dorfes Braunbach nun gel\u00fcftet hat \u2013 habe ich ein <a href=\"http:\/\/dsa.rbol.de\/gruppe-ronnie\/adeptus-minor-ouvensen\/schreiben-an-baron-von-pechtelstein\/\" target=\"_self\">Schreiben an den Boron von Pechtelstein<\/a> aufgesetzt, ich denke mit dem Begleitschreiben des Praiosdieners, sollte der Gerechtigkeit damit nun zur Gen\u00fcge getan sein.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000080;\"><em><\/em><em><a href=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/bdwp_2010.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"bdwp_2010\" alt=\"\" src=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/bdwp_2010-150x150.png\" width=\"79\" height=\"79\" \/><\/a><\/em>01. Ingerimm 1021 n.BF<\/span><\/h3>\n<div>\n<h5 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000080;\"><strong>Auszug aus dem Diarium<br \/>\n<\/strong><\/span><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hesinde sei es Gedankt, dass wir nach all den Strapazen endlich wieder in eine Stadt einkehren, auch wenn Albenhus gegen\u00fcber Festum nur eine Kleinstadt ist, so ist der Anblick der hohen Stadtmauern eine Wohltat f\u00fcr mich. Meine Freude sollte jedoch nicht von langer dauer sein, denn schon als ich im Ordenshaus der Anconiter ankam um dort von meinem Auftrag zu berichten, bemerkte ich die Hektik die dort herrschte, aber anscheinend war ich zu dieser Zeit noch zu frenetisch und somit zu blind um zu sehen was von statten ging.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zudem ereilte mich eine weitere beunruhigende Nachricht, meine Depesche mit perikul\u00f6sem Inhalt, die ich an den Diener des Rabengottes sandte, hatte ihn nicht erreicht. Es stellte sich heraus, dass der Bote, ein gewisser Herr Schnackenberg, bereits vor sechs Sonnenl\u00e4ufen ermordet wurde und man ihn der Depesche beraubte. Mein eigener Lapsus den Armreif des Dieners des Namenlosen in die H\u00e4nde eines einfachen Boten zu geben f\u00fchrte zu seinem Tode. Nota bene Adeptus! So indiligent darfst du nicht noch einmal sein, in Zukunft sollst du derartig wichtige Gegenst\u00e4nde selbst transportieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gebende Peraine m\u00f6ge und beistehen! Die Zorganpocken sind in Albenhus ausgebrochen! Zuerst traf es die Meisterin des Flusses im Efferdtempel und anschlie\u00dfend die gesamte Geweihtenschaft des Wassergottes \u2013 drei Tage sp\u00e4ter dann den Hohen Bruder und die Hohe Schwester des Traviatempels. Obwohl r\u00e4umlich weit voneinander getrennt, traf es doch zielgenau die Tempelvorsteher der beiden geheiligten Hallen. Und ist es Zufall oder hat es System, dass abermals genau drei Tage sp\u00e4ter eine Frau, vermummt mit Kopftuch im Schutze der Dunkelheit eine mysteri\u00f6se Fl\u00fcssigkeit an die Tempelmauer des Rahjatempels sch\u00fcttet? Ich habe den Tempel aus diesem Grunde lateral unter Quarant\u00e4ne stellen lassen, denn die Proben von der Fl\u00fcssigkeit, die ich nahm, m\u00fcssen erst analysiert und als gef\u00e4hrlich verifiziert werden. Mir stellt sich nun die Frage, ob der Armreif des verstorbenen Herrn Titzlers etwas mit diesen ganz Angelegenheiten zutun hat oder nicht? Wenn ja, dann war es mein Lapsus der all dies hier verursacht hat \u2013 ich hoffe nicht das es sich als solches herausstellt, oder ich zumindest dann schlimmeres Verhindern kann und es keine Opfer geben wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die G\u00f6tter m\u00f6gen mir beistehen, m\u00f6gen Sie mir die n\u00f6tige Kraft und Erkenntnis geben diesen Fall schnellstm\u00f6glich aufzukl\u00e4ren. Ich hoffe dass ich bei der Aufkl\u00e4rung auch auf die Hilfe von Herrn Surason und der kleinen Arisha bauen kann, denn alleine wird es mir nur schwerlich gelingen, denn in den Gassen dieser Stadt kenne ich mich nicht gut genug aus, und ein kr\u00e4ftiger Waffenarm wird sicherlich auch von N\u00f6ten sein wenn man sich mit den Dienern des Namenlosen anlegt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><em><a href=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/bdwp_2010.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"bdwp_2010\" alt=\"\" src=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/bdwp_2010-150x150.png\" width=\"79\" height=\"79\" \/><\/a><span style=\"color: #000080;\">11. Efferd 1022 n.BF<\/span><\/em><\/h3>\n<h5 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Auszug aus dem Diarium<\/strong><\/em><\/span><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong><\/strong><\/em> Nur zu gerne w\u00fcrde ich einmal einen Disput mit dem Herrn \u00fcber die Zeit haben, obwohl mir seine T\u00f6chter &#8211; Ymra oder Fatas &#8211; schon gen\u00fcgen w\u00fcrden. Erneut war ich ein Victim einer temporalen Anomalie, was mich nur noch mehr in meinem Bestreben unterst\u00fctzt, meine Studien in die Chrononautik vorran zu bringen. Es dr\u00e4ngt sich mir jedoch die Frage auf, wo &#8211; die Zw\u00f6lfe m\u00f6gen es mir verzeihen &#8211; beim Namenlosen es\u00a0 daf\u00fcr die notwendigen Pergamente oder Dokumente gibt, die mir bei meinen Forschungen weiterhelfen k\u00f6nnten. Vielleicht sollte ich einmal eine Reise nach Thalusien in Angriff nehmen, ich h\u00f6rte mal von einem dort lokalisierten Tempel der Satinav gewidmet sein soll. Vielleicht vermag mir die dortige Geweihtenschaft einige meiner Fragen zu diesem Thema zu beantworten &#8211; oder meinen Geist dazu zumindest anderweitig zu erhellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch eines nach dem anderen, nach den Strapazen in Albenhus hab ich einen Brief zur Halle des Lebens in Norburg geschrieben, um zu berichten was nach mit mir, dem werten<span style=\"color: #333399;\"><em> Edelmann Streitward von Menzheim<\/em><\/span> und dem Rest der Reisegruppe seit unserem Aufbruch im Praios des Jahres 1021 in Nordburg geschehen war. Am 02. Rondra 1022 erhielt ich Antwort von meinem alten Freund und Weggef\u00e4hrten <span style=\"color: #333399;\"><em>Magister Puschinske<\/em><\/span>, der &#8211; wie er mir ebenfalls berichtete &#8211; sich gerade aufmachen w\u00fcrde um nach Olport zu Reisen um dort zur Halle des Windes zu gehen um mehr \u00fcber die Runenmagie dieser Nordm\u00e4nner zu erfahren und um diese eingehender zu studieren zu k\u00f6nnen. Aus dem Brief lie\u00df sich au\u00dferdem concludieren, dass man an der Halle des Lebens erstaunt dar\u00fcber war von mir zu lesen, da man inzwischen davon ausging dass ich zu Boron gegangen sei &#8211; was realiatisch betrachtet auch beinahe der Realit\u00e4t entspr\u00e4che. Ich verfasste erneut einen Brief zu meiner Akademie um mitzuteilen, dass ich mich ebenfalls nach Olport begeben w\u00fcrde um dort Magister Puschinske zu treffen &#8211; denn auch f\u00fcr mich erschien es interessant mehr \u00fcber die legend\u00e4ren Logogramme der Thorwaler ihrer Zauberzeichen in Erfahrung zu bringen. Ich beendete meinen Dienst bei den Anconitern in Albenhus, denn es waren nur noch wenige Patienten &#8211; welche vom Ausbruch der Zorganpocken betroffen waren &#8211; in Behandlung und brach dann gen Firun auf &#8211; eine weitere Reise stand mir bevor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Reise verlief ungew\u00f6hnlich ruhig, bis an jenen Tag als ich in Kendrar, einer thorwalschen Siedlung am Meer, am 10. Efferd 1022 eintraf. Im hiesigen Gasthaus &#8222;Zum fliegenden Schiff&#8220;, lernte ich einen angenehm ruhigen, regional einheimischen Mann kennen &#8211; er stellte sich mir als <span style=\"color: #333399;\"><em>Garen<\/em><\/span> vor. Wie der listige es will, lernte ich nicht nur im selben Gasthaus und am selben Tag, nein auch am selben Tisch eine weitere Person kennen die mich f\u00fcr einige Zeit begleiten w\u00fcrde: Einen jungen, maximal pigmentierten Wilden aus dem tiefen S\u00fcden. Der &#8211; wie sich sp\u00e4ter herausstellte &#8211; gar nicht &#8222;Moha&#8220; hie\u00df, obwohl er sich so vorstellte. Noch am selben Abend wurden wir einem Nordlandjungen namens <span style=\"color: #333399;\"><em>Bjeri Toresson<\/em><\/span> angeheuert um ihm als Reisegesellschaft und &#8211; gar Korgef\u00e4llig &#8211; als bezahlte Eskorte bis nach Thorwal zu diesen, was ich nur aus dem einen Grund annahm, da ich eh in die Richtung wollte. Bei der Schlange, ich h\u00e4tte nie gedacht dereinst mit einer Gruppe Thorwaler durch das Land zu ziehen und mich f\u00fcr die Reise auch noch bezahlen zu lassen!<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><span style=\"color: #3366ff;\"><strong><em>&#8222;Viribus unitis!&#8220;<\/em><\/strong><\/span> \u2013 Magistra Jylani von Norburg<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Lervik, einem kleinen Ort am Golf von Prem und noch am selben Abend lernten wir dann einen Skalden mit dem Namen <span style=\"color: #333399;\"><em>Ture Guraldsson<\/em><\/span> kennen, der uns corum publico ein Musikst\u00fcck auf seiner Harfe vorspielte, welches von der <span style=\"color: #333399;\"><em>Hetfrau Jandra Havalasdottir<\/em> <\/span>handelte. An dieser Stelle &#8211; gesch\u00e4tztes Diarium &#8211; setzte dann der mir xenophobe Cantus der Magica Chrononautis ein, der uns f\u00fcr den Zeitraum von fast einer Woche durch eine confecte Hermetik der Magica phantasmogarica suggerierte , die in der temporis praeteritum stattgefunden Ereignisse und Abenteuer der soeben genannten Frau samt ihrer Ottajasko mitzuerleben. Seltsamerweise verblieben, nachdem die Wirkungsdurata des Cantus finit wurde, alle w\u00e4hrend dieser Zeit gemachten Diariumeintr\u00e4ge erhalten, die w\u00e4hrend dieser Zeit von mir mittels der spagyrik hermetisierten Heylwasser waren jedoch verschwunden! Die Wege des Herrn Satinav sind wahrlich unergr\u00fcndlich &#8230; es l\u00e4sst sich daraus concludieren, dass die Magica Chrononautis wohl ein schwer zu kontrollierender Ritus sein wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine weitere Theorie, welche ich jedoch derzeit nicht in der Lage weder zu dementieren noch zu mentieren, ist die M\u00f6glichkeit, dass es sich hierbei um ein g\u00f6ttliches Wirken handelt &#8211; was sich durch den Faktum unterst\u00fctzen l\u00e4sst, dass die Laute des Skalden &#8211; nachdem wir wieder in Lervig rematerialisierten und Ture vo meinen Augen dematerialisierte &#8211; ich mittels des Odem Cantus weder arkane Strukturen erkannte die selbiges Artefakt perfluktuierten, noch irgendeine mir bekannte Matrix die sich in meiner unmittelbaren Umgebung befand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Resultatum: Noch mehr Fragen, und keine Antworten!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vielleicht ergibt sich auf der Reise nach Thorwal eine M\u00f6glichkeit die verbannte <span style=\"color: #333399;\"><em>Hetfrau Jandra Havalasdottir<\/em><\/span> zu finden, denn durch sie w\u00e4re es bestimmt m\u00f6glich den Skalden ausfindig zu machen, wer mir als Zentrum dieses ganzen Wirkens als am wahrscheinlichten erscheint meine Fragen beantworten zu k\u00f6nnen. Nur zu gerne w\u00fcrde ich erst Mal einer der R\u00e4tsel detectieren, bevor ich dazu komme noch weitere aufzuwerfen. Den Corpus delicti &#8211; die Harfe des Skalden &#8211; habe ich vorsichtshalber eingepackt.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #333399;\"><em>&#8211; Adeptus Minor Jasper J. Ouvensen<\/em><\/span><\/p>\n<h4><span style=\"color: #333399;\"><em><\/em><em><a href=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/bdwp_2010.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"bdwp_2010\" alt=\"\" src=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/bdwp_2010-150x150.png\" width=\"79\" height=\"79\" \/><\/a><\/em>13. Efferd 1022 n.BF<\/span><\/h4>\n<h5><span style=\"color: #333399;\"><em>Auszug aus dem Diarium<\/em><\/span><\/h5>\n<p>Ich befinde mich in einem &#8211; die Alveriane m\u00f6gen mir diese Bezeichnung verzeihen &#8211; Namenlosem Gasthaus in einem Namenlosen Geh\u00f6ft n\u00f6rdlich von Thorwal. Mittels eines simplen Bannbaladin-Cantus ist es mir gelungen eine eigene Stube zu organisieren, und zwar die der Besitzer dieser beschaulichen Wirtschaft. Wahrlich, die Gastlichkeit des Bornlandes scheint mir bisher die wohl beste des ganzes Kontinents zu sein, denn nirgendwo bin ich bisher so ruppig behandelt worden, und alldies nur wegen meines Standes. Dabei sollte man doch eigentlich meinen, dass ein Magus der Wei\u00dfen Gilde, noch dazu an ausgebildeter Wundarzt und treuer Gefolgsmann der Herrin Hesinde \u00fcberall dort wo sich die einheimichen als &#8222;Zivlisiert&#8220; bezeichnen ein gern gesehener und willkommenen Gast ist &#8211; beim heiligen Herdfeuer! Doch wie mich doicht, lag ich bisher mit dieser wohl allzu naiven Annahme falsch. Ein jedes mal, wenn diesen der comtemplation nicht gerade allzu m\u00e4chtigen riesenhaften Wesen offenbar wird, dass ich ein Magus bin, werde ich mich b\u00e4uerlicher Skepsis be\u00e4ugt und falschen Anschuldigungen belegt. Wie mir scheint, haben die Collega aus der Halle des Windes in Olport bisher nicht gerade dazu beigetragen den Ruf der Magier in den letzten 500 G\u00f6tterl\u00e4ufen nachhaltig zu verbessern &#8211; denn schon so lange sind die Magierkriege nun schon her. Mir dr\u00e4ngt sich daher die These auf, dass sich wohl auch die Kultur dieses Landes in den letzten 500 G\u00f6tterl\u00e4ufen nicht weiter entwickelt hat. Zur Verteidigung der hiesigen H\u00fchnen, muss jedoch meiner sicherlich etwas lapidar formulierten These hinzugef\u00fcgt werden, dass sie daf\u00fcr wiederrum wahrliche Meister der Handwerkskunst sind! Liebes Tagebuch: Noch nie habe ich eine derart beeindruckende Zimmermanns- und Schnitzarbeit gesehen, wie sie mir im Tempel der Herrn der Gezeiten in Thorwal gewahr wurde! Ein fl\u00fcchtiger Observant w\u00fcrde mit Sicherheit die Theorie formulieren, dass derart gro\u00dfe und grobschl\u00e4chtig anmutende Menschen maximal dazu bef\u00e4higt werden ein Wagenrad Rund zu schleifen &#8211; doch niemals w\u00fcrde er zu dem Schluss kommen dass sie \u00fcber fast schon zwergische Kunstfertigkeiten verf\u00fcgen!<\/p>\n<p>Ich verfange mich jedoch wieder in meinen eigenen Ausf\u00fchrungen, was ich dir eigentlich mitteilen wollte, gesch\u00e4tztes Diarium, ist die Tatsache, dass die Gesetze dieses Landes mit dem Codex Albyricus zu kollidieren scheinen. <span style=\"color: #333399;\"><em>Gef\u00e4hrte von Wind und Wogen V\u00e6rgersson<\/em><\/span> erz\u00e4hlte mir zusammen mit dem mir erst k\u00fcrzlich bekannten <span style=\"color: #333399;\"><em>Herrn Swafnan Eiriksson<\/em><\/span> davon, dass das Erw\u00e4hnen von Verbannten Personen in dieser Gegend dazu f\u00fchrt, dass man irgnoriert und vielleicht sogar geh\u00e4ngt werden kann &#8211; eine Zitat der Paragraphen aus den achtbarem Codex lie\u00df sie jedoch unbeeindruckt &#8211; dar\u00fcber hinaus auch eine Ausf\u00fchrung dar\u00fcber das Magier &#8211; wie ich es einer zu Sein pflege &#8211; nicht von der weltlichen Gesetzgebung zu richten sind, nat\u00fcrlich insofern es sich dabei um arkane Vergehen handelt. Was mich wieder zu meine These f\u00fchrt, dass die Gro\u00dfe Graue Gilde des Geistes nur sehr lapidar mit dem Codex umgeht &#8211; allen vorran die Halle des Windes.<\/p>\n<p>Sehr verwundert war ich zudem \u00fcber die ablehnende Haltung der oben genannten Herren bez\u00fcglich meiner Erlebnisse mit <span style=\"color: #333399;\"><em>Hetfrau Jandra Sturmkind Havalasdottir<\/em><\/span> (Der Verbannten) &#8211; meine Ausf\u00fchrungen zu dem Xenophoben Cantus der Chronomagica dr\u00e4ngte die zwei, nur recht wenig mit Hesindes Gaben gesegneten Thorwaler, in ihren verstaubten und archaischen von Vorurteilen und Bauernschl\u00e4ue gelenkten Geist hinein. Selbst der Corpus Delicti &#8211; die Harfe des <span style=\"color: #333399;\"><em>Skalden Tjure Guraldsson<\/em><\/span> &#8211; welche mit zahlreichen Runenschnitzereien \u00fcbers\u00e4ht ist &#8211; lie\u00df sie g\u00e4nzlich kalt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #3366ff;\"><em><strong>&#8222;Was der Bauer nicht kennt, das i\u00dft er nicht&#8220;<\/strong><\/em><\/span> &#8211; Volksmund im Bornland<\/p>\n<p>Unsere Reise \u00fcber den Avesweg f\u00fchrt uns in Gebirge, und wom\u00f6glich sogar nach Aurilia &#8211; dem Dorf in dem <span style=\"color: #333399;\"><em>Herr Garen Arvesson<\/em><\/span> und ich in der Vergangenheit Zeugen einer Art Gerichtsverhandlung wurden, bei der <span style=\"color: #333399;\"><em>Jandra Sturmkind<\/em><\/span> von <span style=\"color: #333399;\"><em>Rundolf Eiriksson<\/em><\/span> wegen Mordes an dessen Vater angeklagt und anschlie\u00dfend verurteilt wurde. Vielleicht, bei Hesinde, ist es mir m\u00f6glich dort mehr \u00fcber die Vergangenen Ereignisse zu erfahren, ich muss mir bis dahin jedoch eine M\u00f6glichkeit \u00fcberlegen mit der Bev\u00f6lkerung \u00fcber sie sprechen zu k\u00f6nnen, ohne dabei ihren Namen zu erw\u00e4hnen und die potenziellen Informanten aufgrund absurder hiesiger Traditionen zu vergraueln.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #333399;\"><em>&#8211; Adeptus Minor Jasper J. Ouvensen<\/em><\/span><\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000080;\"><em><\/em><em><a href=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/bdwp_2010.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"bdwp_2010\" alt=\"\" src=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/bdwp_2010-150x150.png\" width=\"79\" height=\"79\" \/><\/a><\/em>18. Efferd 1022 n.BF<\/span><\/h4>\n<h5 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000080;\">Auszug aus dem Diarium<\/span><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nur mit M\u00fche gelingt es mir den ledernen Einband der Dich zusammenh\u00e4lt in meinen m\u00fcden H\u00e4nden zu halten, verehrtes Diarium.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist morgens und meine gro\u00dfgewachsenen Commilitones, mit Ausnahme von <span style=\"color: #000080;\"><em>Herrn Arvesson<\/em><\/span>, haben sich in ihren Zelten zur Ruhe begeben. Wir befinden und im Wald n\u00f6rdlich von Daspota abseits des Weges in Richtung Olport. Wir wurden in der verregneten Nacht von einem Rudel W\u00f6lfe \u00fcberrascht und waren dadurch gezwungen einen mehr oder minder geordneten receptus zu einer nahegelegenen H\u00f6hle anzutreten. Welche ein weiterer archetypischer Vertreter der Thorwaler Kultur, den wir in Despota kennengelernt hatten, uns nahegelegt hatte. Sein Name ist <span style=\"color: #000080;\"><em>Halvar Surasson<\/em><\/span> &#8211; ob er wohl mit dem schlichten <span style=\"color: #000080;\"><em>Aki Surasson<\/em> <\/span>verwandt ist, der mich in der H\u00f6hle des Eisdrachen gerettet hatte und eine mir schleierhafte Affini\u00e4t f\u00fcr sein Equus (Parenthetisch: Pferd) besa\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir wurden jedenfalls in einen H\u00f6hleneigang gedr\u00e4ngt, der kurzerhand \u00fcber uns zusammenbrach und mich unter einem Gemisch aus Lehm und Schotter begrub, Hesinde sei Dank blieb ich dabei unverletzt. meine Commilitones konnten mich jedoch befreien und wir drangen dann gezwungenerma\u00dfen in die interna der H\u00f6hle ein. Wie sich herausstellte, waren wir in eine Krypta der Angroschim gestolpert, wir durchforsteten die G\u00e4nge, wobei einige der \u00dcberreste der Zwerge begannen uns anzugreifen. <span style=\"color: #000080;\"><em>Herrn Arvesson<\/em><\/span> gelang es jedoch in Zusammenarbeit mit <span style=\"color: #000080;\"><em>Herrn Eiriksson<\/em><\/span> dem Bogensch\u00fctzen selbige erneut zu Boden zu schicken. Da es unsere prim\u00e4re Aufgabe war einen Ausgang aus diesem Labyrinth zu finden, verzichtete ich zugunsten unseren \u00dcberlegend auf eine arkane Untersuchung des locus delicti.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach eingehender Durchsuchung der Gew\u00f6lbe gelang es uns dann eine Art Wohnst\u00e4tte ausfindig zu machen, eine Art Tagebuch &#8211; in der mir nicht m\u00e4chtigen Sprache und Schrift der alten Angroschim geschrieben &#8211; konnte geborgen werden, welches mir nach einer Transkription mittels eines secund\u00e4ren Referenzbuches Aufschluss dar\u00fcber gab, weshalb hier niemand mehr anzutreffen war und was der Grund f\u00fcr die gehackten Nebeng\u00e4nge war die in die Ruhest\u00e4tten der Zwerge Hineingehauen wurden. Es gelang uns den vor 42 G\u00f6tterl\u00e4ufen hier verstobenen Zwerg aus einem Erdrutsch zu bergen und ihn anschlie\u00dfend, gem\u00e4\u00df seines letzten in Schriftform formulierten Wunsches, auf dem schlichten Altar des Herrn der Esse beizusetzen. Seine <span style=\"color: #000080;\"><em>Gnaden V\u00e6rgersson<\/em><\/span> gelang es seine Vorbehalte bez\u00fcglich des Herrn der Feuers beiseite zu schieben und wir wohnten einer von ihm improvisierten Messe bei, bei der die letzten \u00dcberreste des Zwergs mit dem klangvollen Namen <span style=\"color: #000080;\"><em>Runosch, Sohn des Rogok<\/em><\/span>, dem Herrn \u00fcber Wind und Wogen \u00fcbergeben wurden. Woraufhin uns allen der Ruhelose Geist des Zwerges erschien, sich verneigte und uns die Geheimt\u00fcr nach drau\u00dfen zeigte. Mein Versuch mit dem Geist zu interagieren blieb fruchtlos. Die vier B\u00fccher, darunter zwei \u00fcber Geologie und Bergbau, \u00fcbereignete ich meinen Besitz, da sein Vorbesitzer daran wohl keine weitere Verwendung haben wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es stellte sich heraus, dass sich der Geheimgang unter der Schlafstatt des gierigen Zwergs befand, der &#8211; wie wir seinem Tagebuch entnehmen konnten &#8211; \u00fcbrigens nur hier war, weil er einer alten Legende bez\u00fcglich dieser Zwergensippe hinterherjagte. Laut seinen Aufzeichnungen sollte diese inzwischen ausgestobene Sippe ihre ehrvollen Toten in den<span style=\"color: #000080;\"><em> &#8222;Goldenen Hallen&#8220;<\/em><\/span> beisetzen, was wohl nur metaphorisch zu verstehen war. Was der Zwerg wohl nicht verstand und ganz nach archetypisch weiter suchte &#8211; was ihm zum Verh\u00e4ngnis wurde. Es gelang uns noch zwei alte Truhen zu \u00f6ffnen &#8211; dessen Hab und Gut wir uns ebenfalls aneigneten, darunter ein beachtliches Verm\u00f6gen von 45 Dukaten, einer goldenen Brosche, zwei Silberringen und einem legend\u00e4ren Drachenzahn &#8211; der geschmiedeten Typus, versteht sich.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><span style=\"color: #3366ff;\"><strong><i>&#8222;Der alles haben will, soll nichts haben.&#8220;<\/i><\/strong><\/span> &#8211; Magister Okil Porgajeff<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch einen engen schmutzigen Gang gelang uns dann nach einer Kletterpartie den Weg in die Freiheit zu finden, leider zog ich mir dabei eine schwere Verletzung zu. Klettern war noch nie meine St\u00e4rke! Nandus sei Dank, konnte ich vorher jedoch noch den Gef\u00e4hrten von Wind und Wogen mittels eines \u00c4ngste-Lindern-Cantus von seiner Raumangst befreien. Als wir final die Grasnarbe passierten, war es schon Tags &#8211; die Praiosscheibe ging gerade auf, wir hatten die ganze Nacht in der Krypta verbracht. Wir kehren dann zur\u00fcck zu unserem Lager, in der Hoffnung das Rudel W\u00f6lfe sei inzwischen verschwunden. Was f\u00fcr eine Nacht &#8230; \u00fcber die weiteren Auswirkungen und Vorgehensweisen werde ich mich mit meinem Commilitones nach einem erholsamen kleinen Schlaf Gedanken machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #000080;\"><em>&#8211; Adeptus Minor Jasper J. Ouvensen<\/em><\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2. Peraine 1021 n.BF Auszug aus dem Diarium \u2026 und dann erreichte ich Albenhus, leider musste ich meinen Besuch beim gar pr\u00e4chtigsten Efferd-Tempel auf ganz Dere verschieben, denn schon bald bekam ich einen Auftrag von der Laienbruderschaft des Ordens zur F\u00f6rderung der Heilzauberei des Heiligen Anconius, dessen Rahmen mich in meinen F\u00e4higkeiten als Detektiv schulen &hellip; <a href=\"https:\/\/teehausgeschichten.de\/?page_id=1298\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eDiarium\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"parent":1287,"menu_order":1,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1298","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1298","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1298"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1298\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3506,"href":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1298\/revisions\/3506"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1287"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/teehausgeschichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1298"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}