Button

Zeitspiegel

— BEGINN DES ABENTEUERS Von Kobolden und Wassermühlen“ —

12. Firun 1029 BF

  • Unsere Freunde kommen erst spät abends an einem Gasthof an, da sie durch einen Wagen mit einer Panne, der sich auf dem Weg befand, aufgehalten wurde. Der Gasthof befindet sich an einem kleinen Fluss namens Nabla und ist von einer kleinen Mauer umrandet, mehrere Gebäude befinden sich in ihrem Inneren. Schon von der Brücke aus, die den Fluss, hinter dem sich das Gehöft befindet, überspannt, kann man die Wassermühle erkennen, die flusseits das Gehöft säumt. Diese steht jedoch still. Die Pferde und der Esel werden nach Ankunft auf dem Hof selbst in die Hände der Knechte gegeben, die die Auskunft geben, es handle sich um den Hof der Bargelters. Zunächst kehrt die Gruppe in der mit der Tsa und der Travia gefälligen Symbolen und Schnitzereien geschmückten Gaststube ein und bestellt Essen. Im Gasthaus befinden sich zu dieser Zeit zwei Zwerge, einer davon Hügelzwerg. Diese werden sich später als Ingtax Hüglinger und Pergata Tochter der Pargana herausstellen. Außerdem findet sich dort auch ein rothaariger Mann. Im Gasthaus sitzt auch eine mittelalte Dame, bei der Mara eine unterdrückte Anspannung spüren kann. Das Essen wird von einer Magd mit eisblauen Augen namens Talania serviert. Als die Gruppe gerade beim Essen ist, kommt polternd ein älterer glatzköpfiger Mann namens Kehrt rein, der sich fluchend über den „Uhdenmann“ beschwert. Es stellte sich heraus, dass der Uhdenmann die Mühle sabotierte. Außerdem hat er das Kind einer der Belegschaft entführt. Man hätte nichts unversucht gelassen, sie zu befreien. Durch bitten und sogar drohen. Nach der Drohung hätte er die Mühle unbrauchbar gemacht. Es scheint sich dabei um einen Kobold zu handeln, die schon länger in der Gegend lebt. Rondrigo meint, dass der Kobold einen besser beherrschen kann, wenn er den Namen der Person kennt und somit beschließt die Gruppe, sich neue Namen zu geben. Rondrigo ist Bolbo der Räuber, Bermhoin nennt sich Tsarestas, Mara heißt vorerst Greta, Aimos heißt Krakon, Firl heißt Junge und Ludevico Answin von Rabenmund. Der Plan, noch zu diesem Abend den Kobold aufzusuchen, wird verworfen. Ludevico geht früh zu Bett, Bermhoin inspiziert mit Firl zusammen die Bibliothek, die ihnen von Kehrt gezeigt wird. Dabei findet er eine Beschwörungsformel, mit der der Kobold gerufen werden kann. Rondrigo und Mara verkleiden sich, um den Rollen, die sei annahmen, ähnlicher zu sehen.

13. Firun 1029 BF

  • Es gibt auf der anderen Flusseite einen Erlenhain, in dem sich der Kobold aufhalten soll. Doch als Berwin am nächsten Morgen dorthin begibt, sieht er dort lachend Elli, das vom Uhdenmann entführte Kind, hört sie jedoch nicht. Berwin bittet den Kobold, mit ihm zu reden unter der Zuhilfenahme der gefundenen Beschwörungsformel. Daraufhin verliert Bermhoin zunächst seine Hose und seine Backen blasen sich auf, wodurch er in den Himmel steigt, nur Firl kann ihn festhalten. Das bekommt auch der ganze Hof mit, der von der anderen Flussseite zuschaut. Erbost und eingeschnappt verschwindet Bermhoin noch eine Weile in der Bibliothek, um weitere Nachforschungen anzustellen, findet dabei aber nichts heraus. Derweil bekommt die Gruppe im Gasthaus das ganze Drama der Entführung mit. Offensichtlich wurde die kleine Elli, das Kind von Wilke und Travian bzw. die Nichte von Kehrt vom Kobold entführt und durch ein Goblinjunges ersetzt. Als Mara das erfährt, sucht sie das Goblinjunge auf, das sich wie ein Tier im Stall befindet. Sie vermutet dahinter einen Test. Sollte die Mutter das Goblinkind als eigenes akzeptieren, so würde sie Elli wiederbekommen, so meint Mara . Die Hebamme nimmt den Rotschopf daraufhin mit auf ihr Zimmer, reinigt es und schneidert ihm neue Kleidung; gibt ihm sogar einen Namen (). Die Gruppe meint, dass durch ein Schauspiel und Theaterstück der Kobold vielleicht kooperativer wird. Dabei soll „Answin“ von „Bolbo“ entführt werden und der Magus „Tsarestas“ mit seinem Eleven „Junge“ soll sie befreien. Gesagt getan, doch alles klappt etwas anders als gedacht, da erstens Bermhoin wieder einen Alleingang plant; doch als er sich dem Hain nähert, überkommt ihn ein starker Juckreiz zwischen seinen Pobacken, den er stillen muss. Als er wieder gehen möchte, findet er den Kobold auf einem Baumstumpf sitzend, es kommt zum Zwiegespräch zwischen den beiden, wobei bekannt wird, das der Kobold sich unkooperativ zeigt und Elli gar nicht gehen möchte. Nachdem der Kobold die Lust verlor, mit Bermhoin zu sprechen, verschwindet er in einer Wolke aus Sonnenblumen. Zweitens sprach die Gruppe in unbekannten Sprachen miteinander, ließ sich jedoch nach anfänglicher Konfusion nicht vom Spiel abbringen. Schlussendlich weist Bermhoin die Gruppe darauf hin, dass der Kobold nicht mehr zuhört und das Spiel langweilig findet. Rondrigo versucht daraufhin noch in den Hain einzudringen, wird jedoch von einer Dornenwand davon abgehalten. Er bekommt nur noch mit, dass Elli in Abwesenheit des Uhdenmanns ihre Mutter vermisst, bis der Kobold erscheint und sie weglockt. Das spornt die Gruppe an, Elli befreien zu wollen. Daraufhin begeben sie sich zurück in das Gasthaus, Mara wird eben noch auf das Koboldjunge von einem rothaarigen Bornländer angesprochen; in Festum gäbe es ein eigenes Viertel mit Rotpelzen, die dort Goblins genannt werden. Ingtax Hüglinger bittet Rondrigo, ihm Geschichten zu erzählen, er sei Geschichtenerzähler. Auf der Suche nach anderen Möglichkeiten, an den Kobold heranzukommen, wird Kehrt befragt. Dieser meint, der Kobold hätte mehrere Bekannte in der Umgebung. Einmal eine Goblinschamanin, die mit ihrere Horde zusammen lebt, von der höchstwahrscheinlich das Goblinkind stammt; dann ein Troll, der etwa eine Tagesreise entfernt lebt, und zuletzt ein Wassergeist, der den Kaner Bach hinauf in Richtung einer Mine lebt, eine Stunde weit entfernt. Da die Gruppe meint, vielleicht etwas über den Kobold herauszubekommen, indem seine Freunde befragt werden, machen sich alle bis auf Bermhoin, der den Rest des Tages in der Bibliothek verbringt, auf in Richtung der Mine. Dort können sie den Flussgeist Ratul durch geschicktes Überreden der Minenarbeiter, die den Fluss verschmutzten, dazu bringen, ihnen einen Teil des Namens des Kobolds zu verraten. „Nax“. Wieder zurück, kehrt die Gruppe im Gasthof ein. Nach kurzem Durch- und Nachfragen erfährt Ludevico von Angestellten des Hofes, wie man genau zum Troll kommen kann. Das soll nämlich die nächste Station der Reise sein.
  • Ludevico kauft einen Dolch beim Schmied des Hofs und Rondrigo bekommt einen verzierten Dolch der Familie Bargelter überreicht, den er dem Troll als Geschenk offerieren will.
  • Sapertin Bargelter „erstreitet“ sich im Duell mit Rondrigo das Recht die Gruppe zu begleiten und wird Bermhoins „Leibwächter“.
  • Rondrigo legt sich in ein eigenes Zimmer, um des Nachts nicht durch das Goblinjunge gestört zu werden, was ihm Mara übel nimmt.

14. Firun 1029 BF

  • Rondrigo und Bermhoin haben erneut eine kleine Auseinandersetzung.
  • Die Helden erfahren den namen des Trolls: Wungwatsch.
  • Bermhoin erinnert sich daran, dass die Reihenfolge der Bestandteile eines Koboldnamens irrelevant sind.
  • Die Helden Mara, Rondrigo, Bermhoin, und Ludevico machen sich zusammen mit Firl, Aimos, den zwei Zwergen und Sapertin auf in Richtung.
  • Nachmittags wird die beschriebene Gegend erreicht, die Furt ist vom Weg aus jedoch nicht ausfindig zu machen.
  • Es soll ein Nachtlager am Fluss aufgeschlagen werden. Bermhoin stürzt beim Absteigen der Böschung und durchbohrt sich mit einem Stock. Mara flickt ihn wieder zusammen. Aimos umgeht mit den Pferden den Abhang.
  • Rondrigo zieht abends nochmalig los die Furt zu suchen, findet diese und überquert sie.
  • Die Helden probieren die zwergische Spezialität „Feuerbeißer“.

15. Firun 1029 BF

  • Morgens übergießt Aimos den stark parfümierten Ludevico mit einem Eimer Wasser.
  • Die Zwerge ziehen weiter gen Andergast und die Helden überqueren die Furt. Ludevico fällt dabei ins kalte Wasser und zieht sich im folgenden eine Erkältung zu.
  • Vor der Höhle stoßen die Helden auf klebrigen Schleim und Exkremente, die die Luft verpesten.
  • Der Troll leidet an einem Schnupfen und kann überredet werden, einen Namen des Kobolds im Gegenzug für die Kurierung seiner Krankheit Preis zugeben.
  • Ludevico wird von einer Welle Rotz getroffen, als der Troll niesen muss.
  • Die Helden kehren ins Lager zurück und warten darauf, dass der Sud der dem Troll von Mara bereitet wurde anschlägt. Während dessen werden Karten gespielt, Geschichten erzählt und Ludevico behandelt.

16. Firun 1029 BF

  • Aimos, Rondrigo, Mara und Firl gehen nach Wungwatsch Befinden schauen, welches sich erheblich gebessert hat. Sie erhalten einen weiteren Namen: Epumuc.
  • Die Helden kehren zum Hof der Bargelter zurück, wo Ludevico erst einmal ein Bad nimmt. Er legt fest, dass er am nächsten Morgen abreisen wird.
  • Rondrigo gerät so unter Zeitdruck und beschließt noch heute Nacht die Befreiung von Elli zu versuchen.
  • Mit einigen Gartenwerkzeugen geht es zum Hain des Kobolds.
  • Dort angekommen hört die Gruppe einen Schrei vom Hof und eilen zurück. Eine Gruppe Goblins hatte sich dem Hof genähert. Eine Verständigung gelingt nicht und so wird das Goblinjunge einfach übergeben in der Hoffnung, so den Angriff abwenden zu können.
  • Sie kehren zurück zum Hain und dringen mit Waffengewalt durch die magische Hecke. Jedoch kommen sie nicht zu Elli, da ihre Füße am Boden kleben und auch eine Menschenkette schlägt fehl. Der Udenmann hat seinen Wutanfall über unsere Kenntniss einiger seiner Namen überwunden und verschwindet mit Elli.
  • Mit ihm wird später verhandelt, dass er Elli bis zu ihrem 15 Lebensjahr unterrichten wird, sie jedoch zuhause wohnen bleibt, wenn ihm ein zitronengelbes Veilchen und ein Eiszapfen gebracht wird.
  • Mara wird in eine Elster verwandelt und Esel Bermhoin kann den Kobold überzeugen, dass eine durchgekaute Mischung aus Birke und einer Blume sei einmal ein gelbes Veilchen gewesen.
  • Danach kehren alle wieder auf den Hof zurück. Mara erhält Koboldkräuter und hat eine scharlachrote Zunge, Rondrigo spricht rückwärts. Elli zaubert Bermhoin Eselsohren an.
  • Bermhoin erhält ein paar Bücher und Rondrigo einen Dukaten als Dank. Der verzeirte Dolch wird zurückgegeben.

16. Firun 1029 BF

  • Die Helden Frühstücken und brechen früh gen Winhall auf.

— ENDE DES ABENTEUERS Von Kobolden und Wassermühlen“ (160AP) —

Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Schreibe einen Kommentar